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USA: Todeskandidat klagt auf eigene Hinrichtung

Gary Haugen aus Oregon wurde 1981 wegen Mordes an der Mutter seiner Ex-Freundin zu lebenslanger Haft verurteilt. Nachdem er jedoch im Gefängnis gemeinsam mit einem anderen Insassen einen Mithäftling tötete, wurde er 2007 zum Tode verurteilt.

Der derzeitige Gouverneur von Oregon ist jedoch ein Gegner der Todesstrafe, will sie per Abstimmung in seinem Bundesstaat abschaffen und hat sämtliche Exekutionen ausgesetzt.

Haugen, der seit seiner Verurteilung keinerlei Möglichkeiten für Gnadenappelle nutzte, klagt nun vor dem höchsten Gericht des Bundesstaates auf seine Exekution. Die gesetzliche Verankerung der Todesstrafe stünde über den Moralvorstellungen des Gouverneurs, erklärte Haugens Anwalt.


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WebReporter: Ladehemmung
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Hinrichtung, Oregon, Todeskandidat
Quelle: www.welt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2013 15:36 Uhr von magnificus
 
+35 | -3
 
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DAS, ist wirklich kurios.
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15.03.2013 16:35 Uhr von NoPq
 
+7 | -3
 
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Haha, irgendwie sympathisch (ich weiß - fragwürdig) ^^

Bevor er noch jahrelang darauf wartet, bis es dem aktuellen Gouverneur in den Kram passt, klagt er sein Recht auf Hinrichtung ein.

Irgendwie genial und nachvollziehbar.. Vor allem der letzte Satz hat´s mir angetan ^^
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15.03.2013 16:47 Uhr von TheUnichi
 
+7 | -10
 
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Jemanden für seine Taten umzubringen bringt absolut gar nichts, außer dass dieser eine die Tat nicht noch mal begehen kann. Letzendlich wird sie dann halt jemand anderes begehen.
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15.03.2013 17:29 Uhr von bloody-venom
 
+15 | -0
 
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Aber wenn er nun seine Exekution fordert, wäre es ja keine Todesstrafe mehr. Denn Strafe bedeutet ja dass man etwas machen muss, das man eigentlich nicht möchte.
Sonst wäre es ja eine Belohnung.
Also würde ich den erst recht nicht exekutieren lassen ^_^
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15.03.2013 18:52 Uhr von p-o-d
 
+2 | -1
 
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@TheUnichi

Wenn man jemanden lebenslang wegsperrt besteht exakt die gleiche Chance (sozial und psychologisch unterschiedliche Wirkung der Gesetze außen vor gelassen.) dass jemand anderes das gleiche Verbrechen begeht, wie wenn man denjenigen tötet. Ganz so leicht ist´s dann doch nicht ;-)

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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15.03.2013 19:16 Uhr von Adam_R.
 
+4 | -4
 
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@ bloody-venom
"Aber wenn er nun seine Exekution fordert, wäre es ja keine Todesstrafe mehr. Denn Strafe bedeutet ja dass man etwas machen muss, das man eigentlich nicht möchte."

Die Todesstrafe ist schon allein deswegen sinnlos:
Wenn man einen Delinquenten wegen was auch immer tötet, dann befindet er sich danach im selben Zustand in dem er Milliarden und Abermilliarden Jahre seit dem Anbeginn des Universums bis zum Tag seiner Geburt war und der ihm nicht das Geringste ausgemacht hat. :-)
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15.03.2013 19:25 Uhr von bloody-venom
 
+1 | -0
 
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@Adam....
Ja aber die wenigsten wollen in diesen Zustand zurückversetzt werden. Obwohl er ihnen nichts ausgemacht hat. Somit ist es ja schon eine Strafe :D
Außer halt in dem Fall hier, wo der Betroffene das fordert. Denn er zeigt ja dass er sich auf diesen Zustand freut ;)
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15.03.2013 22:08 Uhr von visnoctis
 
+1 | -0
 
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er ist keinewegs der 1. mörder, der sterben will, entweder wg des gewissens, oder weil er kein bock auf noch 20 weitere jahre im knast hat
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15.03.2013 22:19 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -0
 
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Naja ganz ehrlich.

In Amerika sitzt man ja wirklich bis zu seinem Lebensende, nicht wie in Deutschland dann nach 12 Jahren etc wieder raus.

Wenn man das im Hinterkopf hat, wäre mir die Todesstrafe auch lieber, als mein Leben lang in einem zu kleinen Käfig eingesperrt zu sein....
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16.03.2013 07:43 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -1
 
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@Anonimaj - wenn ich Deine Kommentare lese fällt mir immer spontan ein:

"Der sollte mal aufhören zu kiffen"
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16.03.2013 09:51 Uhr von dajus
 
+1 | -0
 
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Das bestätigt, was ich immer sage:
Es sit schlimmer zu wissen, man wird niemals mehr die Freiheit erleben, als zu wissen, man hat nur noch eine begrenzte Zeit zu leben.
Deshalb bin ich auch für die "einsperren und Schlüssel wegwerf" Methode!
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16.03.2013 13:41 Uhr von Adam_R.
 
+1 | -0
 
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"Außer halt in dem Fall hier, wo der Betroffene das fordert. Denn er zeigt ja dass er sich auf diesen Zustand freut ;) "

Genau so ist es! Deshalb sollte man ihn lebenslänglich einsperren und dafür sorgen dass er 100 Jahre alt wird.

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