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Kenia: 600 Jahre alte chinesische Münze gefunden

Archäologen haben auf einer kenianischen Insel eine viele Jahrhunderte alte chinesische Münze gefunden. Der Fund würde belegen, dass es schon im Mittelalter Handelsbeziehungen zwischen Afrika und dem Fernen Osten gab, so die Wissenschaftler.

Es handelt sich um eine Münze aus der Periode des chinesischen Kaisers Yongle. Dieser regierte von 1403 bis 1425. Die Münze war einfach zu datieren, weil der Name des Kaisers eingeprägt ist.

Die Münze besteht aus Silber und Kupfer und hat ein Loch in der Mitte, wodurch man sie deshalb am Gürtel tragen konnte. Gefunden wurde die Münze auf der Insel Manda, die bis 1430 bewohnt war.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Fund, Kenia, Münze, Mittelalter
Quelle: www.ibtimes.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2013 19:19 Uhr von El_kritiko
 
+4 | -0
 
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Zu dieser Zeit hatten die Chinesen die einzige Hochseetaugliche Schifffahrt. Es ist bekannt dass die Chinesen bis nach Ost-Afrika kamen und sogar Giraffen als Geschenke für den Himmlischen Kaiser mit zurück in die Heimat nahmen. Als Kolumbus mit seinen 3 Schiffen nach Westen aufgebrochen war, hatten die Chinesen schon über eine sehr lange Zeit Schiffe, gegenüber diesen die von Kolumbus wie kleine Nussschalen aussahen. Den Chinesen gehörte ganz Asien. Die Länder dort waren damals dem Himmlischen Kaiser untergeordnet gewesen und mussten Tribut leisten. Dazu gehörten auch die Inselkette um welche sich China gerade mit Japan streitet.

Erst als die damalige Chinesische Dynastie unterging und der Nachfolger an der Macht war, wurde die kostspielige Hochseeschifffahrt eingestampft und das Land in den Isolationismus gezwungen. Dies ermöglichte den Europäern die Expansion nach Osten mit der Bildung der Kolonien so wie wir sie kennen. Für die Chinesen war dies der Beginn ihres Untergangs, welcher erst wieder umgekehrt wurde mit der Öffnung ihrer Märkte (Abkehr vom Isolationismus) in der 90igern.

[ nachträglich editiert von El_kritiko ]
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14.03.2013 19:20 Uhr von Jaegg
 
+2 | -4
 
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ich denke gerade durch das dunkle mittelalter, ist unglaublich viel geschichtliches wissen verloren gegangen. (danke christentum und co)
die menschheitsgeschichte hat sicherlich noch so manches geheimnis, welches gelüftet werden möchte.
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14.03.2013 19:27 Uhr von El_kritiko
 
+3 | -0
 
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@Jaegg
Man muss sich nur mal vor Augen halten dass es sehr viele untergegangene Städte Weltweit gibt. Bei Japan, im Golf von Mexiko und auch im Mittelmeer gibt es Städte die weit unter dem Meeresspiegel liegen. Von den Kulturen welche dort gelebt hatten ist eigentlich gar nichts bekannt. Die interessante Frage lautet nun, zu welcher Zeit haben die Menschen dort gelebt gehabt wenn man nun den Anstieg des Meeresspiegels über die Jahrhunderte/Jahrtausende mit einbezieht? Nicht zu vergessen sind auch die Wikinger welcher auf Grönland gesiedelt hatten. Aktuell leben wir noch am Ende einer kleinen Eiszeit, damals muss ja eine übelst große Eiszeit geherrscht haben um den Meeresspiegel soweit abzusenken damit die Menschen dort siedeln konnten.
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14.03.2013 22:50 Uhr von blonx
 
+0 | -1
 
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Wie El_kritiko schon sagte, ist sei langem bekannt, dass China im Mittelalter Handeslbeziehungen nach Afrika unterhielt. UNd so ist es nicht verwunderlich, dass ein Münze gefunden wurde.
Aber auch durch arabischer Händler könnte eine Münze aus China nach Afrika gelangen, da Arabien schon früh Handeslbeziehungen sowohl nach Asien als auch nach Afrika hatte.

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