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Südafrika: Fast ein Drittel der Schulmädchen mit HIV infiziert

Eine neue Statistik, die der südafrikanische Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi am Donnerstag auf einer öffentlichen Versammlung in Carolina in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga vorstellte, belegt, dass 28 Prozent aller Schulmädchen in Südafrika mit dem HI-Virus infiziert sind.

Bei den Jungen sind es nur vier Prozent, ein Indiz dafür, dass die Mädchen sich bei älteren Männern angesteckt haben müssen. Motsoaledi sprach von infizierten, sogenannten "Sugar Daddys", die die Mädchen für Sex bezahlen und dass in Teilen Südafrika der Glaube herrscht, Sex mit Jungfrauen heile die HIV-Infektion.

Die Studie belegt ebenfalls, dass 2011 171.000 Schülerinnen geschwängert wurden, davon manche schon im Alter von zehn Jahren. Erst kürzlich startete die Regierung ein Programm zum Kampf gegen die Verbreitung von HIV bei Schulkindern. Dazu gehören kostenlose HIV-Tests und die Verteilung von Kondomen.


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WebReporter: sooma
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Schüler, Südafrika, HIV, AIDS, Infektion
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2013 18:59 Uhr von architeutes
 
+12 | -2
 
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Medizin contra Aberglauben ,in diesen Fall leider ein tödlicher Irrweg.
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14.03.2013 19:18 Uhr von Katzee
 
+18 | -3
 
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"Sex mit Jungfrauen heile die HIV-Infektion"

Ich frage mich immer wieder, wie in unserer doch recht aufgeklärten Welt sich ein so primitiver Aberglaube halten kann. Immerhin ist Südafrika ein recht mordernes Land.
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14.03.2013 21:28 Uhr von quade34
 
+10 | -3
 
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Seit Ende der Apartheid geht alles drunter und drüber.
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14.03.2013 22:54 Uhr von blz
 
+11 | -3
 
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"...manche schon im Alter von 10 Jahren." "Als Maßnahme... Kondome verteilt."

Genau, damit die 10 Jährigen nicht mehr schwanger werden, gibt man Ihnen Kondome.

Als ich 10 war, fand ich vor allem Legos und Buntstifte cool...
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15.03.2013 00:24 Uhr von keakzzz
 
+7 | -2
 
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auch wieder sehr "schön", wie in der Schlußfolgerung des Ministers (glaubt man Spon mit den zitierten Stellen) sozusagen "Opfer" und "Täter" mal wieder völlig vertauscht werden.

aus der Quelle
"Demnach hatte Motsoaledi die Zahlen auf einer öffentlichen Versammlung in Carolina in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga vorgestellt. Junge Mädchen dürften sich nicht länger mit "Sugar Daddies" einlassen, forderte Motsoaledi, mit Männern, die sie für sexuelle Dienstleistungen bezahlen."

anstatt also den erwachsenen Männern richtigerweise die Verantwortung zuzuschreiben sind es die Mädchen, die aufgefordert werden, etwas an ihren Handlungen zu ändern.

[ nachträglich editiert von keakzzz ]
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15.03.2013 00:50 Uhr von HelgaMaria
 
+5 | -5
 
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"Glaube keiner Statistik (-Studie) die du nicht selbst gefälscht hast". Stellt keiner den Wahrheitsgehalt in Frage? Afrika ist weit weg, wir können den Sachverhalt nicht prüfen...., man kann uns im Grunde alles erzählen. Es wäre doch möglich dass die Angst vor tödlichen Krankheiten aufrechterhalten werden soll mit solchen Schauergeschichten.
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15.03.2013 03:17 Uhr von blonx
 
+3 | -1
 
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Es wird dringend Zeit, dass die Bevölkerungen in Afrika über die verschiedenen Geschlechtskrankenheiten aufgeklärt werden und vor allem, dass der neue Papst endlich sein Ja zu Kondomen und der Verhütung gibt.
Aufklärung, Kondome und eine bessere medizinische Versorgung könnten viel bewirken in Sachen Aids in Afrika.
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15.03.2013 15:52 Uhr von silent_warior
 
+2 | -0
 
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Es gibt dort in einigen Afrikanischen Staaten Präsidenten die sagen dass es gar kein HIV gibt und das alles Lügen der westlichen Welt sind.

In Afrika gibt es auch Schamanen die gegen Geld oder andere Werte die bösen Geister (welche die ganzen Krankheiten hervorrufen) mit Räucherstäbchen oder einfaches in die Hände klatschen vertreiben.

Bei einer Erkältung ist die Krankheit nach 2 Wochen weg, also muss es ja klappen ... es ist alles wahr ... und Gott existiert auch, ist das nicht der ultimative Beweis dafür?

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