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Regierungsbildung in Italien - Beppe Grillo beunruhigt das Wort "Regieren"

Heute kommt in Italien das neu gewählte Parlament zum ersten Mal zusammen. Mit dabei sind die 162 Abgeordneten der Protestbewegung um Beppe Grillo. In einem Interview mit der ARD erklärt der Berufskomiker seinen Überraschungserfolg.

Italien sei ein Trümmerhaufen, in dem die Menschen der bisherigen Politik und vor allem der Politiker überdrüssig wären. Weiter erklärt er, dass seine Bewegung im Internet entstanden sei. Die Leute haben sich vernetzt und über mögliche Änderungen diskutiert.

Seine Vorschläge beinhalten, dass vorbestrafte Politiker nicht weiter im Parlament sein dürfen und nach zwei Legislaturperioden jeder in seinen vorherigen Job zurückkehren solle. Sämtliche Privilegien sollten abgeschafft werden. Des Weiteren fordert er ein Grundeinkommen für Einkommensschwache.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Italien, Wort, Regierungsbildung, Beppe Grillo
Quelle: www.tagesschau.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2013 14:50 Uhr von Katzee
 
+1 | -0
 
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Ein Staat, der an seinen Schulden fast erstickt, soll also ein Grundeinkommen für Einkommensschwache aufbringen? Woher soll das Geld denn kommen? Von der EU? Ansonsten sind seine Ansätze nicht schlecht.
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15.03.2013 14:55 Uhr von erw
 
+4 | -0
 
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interessante vorschläge. gerade die privilegien klingten doch nach etwas, was mafiosis wie berlusconi sich ausgedacht haben, um mehr geld abzugreifen.

grillo wirkt nicht regierungsfähig, er is nur so eine art aufrüttler...

und das grundeinkommen ist keine zahlung ins nichts... das geld geht an einkommensschwache, wird von ihnen ausgegeben und per steuern kommt der großteil wieder in die kasse. das sieht natürlich keiner.
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15.03.2013 16:39 Uhr von blonx
 
+2 | -0
 
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Ich empfehle unbedingt das ganze Interview zu lesen. Es ist wirklich interessant und dieser Mann hat ein paar sehr gute Ideen.
Allein die Tatsache, dass es keine Brufspolitiker mehr geben sollte, finde ich sehr gut.
Nach 2 Legislaturperioden muss jeder wieder raus aus dem Parlament und zurück zum alten Beruf. Und auch die Abschaffung dieser Politiker-Renten nach kurzer Zugehörigkeit ist aus meiner Sicht ein wirklich Ansatz. Vor allem darf es keine Mehrfach-Renten mehr geben.
So könnte dieser Polit-Sumpf ausgetrocknet werden.
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15.03.2013 19:35 Uhr von shadow#
 
+1 | -1
 
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Kurz zusammengefasst:
Er kann Berlusconi und seine Kumpanen auf den Tod nicht ausstehen,
seine guten politischen Vorsätze gleicht er leider durch mangelnde Wirtschaftskompetenz aus,
hätte aber im Zweifelsfall kein Problem damit, den Rest der Eurozone noch tiefer in die Scheiße zu reiten.

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