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Das Gehalt bestimmt man selbst: Dieser Mann lässt seine Mitarbeiter entscheiden

Oftmals wird über schlechte Bezahlung in deutschen Unternehmen gemeckert. So ist es jedoch nicht in dem Unternehmen von Lars Vollmer. Bei ihm läuft es so ab, dass jeder Mitarbeiter selbst festlegt, wie viel er im Monat verdienen möchte.

Nach dem Vorstellungsgespräch erhält der potenzielle Mitarbeiter demnach einen anonymen Einblick in die Gehälter der Mitarbeiter. Anschließend hält er Rücksprache mit drei verschiedenen Kollegen und setzt dann sein eigenes Gehalt fest.

Vollmer sagt, dass es noch nie Probleme bei dem Gehalts-Modell gab. Jedoch ist es so, dass jeder sich für sein Gehalt selbst verantwortet. Wer mit seinem Gehalt hoch pokert, muss demnach extrem viel leisten. Tut er es nicht, gibt es richtig Ärger.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mann, Wirtschaft, Chef, Mitarbeiter, Gehalt
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2013 09:30 Uhr von mister_mf
 
+9 | -1
 
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bild und crushial: der preis dafür ist hoch. er merkt es aber nicht...
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16.03.2013 10:05 Uhr von bjondal
 
+4 | -1
 
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@NitroPenta

Nicht nur das der Kollegen sondern auch der Vorgesetzten.

Leistungsgerechte Bezahlung....
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16.03.2013 10:33 Uhr von nur_ich
 
+2 | -2
 
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Na, ob das so das richtige ist, wagwe ich zu bezweifeln. Ich denke, dieses Gehaltsmodell fördert nur die Denunziation unter den Kollegen. Für den Chef allerdings ist es dann unbezahlbar.
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16.03.2013 11:03 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -1
 
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Legen die Mitarbeiter dann auch Gehaltsanpassungen selber fest?

Ich sehe das ganze problematisch, weil Mitarbeitern so ein an sich positiver Zug noch mehr als sonst zum Nachteil werden kann: Bescheidenheit.

Ich kann da ein Stück weit aus eigener Erfahrung sprechen. Mein Chef fragte mich beim Einstellungsgespräch nach meiner Gehaltsvorstellung - und bot mir dann über 10% mehr als Einstiegsgehalt.
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16.03.2013 11:36 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -1
 
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Frage mich dann wie er sich das leisten kann, wenn jeder 10000 Euro fordert ;-)
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16.03.2013 11:39 Uhr von p-o-d
 
+1 | -1
 
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Funktioniert in Brasilien in einem 3000-Mann starken Unternehmen (auch wenn dort, lt. Buch bis dato "nur" 25% über Ihr Gehalt entscheiden durften). Vermutlich war das auch des Managers Nachtlektüre:
http://de.wikipedia.org/... ;-)



Und noch ein Bericht über die Firma:
http://www.sein.de/...

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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16.03.2013 11:53 Uhr von blz
 
+3 | -2
 
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Wir Deutschen haben Grundsätzlich ein Problem mit unserem Gehalt. Wir sprechen nicht darüber und wir sind sehr schnell neidisch.
In den USA habe ich die Erfahrung gemacht, dass Menschen eher bereit sind darüber zu reden was sie verdienen.
Das führt zu mehr Transparenz und auch dazu dass Frauen und Männer gleich viel verdienen.
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16.03.2013 12:59 Uhr von Floetistin
 
+6 | -1
 
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Tut er es nicht, gibt es richtig Ärger

Was für ein Blödsinn. So gesehen kann jeder überall sein Gehalt selbst festlegen. Man muss nur die Leistung bringen (Überstunden, Akkordarbeit, Spätschicht, Wochenendearbeit, Provision, Tantiemen, etc.).

Dann verlange ich dort 1 Million pro Monat und wenn er nach einem Monat mit mir nicht zufrieden ist kann er mich ja rausschmeissen.
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16.03.2013 13:04 Uhr von Floetistin
 
+0 | -0
 
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blz

In den USA ist es aber auch so, dass man mal bei schlechter Leistung (z.B. durch Krankheit, privaten Problemen, etc.) gefeuert werden kann.

Es gibt dort wesentlich mehr Mobbing und Konkurrenzdenken + handeln da jeder besser dastehen möchte als der Kollege.

Dieses gegenseitige "Hacken" ist ebenfalls kontraproduktiv, denn so freuen sich die Vorgesetzten. Diese müssen weniger Angst vor nachrückenden Leuten zu haben, ihnen wird in den Arsch gekrochen und jeder Katzbuckelt. Man will ja keinen negativen Eindruck machen.

Von der nachteiligen Sozialversicherungslage dort drüben, gerade mal 10 - 15 Tagen Urlaub die zumeist auch Krankheitstage mit beinhalten will ich mal gar nicht anfangen.
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16.03.2013 13:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -4
 
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Was man selber wert ist, merkt man sowieso erst wenn man richtig selbständig ist. Wenn man mal drei Tage total durchhängt kann man sich als Angestellter im Büro meist irgendwie durchschummeln - arbeitet man aber selbständig ist an den Tagen fast nichts verdient oder man reißt sich zusammen.
Als ich vor 15 Jahren noch angestellt war, hab ich meine eigenen Aufträge beim Kunden kalkuliert. Da merkt man dann deutlich was die Firma an einem verdient.
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16.03.2013 17:52 Uhr von jpanse
 
+0 | -3
 
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Also ich denke es muss nicht jeder wissen wie hoch mein Gehalt ist. Es kommt sehr schnell neid auf, dabei übersieht der jenige welcher neidisch ist aber mal schnell das der andere vielleicht ne bessere Ausbildung hat, oder sich in in seiner Freizeit noch mit ausserberuflicher weiterbildung befasst hat, oder 2 erlernte Berufe hat.
Sowas wird dann schnell mal ausgeblendet...
Von daher...es geht keinen was an, fertig.
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16.03.2013 21:15 Uhr von Floetistin
 
+0 | -2
 
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ThomasHambrecht:

Als Selbstständiger lernt man was Arbeit wirklich bedeuted. Ja, das stimmt. Aber seinen eigenen Wert merkt man so nicht.

Denn es ist niemand da (außer dem Kunden) der dich bestätigt.

Als Angestellter / Arbeiter kannst du durchaus Lob einstecken oder Kritik. Kannst auch von Kunden ein positives Feedback bekommen.

Und wenn du dich immer wieder mal umsiehst und bewirbst findest du auch raus was deine Erfahrung und dein Wissen wert sind.

Als Selbstständiger hingegen sagt dir das selten jemand ehrlich gemeint ins Gesicht. Wenn du Stammkunden hast ist es ein Indiz aber keine direkte Bestätigung.


@jpanese: Themaverfehlung. Oben steht extra noch dabei, dass die Gehälter anonym sind.

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