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Aufgrund der Angriffsdrohungen Nordkoreas bauen die USA ihren Raketenschild aus

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel bestätigte, dass die USA ihre Verteidigungsmaßnahmen an der Westküste infolge der Drohungen Nordkoreas verstärken würden. Geplant ist, bis Ende 2017 insgesamt 14 neue bodengestützte Abwehrraketen aufzustellen.

Des Weiteren sei ein zweites Radarsystem in Japan geplant. Über diese Maßnahmen sei die Volksrepublik China bereits informiert worden. Bisher haben die USA schon 30 Abwehrraketen an ihrer Westküste stationiert, vier in Kalifornien und 26 in Alaska.

Die neuen Stützpunkte seien auch für Alaska geplant und würden ungefähr eine Milliarde Dollar kosten. Des Weiteren plane man eine Sondierung für mögliche Stützpunkte an der Ostküste. Dieser Raketenschild soll aber nicht nur gegen die Bedrohung von Nordkorea dienen, sondern auch für Angriffe des Irans.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Ausbau, Raketenschild
Quelle: www.tagesschau.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2013 09:54 Uhr von Katzee
 
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Die USA sollen sich wegen der Drohungen Nordkoreas in die Hosen machen? Wer´s glaubt. Aus meiner Sicht sieht das anders aus: Israel bekommt Fahrzeuge zur "Entseuchung und Entstrahlung" geliehen und die USA bauen gleichzeitig die Raketenabwehr aus. Das sieht nicht nach der Abwehr einer Bedrohung durch Nordkorea aus sondern um Schutzmaßnahmen nach einem Angriff auf ein anderes Land.
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16.03.2013 10:38 Uhr von Perisecor
 
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@ Katzee

In die Hose machen sich die USA natürlich nicht.

Gleichzeitig wäre es aber äußerst dumm, wenn man auf eine Bedrohungslage nicht reagiert, und diese stellen nordkoreanische Langstreckenraketen in Zukunft eben immer mehr dar.


Wie du nun eine Verknüfung einer sofortigen Maßnahme in Israel mit einer baulichen Maßnahme in Alaska bis Anfang 2018 herstellst, kann ich nicht nachvollziehen. Miteinander zu tun hat das nämlich nichts.
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16.03.2013 11:23 Uhr von Sonny61
 
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Die USA freut es bestimmt, denn so was kurbelt die Wirtschaft an!
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16.03.2013 15:51 Uhr von Maaaa
 
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@Katzee
Unsere Soldaten sollen, offiziell, zum Abzug aus Afghanistan den Transportweg über die Türkei nehmen. Gute Möglichkeit für einen Stop und mitzumischen, gegen welches Land auch immer.
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16.03.2013 22:24 Uhr von Perisecor
 
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@ Maaaa

Schöne Verschwörungstheorie. Hätte sie nur nicht so viele Lücken;

1) die in Afghanistan eingesetzten deutschen Truppen sind für Offensivtätigkeiten garnicht ausgerüstet. Das fängt bei fehlendem schweren Gerät an und hört bei der Auswahl der Truppen auf

2) schweres Gerät und die Waffen der Soldaten werden via Lufttransport direkt nach Deutschland geflogen



Wie also genau führt man mit Verteidigungstruppen ohne Waffen und ohne schweres Gerät Angriffskriege, Maaaa?
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16.03.2013 22:40 Uhr von Maaaa
 
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Meinst du wir wissen, was die alles im "Gepäck" haben oder welche Pläne die aushecken?
Flugrouten können bei Bedarf geändert werden.

[ nachträglich editiert von Maaaa ]
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16.03.2013 22:57 Uhr von Perisecor
 
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@ Maaaa

Nun, du scheinst es nicht zu wissen, aber ja, die Informationen sind frei verfügbar.

Die Bundeswehr hat z.B. keinen einzigen Kampfpanzer und nur eine Hand voll (mäßig) einsatzbereiter Marder in Afghanistan.

Wie will man damit einen Angriffskrieg führen? Am besten auch noch gegen eine Panzermacht wie Syrien?


Die Truppen in Afghanistan kann man ja nicht mal als Grenadiere bezeichnen, das sind maximal motorisierte Einheiten, die auch idR auf schwere Panzerabwehr verzichten, da die üblichen Verdächtigen in Afghanistan weder über Kampfpanzer, noch über Schützenpanzer verfügen. Und mit den leichten Panzerabwehrwaffen, mit denen man mal eine feindliche Stellung entfernt, kann man keinen T-72 knacken.


Da die Türkei einen riesen Aufstand gemacht hat, dass keine Waffen in das Land gelangen dürfen, wird es auch schwer werden, einfach nur bewaffnete Infanterie zu postieren. Wie gesagt, vom nicht vorhandenen Kampfwert mal ganz abgesehen.


Letztlich hat die Bundeswehr auch nur 4715 Soldaten in Afghanistan, davon weniger als die Hälfte Kampftruppen.



Also, nochmal konkret an dich:
Wie genau führt man damit einen Angriffskrieg, Maaaa?
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17.03.2013 01:25 Uhr von Maaaa
 
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Angriffskrieg, davon sprichst du, ich habe davon nie gesprochen.
Wer auch immer Syrien angreift, dann könnten unsere Soldaten "mitmischen" , das war mein Wort.Ich denke im Bereich Transport, Nachschub, Sanitätsdienst, irgendwas wird unserem Verteidigungsminister schon einfallen, um die nach Anerkennung gierenden Soldaten, die auf dem Heimweg waren, dort einzusetzen.
Etwas, was ich den Soldaten nicht wünsche und hoffentlich nicht geschehen wird.
Können wir nun zum Abschluss kommen, oder willst du jetzt noch klarstellen, das die auch kein "1.Hilfe - Kasten" mit haben.
(Bei so einem ernsten Thema macht man keinen Scherz, ok. geschenkt)
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17.03.2013 02:05 Uhr von Perisecor
 
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@ Maaaa

Wir sind nun extrem weit ins Reich der Mythen abgedriftet.


Kurz: Das, was du vorschlägst, macht militärisch alles keinen Sinn und lässt sich auch kaum logistisch bewerkstelligen, zumindest nicht für die Bundeswehr.

Tatsächlich scheitert das aber daran, dass es für einen solchen Einsatz schlicht kein Mandat geben wird.
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17.03.2013 02:30 Uhr von ElChefo
 
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Peri

...ich widerspreche dir ungern.
Aber ein paar Stückchen sind so nicht ganz richtig.

"nur eine Hand voll (mäßig) einsatzbereiter Marder in Afghanistan. "

Noch sind es ein paar mehr Hände voll und dank ausnahmsweise mal funktionierender Kooperation zwischen Inst Kette und KMW sind sie auch in durchaus gutem Zustand. (Zumindest war das so, als ich das letzte Mal in Kunduz war.)

"Die Truppen in Afghanistan kann man ja nicht mal als Grenadiere bezeichnen"

Eigentlich ist sogar das Gegenteil der Fall, da nach der (idiotischen) Einsparung und Reduzierung von allen möglichen Jäger-Gattungen die Panzergrenadiere als einzige noch recht breit vertreten sind. Wie das aber nun mal so ist, werden bzw. wurden auf den SBL der Kampfkompanien in Kunduz und MeS viele Dienstposten durch Spezies aus Gebirgs-, Fallschirm-, und Otto-Normal-Jägern aufgefüllt.

"die auch idR auf schwere Panzerabwehr verzichten"

Einer der Punkte, an denen es oft gekrankt hat, war eine Fähigkeitslücke zwischen Panzerfaust und schweren Panzerabwehrwaffen. Bunkerfäuste gab es zwar auch, die gegen verstärkte Stellungen genauso gut waren wie auch gegen Lehmhütten, aber es war oft genug ein lausiges Problem, das man auf einmal "nur" Milan, TOW oder HOT zur Hand hatte, obwohl man etwas "tieferes" Profil waren wollte.
...an diesem Punkt hast du mit den genannten "Handvoll" Mardern wieder recht, ein "ordentliche" Anzahl wäre besser gewesen. An sich ist er natürlich ein "schwereres Waffensystem" als etwa ein Fuchs, letzterer hat aber halt neben den beiden Krähennestern als höhere Eskalationsstufe nur noch die Milan. 20mm MK sind und waren ein wichtiges Instrument, das zu selten und zu wenig verfügbar war.

"mit denen man mal eine feindliche Stellung entfernt, kann man keinen T-72 knacken."

Da beisst sich die Katze halt wieder in den Schwanz. Es ist "ärgerlich", wenn das MG nicht mehr reicht und nur noch die Milan zum brechen einer Stellen vor Ort ist. (Hätten "die da" auch T-72 gehabt, hätte es sich wohl noch eher "gelohnt")

"Letztlich hat die Bundeswehr auch nur 4715 Soldaten in Afghanistan, davon weniger als die Hälfte Kampftruppen. "

Fakt.
Alleine schon Art und Zusammensetzung sind nicht im Geringsten dazu geeignet, irgendeinen Beitrag für einen möglichen Schlag gegen Syrien geschweige denn gegen den Iran zu leisten.


@maaa

Einsatzrahmen und Mandat haben für die Truppenzusammenstellung in Afghanistan ein Muster ergeben.

Im direkten Vergleich könnte man auch einen Sportwagen mit einem Jeep vergleichen. Hat ja beides vier Räder und nen Motor. Das man mit Ersterem nicht durch das Gelände heizen kann, bleibt trotzdem Fakt.
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17.03.2013 10:36 Uhr von Perisecor
 
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@ ElChefo

Ich habe meinen Kommentar doch nur dem allgemeinen Niveau angepasst. :)

Die Anzahl Marder in Afghanistan reicht meines Wissens nach nicht, um eine ausreichend große Offensivkraft herzustellen, um z.B. in einem Land wie Syrien einzufallen.

Gleichzeitig assoziiere ich deutsche Grenadiere als Verbundeinheit mit Kampf- und Schützenpanzerunterstützung. Da Kampfpanzer komplett fehlen und auch nicht die Soll-Anzahl an Mardern dafür aufgebracht werden kann, wäre das in meinen Augen lediglich eine (zu einem klein Teil mechanisierte) mot. Inf. Geschichte. Und das wiederum, so sehr ich die Kampfkraft der deutschen Truppen an sich schätze, wäre gegen syrische Panzerstreitkräfte ein Szenario, welches niemals eintreten darf.
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17.03.2013 11:56 Uhr von Maaaa
 
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@ElChefo
@Perisecor

Gut, ich lasse mich auch gerne überzeugen. Ihr seid die Fachmänner, ich war nicht beim Militär.



@Perisecor
Zum 1. Satz: Wer auf hohem Ross sitzt, kann tief fallen.
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17.03.2013 12:00 Uhr von Perisecor
 
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@ Maaaa

Du hast selbst gesagt, dass du nicht beim Militär warst.

Sei doch einfach dankbar, dass ich dir komplizierte Sachverhalte hier (oder auch in der Wulff-News) einfach erkläre.

Wenn ich mit meinem KFZ-Mechaniker rede, will ich auch keine technischen Details wissen, die ich nicht verstehe, sondern in einfachen Worten, warum X so ist, wie es ist.



Schade, dass sich (besonders in Deutschland) Leute schnell angegriffen fühlen, nur weil sie (was völlig normal ist) nicht allwissend sind.
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17.03.2013 13:05 Uhr von ElChefo
 
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Peri

Stimmt schon, es wurde viel zu wenig an der Quantität gefeilt.

Ich weiss nicht mehr, wer es sagte, aber sinngemäß steht es für deutsche militärische Beteiligung, ganz egal wo:
Militärische Mandate werden in Deutschland nicht anhand militärischer Notwendigkeiten, sondern entlang fraktionspolitischer Schmerzgrenzen definiert.

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