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"ALMA": Super-Teleskop seit gestern in Betrieb (Update)

Auf der Suche nach den Ursprüngen des Lebens können Wissenschaftler seit dem gestrigen Mittwoch auf eine große Hilfe zurückgreifen. Das Super-Teleskop "ALMA" wurde endgültig in Betrieb genommen. Das Teleskop steht in Chile auf dem Chajnantor-Plateau mitten in der Atacamawüste (ShortNews berichtete).

Das Radioteleskop "Atacama Large Millimeter Array", so der vollständige Name, kann so weit ins All vordringen wie kein Teleskop zuvor. Die Anlage, die letztendlich aus 66 Hochpräzisions-Antennen bestehen wird, kostete 1,4 Milliarden Euro. 54 Antennen sind bereits installiert und zusammengeschaltet.

Radioteleskope sind, anders als das Weltraumteleskop "Hubble", Teleskope, die ins Universum horchen. "Hubble" bezieht seine Informationen über den optischen Bereich. Die Informationen müssen bei "ALMA" in Bilder umgewandelt werden, sind aber 500 Mal präziser als bei optischen Teleskopen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: NASA, Betrieb, Chile, Teleskop, ESA, ALMA
Quelle: www.bild.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2013 08:17 Uhr von saber_
 
+11 | -3
 
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fuer 1,4 milliarden euro schafft man es 54 high-tech und ultrapraezise antennen in einer globalen zusammenarbeit mit dutzenden laendern hinzustellen....


und auf der anderen seite schafft man es nicht fuer 5 bzw 6 milliarden euro einen flughafen bzw bahnhof auf die beine zu stellen?!


alma ist vom projekt selber mit abstand komplexer als BER und stuttgart 21... ein grosser unterschied ist dann aber die finanzierung und die menschen die hinter der projektplanung stehen...


stuttgart 21 und BER bedient sich teilweise grosszuegig mit ner menge oeffentlicher gelder und hinter der projektplanung steckt viel politik und vetterchenwirtschaft.... hauptsache man klaut sich die taschen voll - das budget wird dann ja eh wieder nach oben korrigiert=)
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14.03.2013 08:51 Uhr von Delios
 
+3 | -1
 
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Du hast es ja schon angedeutet Saber.
Bei dem Teleskop-Projekt geht es um die Wissenschaft. Dort steht kein finanzielles Interesse im Vordergrund.
Beim Stuttgarter Bahnhof und dem Berliner Flughafen stehen Interessen von Aktiengesellschaften im Mittelpunkt. Dazu kommen noch die Behörden mit ihrem Amtsschimmel.

Aber es ist wirklich ein Armutszeugnis für Deutschland, wenn man bedenkt für was Deutschland international so wertgeschätzt wird...
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14.03.2013 09:16 Uhr von limasierra
 
+0 | -0
 
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Hahaha, Wissenschaft und kein finanzielles Interesse? Das ist lächerlich... Letztendlich steht das finanzielle Interesse überall im Vordergrund, auch wenn es nicht direkt ersichtlich ist.
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14.03.2013 09:16 Uhr von limasierra
 
+0 | -0
 
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doppelt...

[ nachträglich editiert von limasierra ]
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14.03.2013 09:22 Uhr von saber_
 
+2 | -1
 
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@limasierra


natuerlich steht hinter wissenschaft und forschung auch immer ein finanzielles interesse...


aber die menschen die wissenschaft und forschung betreiben interessieren sich nicht fuer sowas.... die haben ganz andere ziele...naemlich ihre arbeit, nicht das geld!
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14.03.2013 09:24 Uhr von ted1405
 
+2 | -0
 
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@limasierra

Auch wenn ich Dir prinzipiell zustimme und Deine Aussage auf sehr viele Wissenschaftsgebiete zutreffen mag ... erklär´ doch einmal, wie ein Projekt wie "ALMA" jemals kostendeckend arbeiten können und somit finanziell interessant sein sollte ...

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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14.03.2013 11:24 Uhr von TimeyPizza
 
+0 | -0
 
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@saber_

Ich denke nicht das ALMA bautechnisch wesentlich komplexer ist als BER oder Stuttgart 21. Das komplizierte dürfte der Bau einer solchen Antenne sein. Aber das macht man irgendwo anders, und wenn man weiss worauf man achten muss, muss man diese Prozedur lediglich 65 mal wiederholen. Per Schwertransporter werden diese Antennen dann einfach an ihre Position gebracht, es werden die Kabel angeschlossen, und fertig. Dann noch irgendwo den Korrelator hin bauen der die ganzen Signale verarbeitet und dann wars das mehr oder weniger schon.

@leerpe
"horchen"? Sehen diese Antennen etwa für dich wie riesige Mikrofone aus??

Sowohl Hubble als auch Radioeteleskope gucken sich das gleiche an. Photonen. Hubble nutzt allerdings die Teilcheneigenschaft der Photonen, Radioteleskope nutzen die Welleneigenschaft der Photonen. Aber im Prinzip sehen beide das gleiche. Licht.
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14.03.2013 12:50 Uhr von Rychveldir
 
+1 | -0
 
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"Hubble nutzt allerdings die Teilcheneigenschaft der Photonen, Radioteleskope nutzen die Welleneigenschaft der Photonen."

Inwiefern?
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15.03.2013 07:01 Uhr von saber_
 
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@TimeyPizza

die antennen kommen nicht aus der selben firma... von daher wurde nicht einfach 65 mal irgendwas wiederholt.... es wurde verteilt auf der ganzen erde gebaut... von daher ist eine gute koordination notwendig...


und jetzt sag mir bitte was an BER und stuttgart 21 so komplex sein soll?!

loch buddeln und betonieren...fertig...

zufaelligerweise sind unterirdische bahnhoefe und flughafen kein hexenwerk, sondern eher stand der dinge... viel know how ist vorhanden und diese dinger koennen in kuerzester zeit aus dem boden gestampft werden...

schau mal nach asien in welcher zeit dort sowas gebaut wird...
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15.03.2013 10:55 Uhr von TimeyPizza
 
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@saber
Ok, ich dachte die Antennen hat nur eine Firma gebaut.

Aber einen unterirdischen Bahnhof zu bauen dürfte trotzdem komplexer sein. Man hat zwar schon know how, aber trotzdem sollte das immer an den jeweiligen Bauort angepasst sein.
Und wenn dann mal ne Firma dabei ist wie damals in Köln, welche um Geld zu sparen minderwertige Materialien nutzt, dann stürzt das auch schonmal ein.

@Rychveldir
Hubble hat CCD Detektoren. Ganz ähnlich zu den CMOS Chips in einer Digitalen Kamera. Diese zeichnen die Energie des eintreffenden Photons auf.
Radioantennen haben keine CCDs. Es sind "simple" Antennen. Diese zeichnen die Phase und die Intensität der einfallenden Welle auf.
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15.03.2013 12:31 Uhr von Rychveldir
 
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Ok, danke :)

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