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Krebs löst Herz-Kreislaufprobleme als häufigste Todesursache ab

Der gestrige Gesundheitsbericht der WHO, der in London vorgestellt wurde, bringt neue Zahlen zum Thema Todesursache.

Knapp 80 Prozent der Todesursachen machen nicht übertragbare Krankheiten aus. Herz-Kreislauferkrankungen liegen dabei an der Spitze mit 50 Prozent, gefolgt von Krebs mit 20 Prozent. Allerdings liegt Krebs bei 28 der 53 Staaten, schon über den Herz-Kreislauferkrankungen als Todesursache.

Die Lebenserwartung ist in Europa allerdings gestiegen. Laut Daten von 1980 bis 2010 stieg diese durchschnittlich um fünf Jahre. Bei Männern auf 72,6 und Frauen auf 79,9 Jahre.


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krebs, Krankheit, Herz, Todesursache, Lebenserwartung
Quelle: diepresse.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.03.2013 11:35 Uhr von Azureon
 
+12 | -2
 
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Tja und wie kommt das zustande? Es wird doch überall getrommelt gegen krebserregende Substanzen in Lebensmitteln, Farben, Arzneimitteln, Textilien usw.

Trotzdem geht die Rate weiter hoch....
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13.03.2013 11:49 Uhr von Maedy
 
+3 | -7
 
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nicht zu Vergessen die Folgen nach Tschernobyl...das wird zu gerne verdrängt....
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13.03.2013 12:04 Uhr von fuDDel@
 
+3 | -1
 
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Azureon hier mal ein sehr interessantes Video:
http://www.arte.tv/...

Das ist zwar nur ein Beispiel, aber man kann das ja weiterdenken...
Nehmen wir noch Asbest hinzu. Ist verteufelt und soll nicht mehr verwendet werden. Wird es aber trotzdem noch häufig.
Dann wird bei egal welchem Stoff immer von Grenzwerten gesprochen. Das sich die Stoffe aber aus verschiedenen Produkten aufsummieren können ist den Politikern und Industriellen egal.

etc. etc.

Um es kurz zu machen: So verwunderlich ist das gar nicht, zumal man heute den Kreislaufkrankheiten mit zum Beispiel Schrittmachern entgegenwirken kann, wodurch es zu weniger Todesfällen kommt und diese Personen dann die "Chance" bekommen einige Jahre später an Krebs zu sterben.
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13.03.2013 12:55 Uhr von no_trespassing
 
+8 | -2
 
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Mich würde mal interessieren, wie die Rate in 20-30 Jahren aussieht.
Die Leute, die heute 90 oder 95 Jahre alt werden, hatten zwar wenig zu essen in der Kindheit, dafür aber 100% biologisch.

Man hatte zwar kaum Medizin, dafür aber keine auf Wirtschaftlichkeit getrimmte Chemie.
Die wirksamsten Medikamente entstanden, weil sie Leben retten mussten.
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13.03.2013 13:27 Uhr von sv3nni
 
+2 | -3
 
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nachdem keiner n plan hat was jetzt wie krebserregend is wunderts mich nich.. genfood, handystrahlung, dauernde rumsitzerei im buero und bei dem zeug aus china weiss eh keiner was drin is
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13.03.2013 14:31 Uhr von Pils28
 
+3 | -2
 
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Wenn die Leute älter werden, sterben mehr an Krebs. Krebs hat sehr geringe Heilungschancen und entsteht mit dem Alter immer häufiger. Da sind gar nicht einmal krebserregende Stoffe schuld, sondern schlicht das Imperfekte am menschlichen Körper. Manche Arten von Krebs mal ausgenommen.
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13.03.2013 16:16 Uhr von NetCrack
 
+0 | -1
 
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Hmm ist das jetzt gut weil die Herz/Kreislaufprobleme durch z.B. mehr Bewegung gesündere Nahrung zurückgegangen sind oder schlecht weil Krebs auf dem Vormarsch ist?

Absolute zahlen wären in dem Zusammenhang interessant gewesen ...
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13.03.2013 18:59 Uhr von Robman4567
 
+1 | -3
 
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Krebs nimmt zu?

Kein Wunder fast 30 Jahre nach Tschernobyl.

War es nicht so das eines dieser hochgiftigen/radioaktiven Elemente erst nach gut 30 Jahren seine Wirkung entfaltet! Cäsium?

Kann mich auch irren, aber ich glaube das war auch bei Fuck-oshima :(erwähnt worden.

[ nachträglich editiert von Robman4567 ]
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13.03.2013 23:00 Uhr von smogm
 
+0 | -2
 
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Ich sage nur Handy und WLAN...hauptsache schnurlos.
Aus allen Ecken funkt es, Strahlung mit jeder Menge Energie.

Die Strahlung ist nicht anders als die die das Essen in der Mikrowelle warm macht. Die Mikrowelle hat natürlich mehr Power, um das Gewebe in wenigen Minuten auf Temperatur zu bringen, dafür strahlen Handy und WLAN Router 24/7 halt mit weniger Leistung...kommt am Ende aufs Gleiche raus...

Die letzten 20 Jahren ist der Elektrosmog erheblich angestiegen, und keine Sau weiß wie es sich auf den menschlichen Körper auswirkt, wo wir doch so empfindlich sind dass wir sogar unterbewusst den Mondzyklus spuren...

Das sollte uns irgendwo zu denken geben.

Meine Meinung...
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14.03.2013 00:27 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -0
 
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es gibt vier faktoren, warum es heute mehr krebsfälle gibt als früher:

1. die gestiegene lebenserwartung
dies ist der schwerwiegendste der drei faktoren. die durchschnittliche lebenserwartung hat sich in den industriestaaten in den vergangenen 100 jahren um 30 jahre von etwa 50 auf etwa 80 erhöht. da krebs auch heute noch in erster linie eine alterskrankheit ist und zu etwa 85% menschen ab 50 befällt, sorgte allein der rapide anstieg der lebenserwartung schon für eine enorme erhöhung der krebsfallzahlen in moderner zeit. in zeiten, in denen viele menschen nicht älter als 50 wurden, sind viele einfach nicht alt genug geworden, um krebs zu bekommen.

2. die medizinische entwicklung
moderne untersuchungsmöglichkeiten (z.b. bildgebende verfahren, labortests) machen es heute möglich, dass viel mehr krebserkrankungen überhaupt als solche erkannt werden können. in früheren zeiten, als es diese untersuchungsmöglichkeiten nicht gab, wusste man öfters mal gar nicht, an was ein kranker überhaupt verstorben war. man konnte zwar bestimmte krankheiten zweifelsfrei an den symptomen erkennen, aber krebserkrankungen der inneren organe konnten meist nicht belegt werden bzw. es wurde eine falsche diagnose gestellt, oder man wusste einfach gar nicht an was für einer krankheit der betroffene litt. er war halt einfach schwerkrank, lag irgendwann im sterben und das wars. im mittelalter wurden tödlich verlaufende erkrankungen sogar öfters mal unter den oberbegriffen siechtum oder pestilenz zusammengefasst, ohne dass die genaue ursache näher spezifiziert werden konnte.

3. die selektive wahrnehmung
früher wurde nur wenig über krebs berichtet. wer oder wieviele an krebs erkrankten, erfuhr man daher meist gar nicht, wenn es nicht gerade jemanden in der eigenen familie betraf. in zeitungen und büchern wurden keine statistiken darüber veröffentlicht und häufig wurden von den medizinern nicht mal statistiken geführt. bis in die 30er jahre des 20. jhds. hinein, wurden keinerlei krebsfälle überhaupt irgendwo gesammelt festgehalten. erste richtige statistiken gab es frühestens in den 50ern, wenn auch lückenhaft. das melden von krebsfällen bei zentralen, datensammelnden stellen wie dem robert-koch-institut oder der deutschen krebsgesellschaft, findet erst seit etwa 1980 nahezu lückenlos statt. zudem wird heute ständig in den medien von krebs und leuten, die an krebs sterben berichtet.

4. die modernen lebensumstände
den kleinsten der vier faktoren machen die modernen lebensumstände aus. dort hinein fallen alle krebsursachen, mit denen die menschen früher kaum oder gar nicht konfrontiert wurden, z.b. radioaktive strahlung, diverse chemikalien und umweltgifte, ungesunde lebensgewohnheiten. was viele also für den größten faktor halten, weshalb es heute mehr krebsfälle als früher gibt, ist in wahrheit der kleinste.

warum ist es der kleinste grund? radioaktive strahlung und diverse schadstoffe lösen zwar nachweislich krebs aus, aber nur vergleichsweise wenige menschen werden im normalen alltag überhaupt bedenklichen dosen an radioaktiver strahlung oder karzinogenen chemikalien ausgesetzt. in den meisten fällen ist die dosis der entsprechenden schadstoffe und belastungen im alltag einfach zu gering, um krebserkrankungen auszulösen. betroffen sind hier also hauptsächlich eher die menschen, die durch irgendwelche unfälle oder gefahrenberufe häufiger oder längerfristig solchen belastungen ausgesetzt sind.

anders hingegen sieht es mit den lebensgewohnheiten aus, wie etwa falsche ernährung, bewegungsmangel, rauchen, permanenter stress. die anzahl der menschen, die derartigen gewohnheiten in ihrem alltäglichen ablauf nachgehen, ist deutlich höher als die zahl der menschen, die mit bedenklichen dosen an strahlung oder chemikalien konfrontiert werden. aber dennoch sorgen diese modernen und ungesunden lebensgewohnheiten im vergleich zu den ersten drei faktoren nur untergeordnet für einen anstieg der krebsfälle in moderner zeit.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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15.03.2013 17:22 Uhr von Polyhymnia
 
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Ha und ich dachte ich schon ich muss dem latenten Anti-Modernismus hier mit dem Kommentar zurückweisen, aber Nebelfrost zeigt alles wunderbar auf.

Früher wurden Leute garnicht alt genug, um Krebs zu bekommen und es konnten weniger Leute permanent rauchen und sich nicht bewegen.

Also danke Nebelfrost für die ausführliche Darlegung.

Edit:
Oh und @Smogm:
Da ich gerade erst eine Vertiefung in Strahlenbiologie hinter mir hab eine kleine Antwort darauf: Elektrosmog hat keine schädliche Wirkung auf den Menschen. Bei nicht-ionisierender Strahlung, zB Handystrahlung oder Mikrowellenstrahlung, treten keine Ionisationen auf, damit keine DNA-Schäden und damit kein Krebs. Man kann ruhig 24/7 damit bestrahlt werden, da alleinig die Wärmeentwicklung schadhaft sein könnte. Also solange sich niemand akkut verbrennt entstehen keine Schäden.

Um ionisierend, und damit DNA-schädigend zu wirken, muss die Strahlung mindestens die Energie eines Ionisationsereignisses (Also des Herausschlagens eines Elektrons aus dem Anziehungsfeld der Atomkerns) aufbringen. Diese Energie ist allerdings ca. 1000 mal höher als die Energie der Handystrahlung. Es ist wird also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals eine Ionisation durch Handystrahlung herbeigeführt - Ebenso unwahrscheinlich wie das ein Stein von alleine nach oben fällt.


[ nachträglich editiert von Polyhymnia ]

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