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Türkei: Lebensbedingungen für Christen

Auch in der muslimisch geprägten Türkei leben viele Christen. Der Großteil ist allerdings nicht katholisch.

Die Christen in der Türkei fühlen sich wohler als früher. "Wir haben heutzutage keinen Ärger. Die Beziehungen zu den Nachbarn sind gut, das sind Freunde, denen auch ein Laden gehört. Wir fühlen uns nicht unsicher", so ein griechischstämmiger orthodoxer Christ.

Manche der Armenier fühlen sich aufgrund ihr nicht muslimisch klingenden Namen als zweitklassiger Mensch behandelt. Trotzdem sei es in der Türkei - im Gegensatz zu früher - alles viel besser.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Türkei, Bevölkerung, Christentum
Quelle: de.euronews.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2013 13:32 Uhr von RainerLenz
 
+20 | -6
 
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"Wir fühlen uns nicht unsicher", so ein griechischstämmiger orthodoxer Christ.

haberal,irgendwie kommst es mir nu vor das du jetzt krampfhaft etwas positives finden willst, aber ich sage mal so
zwischen "nicht unsicher" und "sicher" ist immer noch ein kleiner unterschied ;)

[ nachträglich editiert von RainerLenz ]
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14.03.2013 13:52 Uhr von Faceried
 
+7 | -7
 
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@franz.g

Deswegen arbeiten auch viele Kurden in der Türkei in der Tourismusbranche...weil sie sich so unwohl fühlen ;-) ist klar.
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14.03.2013 14:13 Uhr von psycoman
 
+5 | -2
 
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Nicht unsicher und wohl fühlen sind ja schon zwei verschiedene Dinge. Es ist aber besser als früher und das ist auch wohlwollend anzuerkennen.

Nichtmuslime leben in der demokratischen Türkei allemal besser als in islamistischen Diktaturen wie Saudi-Arabien.

Aber noch hat die Türkei einen weiten Weg vor sich, nicht nur was Religionsfreiheit anbelangt.

http://www.welt.de/...

"Offiziell herrscht in der Türkei Religionsfreiheit – aber noch immer gibt es zahlreiche Beeinträchtigung, so das staatliche Verbot, Pfarrer und Religionslehrer auszubilden. Christliche Studenten können Theologie heute nur noch an islamisch-theologischen Fakultäten studieren, und Pfarrer müssen türkische Staatsangehörige sein oder sich als Diplomaten ausweisen. Auch die Renovierung alter Kirchen ist durch juristische Schikanen erschwert, Enteignungen von Kirchengütern noch immer Praxis.

Christen werden gegenüber Muslimen, die uneingeschränkte Kultusfreiheit genießen, grundsätzlich benachteiligt: Bibeln und religiöse Traktate dürfen auf den Straßen nicht verteilt werden, Prozessionen und christliche Straßenfeste sind verboten, die Behörden erteilen christlichen Rundfunksendern grundsätzlich keine Lizenz."

Das eine Religon die schon knapp tausend Jahre vor dem Islam dort heimisch war so eingeschränkt wird, ist seltsam. Der Artiekel ist natürlich tendeziös, aber ich wollte nur die Einschränkungen aufzeigen.
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14.03.2013 15:06 Uhr von xjv8
 
+3 | -2
 
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Manchmal wäre ein Duden eine sinnvolle Anschaffung!
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14.03.2013 15:13 Uhr von Suffkopp
 
+7 | -2
 
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@faceried ist anscheinend einer der wenigen hier die überhaupt schon mal in der Türkei waren (nicht als Pauschaltourist, sondern als Rucksacktourist) und in ihrem Leben auch Kurden kennengelernt haben. Komischerweise geht es Kurden in der Türkei nicht schlecht. Ausgenommen ist hier wirklich nur die Region um Van, aber das hat ja andere Gründe.

Die meisten haben auch sicherlich nie Cai mit einem Türken getrunken, haben nie deren Gastfreundschaft genossen - aber Hauptsache hetzen.
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14.03.2013 15:16 Uhr von xjv8
 
+3 | -3
 
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@magnat66

Danke!
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15.03.2013 17:59 Uhr von GangBangKlickKlack
 
+1 | -5
 
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@AktenJoe

ich finde für euch gibt es da nicht viel zum nachdenken, wenn man seinen eigenen Historischen Schuld bewusst ist
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16.03.2013 15:41 Uhr von Battal-Gazi
 
+0 | -5
 
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Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen und fühle mich nicht mehr wohl und schon gar nicht sicher. Spätestens seit Solingen, Mölln und NSU frage ich mich, wann es wohl mit mir so weit ist.

Aber möchte das jemand in Deutschland hören?? Nein, denn wir haben ja Salafisten auf die wir uns konzentrieren können...

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