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Klimawandel: Grönlands Gletscher düngen den Atlantik

Die schmelzenden Gletscher, verursacht durch den Klimawandel, düngen den Nordost-Atlantik durch die erhöhte Zufuhr von Eisen - wodurch ein Algenwachstum mit unabsehbaren Folgen erwartet wird. Zu diesem Ergebnis kommen kanadische und US-amerikanische Wissenschaftler, welche Wasserproben analysierten.

Die Forscher um Maya P. Bhatia und ihre Kollegen von der Woods Hole Oceanographic Institution in Massachusetts untersuchten Proben von drei Gletschern im Nordwesten Grönlands und entdeckten einen erhöhten Eisengehalt im Schmelzwasser. Diese Verbindungen dienen als Dünger und fördern das Wachstum der Algen.

Obwohl die Wissenschaftler nur in einer Region Proben sammelten, können sie auf die gesamte bioverfügbare Eisenmenge aller Gletscher in Grönland schließen. Die errechnete Menge beträgt circa 300.000 Tonnen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Klimawandel, Gletscher, Atlantik
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2013 17:09 Uhr von blonx
 
+11 | -0
 
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Die Wechselwirkungen zwischen Temperatur, Gletscherschmelze, Algenwachstum und CO2-Speicherung sind jedoch derart komplex, weshalb man nicht sagen kann, inwieweit das eisenreiche Schmelzwasser von Grönlands Gletschern einen nachhaltig positiven Klimaeffekt haben könnte.
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14.03.2013 17:21 Uhr von Katzee
 
+4 | -1
 
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Es gab bereits Versuche, das Meer künstlich mit Eisen zu düngen, um eine Algenblüte zu erzeugen. Die Algen sollten dann das CO2 aus der Luft binden. Leider ging das schief. Es wurden die falschen Algen "herangezüchtet", die dann von den Meerestieren schnell aufgefressen wurden. - Vielleicht macht "Mutter Natur" es ja besser?
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14.03.2013 17:36 Uhr von architeutes
 
+6 | -1
 
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@Katzee
In der Tat Mutter Natur kann das besser ,die Weltmeere werden vorwährend aus unterirdischen Vulkanen sog.Schloten oder schwarze Raucher mit Mineralien versorgt.Man nimmt an das dort der Ursprung des Lebens begann.Noch eine Geschicht in den Zusammenhang war ein dramatischer Rückgang der Lachse vor Nordamerika 2009 oder 2010 ,aber nur zwei Jahre danach gab es Massen an aufsteigenden Lachsen.Der Grund war ein Vulkanausbruch (weis nicht mehr wo irgendeine Inselgruppe) der seine Asche in den Himmel schleuderte ,danach gab es große Regenfälle die so das Meer düngten.Algenblüte-Plankton-Fische in der Reihenfolge nutzte die Natur die Gunst der Stunde.
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14.03.2013 17:55 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -2
 
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Kann doch auch gut sein. Dann gibts halt Boote die Algen sammeln und mit diesen kann man dann Strom/Wärme etc erzeugen.
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14.03.2013 19:17 Uhr von Jaegg
 
+2 | -3
 
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@blaupunkt: erleutere doch bitte deine theorie. kann ich nicht ganz nachvollziehen ^^

@topic: und da schließt sich irgendwo der kreis wieder, oder wie?.. so oder so sind 98%+ des co2 in der atmosphäre von mutter erde bzw den meeren/vulkanausbrüchen ausgestoßen worden. nun ist es möglich, dass die extreme algenblüte wieder unmengen co2 bindet. wunderbar! kann man dann die co2 stuer zurückverlangen? :D

wie auch immer .. mutter natur wird uns lästigen parasiten auch noch überleben. :)
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14.03.2013 19:45 Uhr von Floetistin
 
+3 | -1
 
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architeutes:

Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass "Mutter Natur" einen Vulkan hat ausbrechen lassen nur um die Lachse, bzw. den Nachschub an Lachs zu sichern.

Die Natur ist üblicherweise knallhart. Sind Lebewesen nicht stark genug um zu überleben sterben sie aus.

Die Natur hat es also gar nicht nötig CO2 "absichtlich" zu binden.
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14.03.2013 21:12 Uhr von Floetistin
 
+1 | -0
 
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da hat wohl einer mich nicht richtig verstanden.


Natürlich wachsen in der Natur Lebewesen (z.B. Bäume) heran, die CO2 binden. Das widerum begünstigt das Wachstum anderer Lebewesen.

Aber... das Leben breitet sich in der kleinsten Nische aus. Würden wir nun unseren Planeten verstrahlen - es würden sich Tiere und Pflanzen anpassen und unter dieser Strahlung entwickeln.
Diejenigen die es nicht können würden aussterben.

Würden wir alle Filter entfernen und CO2 in die Luft pumpen bis sonstwohinaus, dann würde sich das Leben so entwickeln, dass es damit zurechtkommt. Die Lebensformen die das nicht können sterben aus.

Es gibt keinen "Regler" in der Natur. Also ein Vulkan der darauf wartet, dass eine Population an Lachsen zu klein wird und dann ausbricht.

Aber es gibt Reaktionen und Anpassungen. Das Überleben des Stärkeren (Schlaueren, Schnelleren).

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