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Zypern-Hilfe: EU will Geld sofort auf den Weg bringen, Merkel geht das Ganze zu schnell

Die Europäische Union will in der Zypern-Rettungsfrage in einem schnellen Tempo Nägel mit Köpfen machen. Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker glaubt, dass man noch vor dem Wochenende über die Rettungsmilliarden entschieden haben werde.

Bundeskanzlerin Angela Merkel geht das viel zu schnell. Sie plädiert dafür, das Problem lieber qualitativ zu lösen. Kommt kein Rettungspaket, ist Zypern pleite. Bei einer EU-Konferenz wollen die Staaten Italien und Frankreich zudem die Sparauflagen aufweichen, um so die Wirtschaft anzukurbeln.

Vor allem die Jugendarbeitslosigkeit müsse zügig bekämpft werden. Italiens Ex-Ministerpräsident Mario Monti warnte zuletzt, dass "die öffentliche Unterstützung für Reformen, und noch schlimmer, für die Europäische Union, dramatisch abnimmt".


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Geld, Angela Merkel, Hilfe, Zypern, Rettungspaket, Staatspleite
Quelle: www.zeit.de

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15.03.2013 12:55 Uhr von no_trespassing
 
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Und ich plädiere dafür, gar nichts zu geben und stattdessen den Weg der AfD einzuschlagen. Das Geld landet in den Taschen der russischen Oligarchen. Es landet in den Taschen von John Fredriksen, der damit TUI übernimmt. Es landet in den Kassen der Online-Casinos, die ihren Sitz in Nikosia haben. Es landet in den Kassen von PricewaterhouseCoopers, KPMG, Deloitte & Co. die laut aktuellem Stern 2500 steuerberatende Mitarbeiter auf Zypern haben. Schluss damit!!
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15.03.2013 13:09 Uhr von Katerl