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Museumskrieg: Ankara fordert Artefakte und Entschuldigung von Berlin

Das Deutsche Museum und Archäologen befürchten, dass sich die Beziehung zur Türkei verschlechtert, weil man geforderte Artefakte bislang nicht hervorgebracht hat. Die Türkei legt sich derzeit mit westlichen Ländern wegen archäologische Fundstücke an.

Der türkische Kulturminister Ömer Celik hatte ein Interview mit dem Magazin "Spiegel", und erklärte, warum Deutschland die Stücke herausgeben soll. Nicht alle Stücke wurden früher legal aus der Türkei ausgeführt. Genau diese illegal exportierten Stücke will man wieder haben und zwar mit Entschuldigung.

Hermann Parzinger, Präsident des Preußischen Kulturerbes, behauptet, dass auch die illegal erworbene Artefakte in Deutschland bleiben sollen. In der Türkei wäre man gar nicht in der Lage solche Stücke gebührend zu pflegen. Außerdem würde man sich arrogant benehmen und nicht ans Kulturerbe denken.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Kultur, Entschuldigung, Ankara
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2013 15:43 Uhr von psycoman
 
+7 | -1
 
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Nun hier geht es um fünf Stücke, wovon zwei Teiele einer Mosche sind. Da sehe ich jetzt nicht so das Problem, denn die ist eben türkisches Kulturgut und die Türken möchten sie eben wieder vollständig haben.
Ob die Sachen illegal aus der Türkei geschafft wurden oder nicht, lässt sich wohl nicht mehr klären.

Die Sphinx von Hatussa haben sie ja auch zurück bekommen, nachdem deutsche die ausgegraben und restauriert und dann dann ausgestellt haben, viel der Türkei dann auf, dass sie die hethitischen Kulturgüter doch gerne wieder hätten.

Solange sichergestellt ist, dass die Sachen in der Türkei korrekt gepflegt werden können, kann man die auch geben. Vielleicht im Ausstausch für Leihgaben, wie ja mehrfach im Interview erwähnt wird, stellt sich die Türkei aber quer, auch bei en Franzosen oder den Briten. Das Britisch Museum ist ja auch irgendein Ramschladen, denen kann man ja auch ncihts anverstrauen.
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15.03.2013 16:07 Uhr von ohyeah
 
+14 | -5
 
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wieder herrlich diese türken.

ich FORDERE einen entschuldigung für die millionen von türken ermordeten armenier...
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15.03.2013 16:34 Uhr von MVPNowitzki
 
+1 | -1
 
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Was für Diebe.
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15.03.2013 16:56 Uhr von psycoman
 
+4 | -1
 
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"Man sieht du hast 0 Ahnung von Archäologie. Deutsche graben weltweit überrall. Das heißt aber nicht, das sie die Funde behalten bzw.. illegal außer Landes schaffen dürfen."

Nö, dürfen sie nicht, deshalb geht es im Artikel ja um die Kulturgüter, nämlich fünf Teile, bei denen nicht klar ist, ob sie legal ausgeführt wurden. Deshalb will die Türkei die zurück, was ja verständlich ist. Die anderen wurden aber legal ausgeführt, und bleiben auch in Deutschland, was nicht einmal der türkische Minister im Interview bezweifelt hat.

"Frag dich mal, warum es auf dem Balkan so gut wie keine Moscheen, Badehäuser usw.. gibt und was damit passiert ist."

Die hat man platt gemacht, was man gerne mit Bauten von Erobereren macht, auch wenn das nicht unbedingt schlau war, oder schlicht nicht weiter gepflegt, so dass sie verfallen sind, würde ich vermuten.

Die Kirchen in der Türkei waren aber schon vor den Türken da, und es gab auch noch bis zum Völkermo... ähm gewissen historischen Ereignissen auch viele Christen in der Türkei, daher ist es logisch diese stehen zu lassen, auch wenn sie oft nicht als Kirche sondern als Museum genutzt werden.

Leg mir doch bitte nichts in den Mund.
Dass Türken Kulturgüter pflegen können habe ich nicht bestritten, sondern nur gesagt, dass die Pflege sichergestellt sein muss, weil es doch schade wäre, wen diese durch unsachgemäße Pflege zerstört würden, oder?

Was hat jetzt der Bau einer Brücke durch Osmanen damit zu tun? Wir können uns freuen, dass Hajrudin so gut bei Sinan aufgepasst hat und diese Brücke bauen konnte.

Na hoffentlich stimmt die Legende nicht, das wär übel für den Armen Architekten.

"Hajrudin hatte die fertiggestellte Brücke nie gesehen. Alten Legenden zufolge sei Hajrudin nach einem Einsturz der Brücke zur Strafe der Kopf abgeschlagen worden.

Zuvor war die Brücke bereits zweimal in den Fluss gefallen, weshalb die Bevölkerung sagte: „Der Fluss lässt sich nicht überspringen.“

Hajrudin zog sich zurück unweit der Stadt Mostar, in das Gebiet Bijelo Polje (Weißes Feld), und wartete auf die Nachricht von seinen Emissären, welche den Abbau des Gerüstes überwachten. Nachdem ihm die Nachricht überbracht wurde, dass mit der Brücke alles in Ordnung ist, ritt er über das Bergmassiv Velež Richtung Türkei. Während der Reise erkrankte er an Gelbsucht und starb an der Krankheit in Jedrenè (im heutigen Bulgarien)."
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15.03.2013 17:40 Uhr von wersindwirdenn
 
+4 | -3
 
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zeigt erst mal respekt vor einem von euch ermordeten deutschen bevor ihr was fordert.
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15.03.2013 17:51 Uhr von dr-snuggles
 
+0 | -0
 
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@ Hermann Parzinger

http://www.youtube.com/...
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15.03.2013 17:54 Uhr von RainerLenz
 
+7 | -2
 
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@haberal
"Ich wollte ich dir zeigen, dass Türken bauen, Pflegen und wiederaufbauen und "Europär" zerbomben und zerstören."

das jetzt bissel sehr übertrieben oder
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15.03.2013 17:55 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -4
 
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"Wenn ein Dieb dein Auto klaut forderst es nicht zurück?"

Nicht, wenn nicht klar ist wer der Besitzer des Autos ist.


"High-ranking officials at major museums in Berlin say the Turkish government has broken agreements concerning cooperation between the countries and is deliberately making it harder for German archaeologists to work in Turkey."

"Much is being lost because Turkey doesn´t have an established system for preserving historical artifacts, as Germany does," Parzinger said. He also accused Ankara of increasing arrogance, saying that cultural heritage "is the last thing they think about."


Die Türkei lässt ausländische Archäologen gegen Geld Ausgrabungen machen und die gefundenen Stück aufwändig restaurieren. Wenn sie dann merken, dass man damit irgendwie Geld machen könnte, fordern sie es zurück, weil sie irgendwelche alten Dokumente gefunden haben, die das angeblich belegen.


"We are glad to offer items on loan."

Ja. Gebt uns Geld dafür, dann könnt ihr alles haben...
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15.03.2013 18:08 Uhr von RainerLenz
 
+5 | -4
 
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und außerdem...
@haberal
Die Hattuscha Statue wurde vor dem ersten WK. zu Reparatuzwecken nach Deutschland gebracht. Es war kein Geschenk sondern sowas wie ein Auftrag.

hat die türkische regierung denn auch die restaurationskosten bezahlt ? ;)

stellenweise hab ich den eindruck du betreibst hier nur haarspaltereien, aber egal

[ nachträglich editiert von RainerLenz ]
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15.03.2013 18:24 Uhr von Vivendi
 
+5 | -7
 
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Ankara sollte sich erstmal bei Deutschland für die totgetretenen deutschen entschuldigen. [edit]


Wofür das minus?

[ nachträglich editiert von Vivendi ]
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15.03.2013 18:46 Uhr von kr3
 
+5 | -4
 
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Fordern, fordern, fordern - was anderes kennt man von der Türkei mittlerweie garnicht mehr.
Die sollen langsam mal die Fre..s halten. Mich nervts langsam ganz gewaltig wie die sich benehmen und aufführen mit ihrem "Osmanen Hitler" an der Macht. Bleibt bloss aus der EU raus - wir brauchen euch nicht.
Und wenn ihr die Artefakte haben wollt? DANN HOLT SIE EUCH!!!
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15.03.2013 19:01 Uhr von creek1
 
+4 | -3
 
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Sie können gerne ihre Landsleute wiederhaben.
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16.03.2013 00:37 Uhr von Maaaa
 
+0 | -4
 
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Zurückgeben, wir wollen uns doch nicht mit fremden Federn schmücken.
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16.03.2013 23:36 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -1
 
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@Maaaa:
"wir wollen uns doch nicht mit fremden Federn schmücken. "

Dummerweise sind es auch teilweise fremde Federn für die, die es zurückfordern. ;-)

Der Torso "Alter Fischer aus Aphrodisias" ist, wie der Name schon vermuten lässt, nicht aus osmanischer Zeit, sondern von den griechischen Bewohnern.

Bleibt nur die Frage, warum man rechtmäßig erworbene Stücke zurückgeben soll. Vermutlich aus den gleichen Gründen, wie bei der Sphinx von Hattuscha: Weil man mit Entzug von Grabungslizenzen erpresst wird.
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18.03.2013 17:13 Uhr von sooma
 
+1 | -1
 
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"Über drei der reklamierten Objekte hatte Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, bereits im Dezember in einem "Spiegel"-Interview gesagt, sie seien legal nach Berlin gekommen. Der Kenotaphaufsatz aus Konya wurde dem Museum für Islamische Kunst 1906 als Schenkung übereignet, der Sarkophag des 1396 gestorbenen Scheichs Mülhak Haci Ibrahim Veli befindet sich derzeit im Depot des Museums. Er besteht aus sechs zusammengefügten Einzelteilen mit teils erheblichen Brandspuren, das Objekt ist nach Auskunft der Preußen-Stiftung in sehr fragilem Zustand. Bei der Gebetsnische aus Konya (um 1270) handelt es sich um eine Rekonstruktion mit 122 Originalfragmenten, die 1908/09 aus dem Kunsthandel in Istanbul und Paris erworben wurde. Andere Fragmente befinden sich in Museen in London, Paris und Istanbul. Den Torso des „Alten Fischers aus Aphrodisias“ hatte der spätere Direktor der Antikensammlung, Theodor Wiegand, 1904 im Kunsthandelt in Smyrna/Izmir für Berlin erworben.

Was die neu zurückgeforderten Artefakte betrifft, einen Fensterflügel aus Konya und Iznik-Kacheln aus einer Istanbuler Moschee, will die Stiftung deren Erwerbungsumstände nun prüfen."

http://www.tagesspiegel.de/... und auch http://www.tagesspiegel.de/...

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