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Experte: Nicht nur IP-, sondern auch MAC-Adressen könnten knapp werden

Nach Angaben von Glenn Parsons, ehemals zuständig für das Registry Authority Committee (RAC) bei der Standardisierungs-Organisation IEEE, werden in Zukunft nicht nur die IP-Adressen knapp werden.

Durch die ständig steigende Zahl neuer netzwerkfähiger Geräte könnte es spätestens in 25 Jahren zu Engpässen bei den MAC-Adressen kommen. Bei IP-Adressen könnte das Problem durch den Wechsel von IPv4 auf IPv6 einfacher aus der Welt geschafft werden. Dafür sind nur Änderungen in der Software nötig.

Bei MAC-Adressen besteht jedoch das Problem, dass jedem Gerät auch eine feste Kennung der Netzwerkschnittstelle zugeordnet ist. Laut Parsons sollte man langsam damit beginnen, diesbezüglich über neue Standards nachzudenken.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Experte, Netzwerk, Engpass, IP-Adresse, IP, MAC-Adresse
Quelle: winfuture.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2013 09:51 Uhr von vivec...
 
+9 | -1
 
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Wo er Recht hat...

Aber BITTE nicht einfach den alten Standard abschaffen und alle Leute zwingen, neue Geräte zu kaufen.
Wer jetzt sagt, dass das eh nicht passieren wird ist naiv. Es wird wohl Leute geben, die da direkt wieder einige Euros wittern...
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14.03.2013 10:14 Uhr von Rychveldir
 
+16 | -2
 
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Es gbit 281.474.976.710.656 mögliche MAC Adressen...

Bei 8 Milliarden Menschen sind das 35.184 pro Kopf und Nase. Bin gespannt, womit das aufgebraucht wird :)
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14.03.2013 10:19 Uhr von vivec...
 
+11 | -1
 
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Geh einfach mal davon aus, dass jetzt schon viele und bald jede dumme Produktionsmaschine in einer Firma einen Netzwerkzugang hat und damit eine MAC Adresse verbraucht. Jetzt überlegst du dir noch, wieviele solcher Maschinen es gibt. Dann denk nochmal 20 Jahre weiter. Da hat vielleicht dein Kühlschrank und dein Herd Internet.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die MAC Adressen verbraucht werden. Die Frage ist auch, wie festgestellt wird, ob eine MAC Adresse wieder frei ist. Wenn ich jetzt meinen Laptop aus dem Fenster schmeiße, wäre die Adresse theoretisch wieder frei. Außer mir weiß das aber keiner...

Also, durchaus im Bereich des möglichen.
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14.03.2013 10:20 Uhr von the_reaper
 
+3 | -0
 
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@Rychveldir: bis in 25 jahren hat bestimmt jeder ne armee internetfähiger kaffeemaschinen zu hause!
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14.03.2013 10:30 Uhr von Leimy
 
+9 | -0
 
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Im Gegensatz zu den IP-Adressen sind MAC-Adressen nicht recyclebar. Einmal vergeben, werden sie nie wieder benutzt. Sicher es sind trotzdem noch ziemlich viele, aber es schadet auch nicht frühzeitig einen Plan zu entwickeln.
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14.03.2013 10:35 Uhr von Randall_Flagg
 
+6 | -0
 
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@ Rychveldir

"Es gbit 281.474.976.710.656 mögliche MAC Adressen..."

Theoretisch schon, aber praktisch gibt es viel weniger. Denn die ersten sechs Zeichen geben den Hersteller an. So gibt es pro Hersteller gerade mal 2^24 mögliche Adressen pro Hersteller.

Heute gibt es aber schon genügend Fälle, wo MAC-Adressen doppelt benutzt werden. Adresse A etwa findet man in Asien, Adresse B in Nordamerika.

[ nachträglich editiert von Randall_Flagg ]
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14.03.2013 10:40 Uhr von Peter323
 
+7 | -0
 
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Die Kommentare hier sind der Knaller :)

Ich warte noch immer auf meinen internetfähigen Eierkocher mit digitalprojektor zum Filme schauen :)

Der Witz an der Sache ist, was heute Fiktion ist, kann schon morgen Standard sein :)
Vor 30 Jahren hätte auch niemand gedacht, dass mal 5000 GB auf eine einzige 3,5 Zoll Standard Platte geht. Da hätte jeder Forscher zum damaligen Zeitpunkt gesagt, dass das fern jeglicher Realität sei :)
Heute disqualifiziert man sich pauschal mit Wörtern wie: niemals, nie, unmöglich, nicht machbar, etc...
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14.03.2013 10:53 Uhr von opheltes
 
+0 | -9
 
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Wozu gibt es IPv6?

News Falsch.
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14.03.2013 10:58 Uhr von vivec...
 
+4 | -2
 
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Die IPv6 Adresse wird unter anderem aus der MAC Adresse generiert.

Kommentar falsch.

@internetdestroyer: Ich hoffe doch, dass mein Nachbar meine MAC Adresse nicht kennt :)
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14.03.2013 11:06 Uhr von Randall_Flagg
 
+7 | -1
 
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"Warum MAC wenn man IPv6 hat?"

IPv6 und MAC arbeiten auf unterschiedlichen Ebenen, von daher kann das eine nicht das andere ersetzen. Sonst könnte man gleich fragen: Warum Reifen, wenn wir doch Autos haben?
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14.03.2013 11:17 Uhr von xj12
 
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@Peter323
Absolut richtig.
Mein Professer vertrat die Ansicht dass es nie einen Prozessor geben würde der schneller als 1ghz ist. Dies wäre "technisch unmöglich". Da hat sich der gute Mann wohl auch geirrt^^
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14.03.2013 11:19 Uhr von Rychveldir
 
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Ich wollte oben nicht andeuten, dass man genug davon hat. Ich bin ganz ehrlich gespannt, was noch alles Internet verpasst bekommt.
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14.03.2013 12:32 Uhr von Fireproof999
 
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@franz.g

da fehlt dir leider etwas technisches wissen. MAC Adressen arbeiten auf OSI Layer 2 (Switch Ebene) und IP Adressen auf OSI Layer 3(Routing Ebene). Damit einer Netzwerkkkarte eine IPv6 Adresse zugeteilt werden kann, muss sie sich zuerst mit einem Broadcast und Ihrer MAC Adresse melden.
Wenn man jetzt mit den aktuellen Standards einfach die MAC Adresse weg lassen würde, würde KEIN netzwerk mehr funktionieren.

Also müssen definitiv neu definierte techniken und protokolle her

[ nachträglich editiert von Fireproof999 ]
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14.03.2013 14:02 Uhr von Jason31
 
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Sinnvoller wäre es, alte MAC Adressen zu recyclen. Geräte die vor 20 Jahren auf den Müll geworfen wurden, sind es, die heute die MAC Adresse "blockieren". Jagut, das man sich im Zuge von IPv6 als Zahlenbasis der MAC bedient hat fand ich zwar schon immer dämlich, aber das Problem ließe sich durchaus lösen, zumal alle IPv4-Bestandsgeräte das Problem überhaupt nicht hätten und deren Bereiche alle mal Recycelt werden könnten.
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14.03.2013 14:20 Uhr von xj12
 
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@Fireproof.
Richtung und auch falsch. IPv6 Adressen kannst du natürlich genauso wie IPv4 Adressen fest vergeben. Theoretisch kannst du den kompletten Layer2 weglassen. Natürlich würden dann nur noch Statische Netzwerke funktionieren. (exterm vereinfacht gesagt!!!)
@Franz.g
Ebenfalls richtung und auch falsch.
Aufgrund der Anzahl der IPv6 Adressen wäre es denkbar die MAC Adresse durch eine fixe IPv6 Adresse zu ersetzen. Probleme bekommst du dann aber mit dem Routingtable. Ein vernünftiges Route-summery wäre nicht mehr möglich.

[ nachträglich editiert von xj12 ]
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14.03.2013 16:36 Uhr von TheUnichi
 
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@franz.g

Na als ITSE biste ja quasi richtiger Netzwerk-Pro LOL

Lies doch einfach nochmal Fireproof999´s Kommentar zu dir, da hast du die einzig korrekte Antwort

Das Problem, was bei dir im Kopf existiert, ist die Tatsache, dass wir an alte Techniken gebunden sind. Nicht jeder hätte die Möglichkeit, gleich auf neue Techniken umzuschwenken und es gibt leider keinen Weg, global alle Gateways auf einmal umzuschreiben. Wäre dies der Fall, wäre IPv6 heutzutage bereits Standard und nicht "Dieser Haken, den man in den Netzwerkeinstellungen rausnimmt, weil sonst viele Programme nicht funktionieren"...

Wir müssen also so oder so etwas abwärtskompatibles bauen.


Zum Thema, ich sag nur, irgendwann werden wir auf andere Planeten reisen und diese kolonisieren und es ist nicht so, dass dort kein Netzwerk benötigt wird. Wir müssen quasi ein Netzwerk für ein Universum an Menschen planen, nicht für alle Menschen auf der Erde. Klar dauert das noch viele Jahrhunderte, aber irgendwann in 400-500 Jahren kommt dann auf einmal "SHIT, alle MAC-Adressen leer!" und dann im GESAMTEN Universum alle Gateways auf neue Protokolle umzuschwenken wird erst so richtig anstrengend.

Es sollten Standards geschaffen werden, die JEDEN Fall einplanen, egal, wie hoch die Chance ist, dass dieser eintrifft.
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14.03.2013 18:38 Uhr von Fireproof999
 
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@xj12 und franz.g

Das is einfach Bullshit, den Layer2 einfach weglassen? Wisst ihr überhaupt wie die adressierung physikalisch funktioniert?

Das die MAC adresse im geswitchen Netzwerk nicht immer direkt angesprochen werden muss liegt einzig und allein an dem ARP Cache. Wenn man die MAC Adressen oder den Layer 2 einfach weg lässt kann dieser ARP Cache nicht mehr aufgebaut werden. Dann können auch noch so viele statisch vergebene IPv6 Adressen im Netzwerk vorhanden sein der andere Rechner findet diese jedoch "einfach" nicht da das ganze System al natura auf der MAC Adresse arbeitet. Ohne MAC für eine IP (egal ob v4 oder v6) kann der Switch oder die Netzwerkkarte das Paket nicht zuordnen.

Das sind einfach zwei verschiedene Arbeitsebenen (Layer). Einem Switch ist scheiß egal welche IPv4 oder IPv6 im Paket steht, die adressierung erfolgt zu 100% auf Layer 2 anhand der MAC.
Das nächste ist die weiterleitung eines Paketes anhand IP (Routing - Layer 3). Diese Aufgabe übernehmen Router und haben, wie ihr wisst, eine ganz andere Funktion in einem Netzwerk als so ein Switch.

Das einzige was denkbar wäre ist, die Layer2 MAC der IPv6 Adresse gleichzustellen. Dan müsste aber jeder einzelne weltweit vorhandene Switch (und damit auch Router und alles andere was einen integrierten Switch hat) ersetzt werden oder ein Firmware-Update erhalten. (Da das IPv6 Format nicht gleich dem aktuellen MAC Format ist)


Was für eine Ausbildung ihr Noobs habt ist mir relativ egal, ich arbeite bei nem Routerhersteller (DrayTek) in der Technik.

[ nachträglich editiert von Fireproof999 ]
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14.03.2013 19:30 Uhr von xj12
 
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Fireproof -
das ist mir auch klar - darum hab ich ja darauf hingewiesen dass dies eine extreme vereinfachung ist!
Natürlich könnte der Switch die Pakete zuordnen - nur müsste der Switch über einen kompletten Routingtable verfügen.

D.h. jeder Switch wäre ein kompletter Layer3 - Device mit komplettem Routingtabel - was natürlich blödsinn wäre.

Ach ja du Noob - wenn du schon so unfreundlich bist - dann mach ich halt mit beim "Ausbildungs-schwanzvergleich". Netzwerkadministrator bei Golbalem Carrier. Zerifiziert auf Cisco, Juniper, Netopia, OneAccess.
13 Jahre praktische Berufserfahrung in Aufbau und Betrieb von Carriernetzwerken, Globalen VPNs etc..

Kleine Hausaufgabe: was ist eine Broadcastdomaine und wie wird diese begrenzt!

[ nachträglich editiert von xj12 ]
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14.03.2013 19:42 Uhr von xj12
 
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Und noch einen oben drauf da wir gerade so freundlich diskutieren: wenn man über evetuelle mögliche Dinge spricht - nennt man dass Hypothese - dass heisst es könnte gehen - muss aber nicht. Und muss erstrecht nicht sinnvoll sein.

Und wenn du dir deinen zweiten Absatz genau durchliest merkst du dass er keinen Sinn ergibt. Ja in einem "geswitchten" Netzwerk. Wie sieht es denn in einem gerouteten Netzwerk aus? Kennt ein P-Router eine Mac-adresse eines Clients? Wäre mir neu!



[ nachträglich editiert von xj12 ]
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14.03.2013 20:37 Uhr von Fireproof999
 
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xj12

Du ..... (ich mag es garnich ausprechen du meinst ja ich bin unfreundlich) willst mir jetzt tatsächlich hausaufgaben stellen? Broadcast ? Willst du mich verarschen (die Frage die dir ja scheinbar schwierig erscheint zeigt bereits dein niveau) , Subnetze und Routing sind mein täglich Brot mehr brauch ich nich sagen. Das is ja erste klasse grundkurs du spacken.

Erzähl mir mal lieber war über Multicast-Gruppen und wie die zuweisung der Gruppenteilnehmer durchgeführt wird, z.B. beim Telekom Entertain IPTV.
Schön das ich jetzt weis das du ein alter spack bist der meint was besseres zu sein, wie bereits gesagt deine Ausbildung und deine Zertifikate intressieren mich ein scheiß und nur weil ich meinen aktuellen Arbeitgeber genannt hab weisst du noch lange nicht was ich gelernt hab und welche Zertifizierungen ich haben (vonwegen Schwanzvergleich und so)

Komm hau ab.

[ nachträglich editiert von Fireproof999 ]
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14.03.2013 20:57 Uhr von xj12
 
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Multicast ist Layer3 ;-)
Aber das weisst du natürlich ;-)
hier für alle anderen Leser der link zu Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/...
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15.03.2013 15:51 Uhr von TheUnichi
 
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Ihr seid beide wie kleine Kinder "Ich hab aber die bessere Ausbildung", "Nein ich hab die bessere Ausbildung"

Ihr könnt alles mögliche an Zertifizierungen, Ausbildungen und sonst was haben, das sind banale Dinge, die jeder Schwanz zusammen kriegt, wenn er sich hinsetzt und sich ein paar Sachen anliest, es sagt absolut gar nichts über Wissen und Kompetenz aus

Warum sind die meisten studierten Informatiker absolute Vollidioten? Obwohl sie doch eigentlich die "Elite unserer Bildung" sind?

Hier andere als "Noob" zu beleidigen, weil sie Dinge eventuell falsch aufgenommen haben oder nicht richtig umsetzen können zeugt nicht gerade von hohem Skill oder Wissen, das klingt mehr nach "Haha, ich bin 12, hab 3 Blogposts mehr gelesen als du, du bist ein Noob"

Kinders, geht weiter CoD zocken

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