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Angebliche Vergewaltigung: Lügendetektortest entlastete Mann

Vor dem Landgericht Bautzen (Sachsen) muss sich derzeit der 29-jährige Sozialversicherungsangestellte Stephan P. wegen Vergewaltigung seiner Ehefrau verantworten. Diese wollte sich von ihm trennen, weil sie einen anderen Mann kennengelernt hatte.

Den gemeinsamen Sohn (3) wollte sie einfach mitnehmen. Ende Mai letzten Jahres soll Stephan P. dann seine Frau vergewaltigt haben, was er bestreitet. Er wurde sofort verhaftet und kam ins Gefängnis. Neben dem Strafprozess gab es aber auch noch einen Prozess vor dem Familiengericht.

Dort schlug der Richter einen Lügendetektortest vor. Dabei kam heraus, dass der Mann die Wahrheit sagte, die Frau aber gelogen hatte. Stephan P. bekam das Sorgerecht für den Sohn zugesprochen. Er hofft jetzt, dass das Ergebnis des Test auch im Strafprozess Berücksichtigung findet.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Vergewaltigung, Vorwurf, Lüge
Quelle: www.bild.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.03.2013 09:18 Uhr von Kamimaze
 
+11 | -0
 
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Bleibt noch zu erwähnen, was aber nicht mehr in die News passte, dass die Noch-Ehefrau Kristin P. ihre Aussage als Hauptbelastungszeugin im Strafprozess verweigerte.

Immer wieder gern bringe ich bei solchen Fällen dieses Beispiel: http://www.youtube.com/...
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13.03.2013 09:58 Uhr von Jlaebbischer
 
+17 | -0
 
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Und schon wiedwer leided die Glaubwürdigkeit ALLER Frauen, welche tatsächlich vergewaltigt wurden...

So etwas find ich extrem zum kotzen. Am besten die alte für ein paar Wochen irgendwo einknasten wo welche sind, die tatsächlich mal vergewaltigt wurden...
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13.03.2013 10:00 Uhr von xj12
 
+15 | -1
 
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@ Sonny
leider ist dein Beitrag "gequirlte Scheiße" wie du selbst so schön sagst.
Wenn man mal die Quelle (auch wenns nur die Bild ist) anschaut wird findet man die Erklärung: Lügendetektor darf im Familienrecht eingesetzt werden wenn beide Seiten zustimmen.
Dies war hier geschehen.
Auch wird darauf hingewiesen dass diese im Strafrecht nicht zugelassen sind.
Erst lesen dann"gequirlte Scheiße" posten.
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13.03.2013 10:14 Uhr von Lucianus
 
+4 | -0
 
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ja ... und ... kann er sie jetzt dran kriegen für das, was sie ihm antun wollte?
Sie sollte jetzt min. die Strafe bekomme die er bekommen hätte, wenn ihre Lüge nicht aufgedeckt worden wäre. Öffentliches preisgeben von Name und aussehen ja schon mal mindestens, dazu die Gefängnisstrafe.


Zum Lügendetektor:

Der BGH hatte den Lügendetektor schon 1954 aus dem Strafverfahren verbannt (1 StR 578/53, BGHSt 5, 332 ff.) und diese Entscheidung im Jahre 1998 ( BGHSt 44, 308 = FamRZ 1999, 587) noch einmal bestätigt. Im Jahr 2003 lehnte er seine Verwendung auch für den Zivilprozess ab ( BGH Beschluß vom 24. 6. 2003 - VI ZR 327/02= FamRZ 2003, 1379 = NJW 2003, 2527). Von den Instanzgerichten wandte sich das LG Bremen im Jahr 2001 ( 28.05.01 = 5 UF 70/00) gegen seine Verwendung in einem Sorgerechtsverfahren. Nun zeigte das Kammergericht ( Beschluss vom 11.10.2010, Az. 19 WF 136/10 = FamRZ 2011, 839) dem Polygrafen für das Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit insgesamt die rote Karte.

[ nachträglich editiert von Lucianus ]
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13.03.2013 10:30 Uhr von xj12
 
+4 | -0
 
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@Sonny73
Ehe ich mir jetzt die Mühe mache erstmal eine Frage:
wäre der Spiegel eine bessere Quelle?
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13.03.2013 10:56 Uhr von magnificus
 
+3 | -2
 
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Es besteht aber durchaus die Möglichkeit, der Frau noch einmal gehörig auf die Füße zu trampeln sodass Ergebnis des freiwilligen Tests, sowie ihre Aussageverweigerung zu erklären. Vllt ist das hier geschehen mit dem Ergebnis, dass sie ihre Lügen zugab.

Wenn es denn so war, gehört das unbedingt in eine News!

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