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EuGH: Richter kippen Zwangsräumungen in Spanien

Nachdem vermehrt Menschen in Spanien aus ihren Wohnungen zwangsgeräumt wurden, weil sie ihre Kredite nicht mehr bezahlen konnten, hat der Europäische Gerichtshof dieser Praxis jetzt einen Riegel vorgeschoben.

Konkret ist es nach bisheriger Rechtslage in Spanien nicht möglich, eine Zwangsräumung zu stoppen, sofern Zweifel an den Vertragsbedingungen bestehen.

Die Richter begründen ihre Entscheidung mit einem Verstoß gegen den Verbraucherschutz. Somit können spanische Richter zukünftig eine Zwangsräumung aussetzen, wenn der Verdacht von unrechtmäßigen Klauseln im Vertrag besteht.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Politik, Spanien, Richter, illegal, Verfahren, EuGH
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2013 21:30 Uhr von quade34
 
+10 | -13
 
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Eventuell bezahlen die Deutschen die Raten, sind ja dämlich genug, diese Gutmenschen.
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14.03.2013 23:06 Uhr von blonx
 
+4 | -0
 
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Endlich eine gute Entscheidung der EU. Es gibt ja leider nicht viele.
Die Situation in Spanien mittlerweile untragbar. Eine extrem hohe Arbeitslosenquote, gerade unter den jungen Menschen.
Gut ausgebildete Menschen finden keinen Job und arbeiten weit unter ihren Möglichkeiten bzw. unter ihrer Ausbildung.
Kein Wunder also, dass viele momentan Deutsch lernen und hoffen, hier einen vernünftigen Job zu finden. Auch wenn beim Blick auf den Lohnzettel wahrscheinlich die Ernüchterung kommen wird. Aber Job ist Job.
UNd wer es noch nicht gehört hat, in Spanien haben viele Menschen Geld in ein Eigenheim investiert und Kredite dafür aufgenommen. Den Banken sei dank, die diese Immobilienblase aufgebaut haben.
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14.03.2013 23:38 Uhr von mort76
 
+8 | -2
 
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quade,
Schlechtmenschen wie du (um bei deinem langweilig nachgeplapperten völkischem 08/15-Idiom aus dem schmalen kameradschaftlichen Wörterbuch zu bleiben- ihr versteht ja nix anderes) sind an Dämlichkeit doch bisher unübertroffen...also halt den Rand.

Offensichtlich findest du Obdachlosigkeit ja geil und stehst auf der Seite der armen Banken- Glückwunsch, da hast du dir ja eine heldenhafte Position ausgesucht...Respekt!
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15.03.2013 00:32 Uhr von jschling
 
+2 | -0
 
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die wesentlche Frage dabei lautet: wem hilft das wirklich, denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben ?

man solllte schon die Quelle zur News lesen, wenn einen das Thema halbwegs interessiert

an der eigentlichen Zwangsräumung ändert sich eigentlich nichts, der Prozess wird nur verlangsamt. Wer aber seine Raten nicht zahlen kann, der wird auch in Zukunft auf der Strasse sitzen

schon 2-3 Monate her, wo ich einen Bericht über Spaniens Immobilienproblem gesehen habe: in dem Land ist es einfach Standard, sich ein Eigenheim zu kaufen, sobald man einen Job hat/die Raten (erstmal) bezahlen kann. Als guter Deutscher in seiner Mietwohnung mag man es höchst verwerflich finden, mit einem Eigenkapital von grob 3,80€ anzufangen ein Haus/Wohnung zu finanzieren, in Spainien aber üblich. Und da ist es halt leider so, dass diese typische/übliche Mentalität schwer aus den Köpfen zu bekommen ist (ähnlich wie "die Deutschen" alles für ihr Auto tun). Solange man Arbeit hat funktioniert das ja auch prima, nur wenn man arbeitslos wird... :-((
im Grunde sind die Banken selber Schuld: vielfach Kredite vergeben, auch wenn der Kreditnehmer nicht wirklich zahlungskräftig ist

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