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Erdogans Zionismus-Kritik: Mitglieder des US-Kongresses fordern Rücknahme

Im vergangenen Februar hatte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan auf einer UN-Konferenz der "Allianz der Zivilisationen" Antisemitismus, Islamophobie, Faschismus sowie Zionismus auf die selbe Stufe gestellt und als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet.

Nun fordern elf Mitglieder des US-Kongresses wie Steve Israel und Doug Lamborn in einem offenen Brief von Erdogan, er solle seine Zionismus-Kritik zurücknehmen. Ferner soll die Türkei ihre Beziehungen mit Israel verbessern. Die Antwort darauf kam prompt vom türkischen Außenminister Davutoglu.

Davutoglu weist die Forderungen zurück. Laut Davutoglu habe die Türkei Antisemitismus stets verurteilt, man sei jedoch mit der expansionistischen Politik und Angriffslust Israels nicht einverstanden. Ferner sei die Türkei stets ein sicherer Hafen gewesen, auch zu Zeiten des Holocausts in Europa.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Kritik, Recep Tayyip Erdogan, Rücknahme
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2013 18:36 Uhr von architeutes
 
+4 | -4
 
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Selbst ein Mitglied des Ku Klux Klan würde sich gegen Antisemitismus aussprechen, bis seine Mütze in schützt ,dann wird er deutlicher.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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15.03.2013 18:42 Uhr von jogashun
 
+4 | -2
 
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Im US-Kongresses fühlen wieder einmal einige aufgerufen, die politischen Interessen eines anderes Staats zu verfolgt, anstatt die des eigenen Landes zu vertreten. Dass dieser nicht Mitglied der Nato ist sich aber gegen einen Natoverbündeten richtet, spielt dabei offenbar keine Rolle. Da wird doch wieder in Erinnerung gerufen, auf wen man sich im Zweifel nicht verlassen kann und für wen man künftig die eigenen jungen Leute nicht mehr opfern sollte.
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16.03.2013 00:29 Uhr von RainerLenz
 
+2 | -2
 
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@haberal
"Da waren alles dabei, von Tartaren bis Armenier, jedoch keine türkischen Landsmänner."


5000 türken sind zwar verschwindend gering aber sie waren dabei

nachzulesen hier

http://forumarchiv.balsi.de/...

[ nachträglich editiert von RainerLenz ]
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16.03.2013 01:02 Uhr von Treibeis
 
+1 | -2
 
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"ich habe schon deinen Kameraden mitgeteilt, dass ich nicht dieser Type bin"
Ja nee, is klar. Captain Obvious hat fertsch.
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16.03.2013 01:13 Uhr von cheetah181
 
+2 | -1
 
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Amüsant. Wenn der Durchschnitts-SNler schon nicht weiß, ob er in solchen Fällen auf Israel oder die Türkei einschlagen soll, dann bleibt immerhin noch die Privatfehde mit dem Autor. :D

Zur News: "Antisemitismus, Islamophobie, Faschismus und Zionismus."
Drei davon sind menschenverachtende Ideologien, eins davon eine relativ neutrales Anliegen (das natürlich durchaus von Hardlinern missbraucht werden kann). So schwer die Aufregung zu verstehen ist das doch wirklich nicht oder?
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16.03.2013 01:34 Uhr von Treibeis
 
+1 | -1
 
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:)
Musste doch tatsächlich hochscrollen, um zu gucken, wer der Autor ist..
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16.03.2013 04:11 Uhr von RainerLenz
 
+1 | -1
 
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@haberal

basierend auf deiner aussage

Da waren alles dabei, von Tartaren bis Armenier, jedoch keine türkischen Landsmänner."

wollte ich dir in meinem obigen post nur aufzeigen das auch türken dabei waren

ob zwangsrekrutiert oder nicht spielt dabei keine rolle,sie waren dabei
nur darum ging es mir, nicht mehr und auch nicht weniger

damit wollte ich es eigentlich bewenden lassen

aber
zu deinen punkt drei:

wie kommst du darauf das die türkei die durchfahrt durch den bosporus damals verweigert hat?

denn

"Um doch aus der Falle zu entwischen, erwog der Kommandant von U-23 einen Husarenstreich: In Tauchfahrt wollte er durch Bosporus und Dardanellen ins Mittelmeer entkommen. Doch der Marine-Chef Admiral Karl Dönitz verweigerte die per Funk erbetene Erlaubnis, erinnert sich Arendt."

nachzulesen hier

http://einestages.spiegel.de/...

und ebenfalls dem obigen link zu entnehmen

"In kleinen Gruppen versuchten die Besatzungen, sich durch die Türkei ans Mittelmeer durchzuschlagen, doch sie wurden bald aufgegriffen."


"Doch erst im Sommer 1946 lässt man sie nach Deutschland zurück"

nachzulesen hier

http://www.atlantis-magazin.de/...

nachtrag: ich werde RainerLenz geschrieben, nicht anders
zumindest hier nicht

ich habe fertig ;)

[ nachträglich editiert von RainerLenz ]
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16.03.2013 07:12 Uhr von RainerLenz
 
+1 | -1
 
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ich habe noch nicht ganz fertig ;)

@haberal
du schreibst
"Die Türkei verweigerte damals Hitler die Durhfahrt durch den Bospurus.."

"So sank am 24. Februar 1942 das Schiff Struma mit über 750 visalosen jüdischen Flüchtlingen aus Bukowina/Rumänien. Die türkische Regierung verweigerte ihnen die Landung bzw. Durchfahrt an den Meerengen vom Bosporus. Das Ziel war Palästina. Nur wenige überlebten den Untergang des Schiffes nach langer Wartezeit."

nachzulesen hier
http://www.istanbulpost.net/...

hier
http://katastrophen.anabell.de/...

und hier etwas ausführlicher
http://www.wlb-stuttgart.de/...

wie sagtest du so schön

"Mein Rat an euch, was Geschichte angeht, legt euch lieber nicht mit mir an."

dasgeht auch anders herum

[ nachträglich editiert von RainerLenz ]
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16.03.2013 16:30 Uhr von RainerLenz
 
+0 | -1
 
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@haberal
schön das ich auch nie danach gefragt habe und du es immer wieder vorbringst



(oh ich unwürdiger)

[ nachträglich editiert von RainerLenz ]

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