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Lehrer ging wegen 14,36 Euro für Schulbucherstattung vor Gericht - Das Urteil

Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass einem Lehrer aus Buxtehude die Kosten eines Schulbuches in Höhe von 14,36 Euro erstattet werden müssen. Das Land Niedersachsen wurde nun zur Zahlung des Betrages aufgefordert.

Die Anschaffung des Buches erfolgte im Jahre 2008. Die Kosten übernahm die Schulbehörde nicht und bekam auch vom Arbeitsgericht die Zustimmung der Verweigerung. Im Jahr 2011 wurde diese Urteil durch das Landesarbeitsgericht Hannover teilweise aufgehoben, worauf die Behörde in Widerspruch ging.

Das Bundesarbeitsgericht kam zu der Erkenntnis, dass alle zum Unterricht nötigen Materialien erstattet werden müssen. Diese Ausgaben würden zudem weder durch das Lehrergehalt abgedeckt, noch könnten diese als Werbungskosten abgesetzt werden.


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WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Gericht, Urteil, Lehrer
Quelle: www.mdr.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2013 18:49 Uhr von monkeyz
 
+4 | -10
 
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interessant,schüler müssen also die bücher zahlen und dürfen diese teilweise nichtmal behalten aber lehrer bekommen diese gezahlt.
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12.03.2013 19:03 Uhr von Perisecor
 
+8 | -3
 
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@ monkeyz

In welcher Konstellation müssen Schüler für Bücher bezahlen, dürfen diese aber nicht behalten?
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12.03.2013 19:06 Uhr von Pils28
 
+7 | -1
 
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@monkeyz: Bücher der Kinder können aber von der Steuer abgesetzt werden und können selbstverständlich behalten werden.
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12.03.2013 19:07 Uhr von Phyra
 
+5 | -0
 
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schulbuecher di eman, wenn auch nur anteilig, selbst bezahlt, darf man IMMER behalten.
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12.03.2013 19:13 Uhr von Perisecor
 
+5 | -0
 
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@ AktenJoe

Die Gerichtskosten trägt in aller Regel die Partei, welche den Prozess verloren hat.
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12.03.2013 22:10 Uhr von monkeyz
 
+1 | -0
 
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sorry das ich mich jetzt erst melde . im landkreis Cloppenburg (evl auch nur hier direkt im ort) zahlen die schüler die bücher offiziel eine leihgebühr welche allerdings den vollenpreis beträgt,am ende des jahres werden die bücher eingesammelt und müssen falls beschädigt ein 2.mal gezahlt werden. ach und die leihgebühr gibt es so oder so nicht wieder.
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12.03.2013 22:29 Uhr von Perisecor
 
+4 | -1
 
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@ monkeyz

Das ist rechtlich meiner Meinung nach absolut unzulässig und als betroffenes Elternteil würde ich mir das nicht gefallenlassen.
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14.03.2013 22:54 Uhr von urxl
 
+0 | -0
 
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Das man da erst klagen muss. Ein Ingeneur bei VW zahlt bei der Entwicklung doch auch nicht seine Arbeitsmaterialien, also z.B. das Metall für einen Motor, den er entwickelt.

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