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Studie: Kernkraft ab 2020 nicht mehr rentabel - Engpässe beim Uran

Die "nukleare Renaissance" ist energiewirtschaftlich "keine Option", auch nicht kurzfristig. Zu diesem Schluss kommt eine großangelegte Studie der Wiener Universität für Bodenkultur gemeinsam mit internationalen Partnern.

Die am gestrigen Mittwoch präsentierte Untersuchung rechnete Forderungen von Atomkraftbefürwortern bis zum Ende durch und kam zum Schluss, dass sich Kernkraft ganz abgesehen von Sicherheitsbedenken und ökologischen Überlegungen ab dem Jahr 2020, spätestens aber in 40 Jahren, einfach nicht mehr rentieren wird.

Hauptgrund dafür sind laut der Studie neben den immensen Sicherheitskosten erwartete Engpässe in der Verfügbarkeit des benötigten Urans, dessen Förderung vielerorts deutlich zurückgehe.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Uran, Atomenergie, Kernkraft, Energiegewinnung, Rentabilität
Quelle: orf.at

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2013 08:20 Uhr von Scratcher
 
+13 | -7
 
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Tja so siehts aus, für die folgekosten wie Entsorgung Transport usw. zahlt alles der Staat also der Steuerzahler, wäre ganz einfach müsste der Betreiber zahlen dann wärs das mit der Atomkraft!
Wenn mann bedenkt das darüber disskutiert wurde neue Kraftwerke zu bauen, natürlich mit Steuergeldern bezahlt und in 10 jahren hätten die weg unrentabelität eingemottet werden müssen. Der blanke !WAHNSINN!

Ich kanns nur jedem empfehlen, der die möglichkeit dazu hat auf Solar zu setzen, machen wir auch und es lohnt sich jedes Jahr 2500€ einnahmen statt 2000€ ausgaben.
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14.03.2013 08:51 Uhr von Peter323
 
+5 | -6
 
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Es lagert noch mehr als genug hochangereichertes Uran in US und russsische Atomwaffen.

Dieses Uran z.B. aus russische Atombomben nutzt man auch heute schon für Kraftwerke z.B. in Deutschland.

Was ich damit meine... die beiden Länder haben so unglaublich viele Atomwaffen, dass davon noch sehr lange Kraftwerke betrieben werden können.
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14.03.2013 10:11 Uhr von Nasa01
 
+1 | -9
 
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@Scratcher
"für die folgekosten wie Entsorgung Transport usw. zahlt alles der Staat also der Steuerzahler"
Hast du Belege für deine Behauptung ?
Denn das wär mir neu.
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14.03.2013 10:24 Uhr von DerMaus
 
+12 | -0
 
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@Nasa:
Ja, was glaubst du denn, wer Bau, Instandhaltungskosten etc. für die Asse, Gorleben und andere Zwischenlager bezahlt?
RWE? e-On? Veolia?
Kanpp daneben! Du , ich und die anderen Steuerzahler latzen das.
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14.03.2013 11:08 Uhr von Nasa01
 
+1 | -3
 
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@DerMaus
schon, aber ich denke mir eigentlich schon dass hier Einlagerungs- oder Benutzungs- oder was auch immer für eine Gebühr dafür bezahlt werden muss.
Der Staat macht nichts umsonst.
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14.03.2013 12:24 Uhr von Thomas-27
 
+3 | -0
 
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@Nasa01:
Ich glaube das funktioniert so: Die Energieunternehmen müssen Rücklagen bilden um diese Dinge zu bezahlen. Wird der Atommüll aber zunächst an eine staatliche Wiederaufbereitungsanlage geliefert, handelt es sich danach um Atommüll des Bundes und dafür zahlen die Steuerzahler.

Aus Wikipedia: "Der Großteil der auf über 2 Milliarden Euro geschätzten Kosten wird vom Bund getragen, da 95 % der eingelagerten Aktivität unmittelbar aus öffentlichen Einrichtungen, v.a. der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK) stammt."

Seit 2011 gibt es allerdings eine Kernbrennstoffsteuer.
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14.03.2013 12:32 Uhr von Nasa01
 
+1 | -2
 
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@Thomas-27
Ich hab keine Ahnung wie das alles verrechnet wird.
Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass der Staat ein paar Milliarden ausgerechnet an Konzerne verschenkt, die wiederum Milliarden verdienen.
Aber wie gesagt. Kann nicht wirklich mitreden weil ich keinen Plan hab.
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14.03.2013 12:46 Uhr von smogm
 
+2 | -0
 
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"Atomenergie" zu verteufeln ist wohl von der Wortwahl falsch. Eher "Kernspaltungsenergie".
Es gibt auch nukleare Prozesse die überhaupt keine schädliche Strahlung oder Endprodukte erzeugen: Nukleare Transmutation!

Ich sage nur LENR!

http://futureinnovation.larc.nasa.gov/...

http://climate.nasa.gov/...

http://arxiv.org/...
http://arxiv.org/...

[ nachträglich editiert von smogm ]
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14.03.2013 13:21 Uhr von Flow86
 
+2 | -0
 
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Na hoffentlich, dann muss man eventuell doch mal vermehrt alternative Energiequellen (und ich meine nicht Öl und Gas!) nutzen.
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14.03.2013 13:55 Uhr von Petaa
 
+2 | -0
 
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Das lass mal Herrn Rossi lesen. Der lacht die aus und bringt seine E-CAT in einen verkaufsfähigen Zustand.

http://www.youtube.com/...

Auch Herr Rossi versteht wahrscheinlich nicht 100% was genau da passiert. Aber er ist drüber gestolpert und solange es funktioniert...

Abwarten etwas Geld zur Seite legen. Die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch, dass das diesmal kein Fake ist. Das Modul ist klein und für 2 kW bekommt man 10 kW raus. Ideal fürs Eigenheim und etwas Wasserstoff und Nickel sind jetzt auch nicht so teuer zum Nachfüllen ;-)

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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14.03.2013 14:29 Uhr von mat123
 
+2 | -4
 
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seit die grüne Roth behauptet: In Fukushima sind 16.000 Menschen bei der Atomkatastrophe umgekommen, glauben die dummen Menschen Kernkraft sei generell gefährlich.
Darum wird es sie auch bald nicht mehr geben.
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14.03.2013 15:33 Uhr von Ehrlichmann
 
+5 | -1
 
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@mat123
Atomkraft ist kein Spielzeug allein der abbau der brennstäbewechsel , endlagerung alles ist gefählich...warum die leute sich an der Roth aufhängen ist mir ein rätsel.
Über Roth wird geschimpft aber die anderen die tatsächlich auf kosten der gesundheit geschäfte machen, die sind euch egal ?
Auch wenn du sie nicht magst solltest dir mal ernsthaft gedanken machen über pro und kontra.
Zudem werden noch viele menschen in fukushima wegen eben der verstrahlung sterben...und noch viele jahre lang werden behinderte kinder auf die welt kommen...bzw. sehr jung sterben müssen....


[ nachträglich editiert von Ehrlichmann ]
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14.03.2013 16:01 Uhr von Neutrum
 
+1 | -0
 
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http://www.youtube.com/...
Kernkraft ist immer rentabel:)
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14.03.2013 16:58 Uhr von Graf_Kox
 
+2 | -0
 
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Da die Atomkraftwerke hierzulande alle im Bau vom Staat massiv subventioniert sind ist die Atomkraft mit Abstand die am stärksten subventionierte Energieform hierzulande. Dazu die nicht geklärte Endlagerfrage, die Milliarden die der Steuerzahler berappen darf um den achtlos vergrabenen Atommüll wieder heraus zu holen und die ungeklärte Sicherheitsfrage im Fall von Anschlägen... Eine Technologie ohne Zukunft bevor die kalte Fusion serienreif ist.
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14.03.2013 18:00 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -0
 
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Mag ja richtig sein die Studie.

Das schlimme finde ich nur, dass unsere Regierung den Atomstrom mit Steuergeldern etc mitfinanziert, aber bei den neuen Energieen lässt sie den Verbraucher ausbluten.

Die Millarden Überschuss, die wir jedes Jahr in andere Länder stecken, hätte man für Großflächige Maßnahmen nutzen können, ohne das der Verbraucher mit diversen Umlagesteuern belastet wird.

Auch war es Schwachsinn, dass private Solarbetreiber soviel mehr für die Kilowattstunde bekommen, dass auch wieder die anderen zahlen dürfen.

Sogar wenn sie den Strom selber verbrauchen, zahlen es die anderen, und das ist Hirnrissig.
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14.03.2013 18:11 Uhr von edv-pm
 
+3 | -1
 
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Den Fehler den die Regierung bei der Förderung der "grünen" Energieerzeugungsanlagen gemacht hat war, dass sie die Förderung den Bürgern gegenüber sichtbar ausgewiesen hat. Da hat wohl jemand darauf gehofft, dass das beim Wähler und Bürger gut ankommt. Bei den anderen Energieformen ist diese Deklaration eben nicht passiert. Kernenergie wurde übrigens in der Aufbauphase mit 70Cent je Kilowattstunde subventioniert. Davon sind wir bei den "grünen" Energie weit entfernt. Und Kernspaltungsenergie wird noch Kosten und auch Schäden verursachen, wenn das letzte Solarpanel breits abgebaut und wiederverwertet ist. Darüber muss man sich klar sein.

Wer etwas über die Kostenvergleiche lesen will, kann sich das mal ansehen

http://www.heise.de/...

Ist zwar mit Sicherheit auch nicht neutral verfasst, aber trotzdem interessant!
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15.03.2013 00:46 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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@ edv-pm
"Gut sichtbar" waren dummerweise auch die Ausnahmen im EEG, die die CDU zwischendrin gefühlt verzehnfacht hat...

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