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Staatsfeind in Blätterteig - Pub warb mit "Roadkill of the day"

Ein Pub im Westen Neuseelands warb jahrelang mit dem "Roadkill of the day" um Gäste. Verarbeitet wurde Neuseelands meist gehasstes Tier, das Possum. Weitere fantasievolle Namen für ihre Gerichte waren "Scheinwerfers Liebling", "Errate den Matsch" oder auch "Stoßstangen-Bambi".

Das Possum ist der aus Australien eingeschleppte Fuchskusu, eine Beuteltierart. Da er in Neuseeland keinerlei Feinde hatte, verbreitete sich dieses katzenartige Beuteltier ungehemmt und wurde zu einem Problem für die einheimische Fauna. Daher beschloss die Regierung eine Vergiftungskampagne.

Durch diese Kampagne und durch die Tatsache, dass SARS in Asien durch katzenartige Tiere übertragen wurde, wurde der Verzehr dieser Tiere problematisch und der Pub von Justine und Peter Salter musste schließen. Jedoch serviert das Paar gelegentlich selbsterlegte Tiere und spendet den Erlös.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Gericht, Essen, Pub, Staatsfeind, Possum
Quelle: www.spiegel.de

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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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15.03.2013 15:28 Uhr von blonx
 
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Die Quelle ist sehr ausführlich und erklärt auch die Problematik genauer.
Das Fleisch für den Roadkill of the day wurde übrigens nicht von der Straße abgekratzt, sondern wurde durch ein Unternehmen geliefert, welches sich auf die PossumVerarbeitung spezialisiert hatte. Auch diese Firma ist durch die staatliche Vergiftungskampagne bankrott gegangen.

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