12.03.13 15:34 Uhr
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Top-Ökonomen fordern "Agenda 2020"

Zehn Jahre nach dem von der rot-grünen Bundesregierung verabschiedeten Reformprojekt "Agenda 2010" beklagen führende Ökonomen einen Reformstau in Deutschland und fordern daher eine neue Agenda 2020. Eine kommende Studie der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" soll diese Vorschläge stützen.

"Das Bewusstsein, dass es auch nach der Agenda 2010 noch einen großen Reformbedarf gibt, scheint in der Politik mehr und mehr abhanden zu kommen", sagt Christoph Schmidt. Der Chef des Sachverständigenrats sprach sich für eine Lockerung des Kündigungsschutzes sowie die Rente ab 70 aus.

Auch Klaus Zimmermann, Direktor des Instituts der Zukunft der Arbeit, mahnte weitere Reformen an. Man dürfe sich nicht auf den Erfolgen ausruhen. In fünf Jahren drohe sonst das demografische Chaos, so der Ökonom. Auch für Zimmermann sei die Rente ab 70 "unabdingbar".


WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Rente, Gerhard Schröder, Agenda, Agenda 2020
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2013 15:34 Uhr von sicness66
 
+14 | -0
 
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Beim verfassen dieser News musste ich fast kotzen. Aber anders ist diese Propaganda in Reinkultur nicht zu beschreiben.

- Erst Rente mit 67, jetzt mit 70.
- Lockerung des Kündigungsschutzes.
- Demografisches Chaos (jetzt sogar schon ab 2018)
- Deutschland darf sich nicht ausruhen (ein Hohn gegenüber allen Niedriglöhnern)

Dass der Spiegel wie Anno 2003 diesen "Reformen" eine Plattform bietet, sollte jenen zu denken geben, die immer noch behaupten, diese Käseblatt wäre "Links".
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12.03.2013 15:42 Uhr von quade34
 
+5 | -1
 
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Ich glaube aus SPD-Kreisen den Ruf nach einer Agenda 2020 gehört zu haben. War das der Gasonkel?
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12.03.2013 15:46 Uhr von sicness66
 
+6 | -0
 
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quade34: Ja war er. Ist auch in der Quelle erwähnt. Aber den Typen wollte ich nicht auch noch zitieren ^^
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12.03.2013 15:46 Uhr von RainerLenz
 
+5 | -0
 
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klar war das der gasonkel

nu müssen die top-ökos ins selbe horn stossen
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12.03.2013 15:48 Uhr von Katerle
 
+9 | -0
 
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diese selbst ernnanten top-ökonomen sollten mal vom minimum leben müssen

aber die schwimmen in geld, da kann man ja leicht solche hirnrissigen forderungen stellen
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12.03.2013 16:31 Uhr von Azureon
 
+7 | -0
 
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"Der Chef des Sachverständigenrats sprach sich für eine Lockerung des Kündigungsschutzes sowie die Rente ab 70 aus."

Ökonomisch wäre es, solche Evolutionsbremsen wie ihn irgendwo in nem Atomendlager zu verscharren....
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13.03.2013 11:56 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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Das sind keine Top-Ökonomen, das sind Top-Lobbyisten.
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14.03.2013 20:55 Uhr von Michael7
 
+1 | -0
 
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Top-Ökonomen?

Handlanger der Sklaventreiber wäre passender.

Meiner Meinung nach würden 30 Arbeitsjahre vollkommen ausreichen. Es müsste eben auch jeder 30 Jahre Geld verdienen und Beiträge bezahlen. Die Superreichen müssten diese 30 Jahre eben bezahlen (starke Schultern). Wichtig wäre jedenfalls, dass sich niemand aus diesem System ausklinken kann. Auch nicht durch Steuerflucht.

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