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Urteil: Überfall am Reiseort ist Lebensrisiko

In einem konkreten Fall (Az.: 2-24 O 321/11) hat das Frankfurter Landgericht jetzt entschieden, dass kein Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld für einen Urlauber gegen einen Reiseveranstalter besteht, wenn er im Urlaub überfallen wurde.

Die Richter wiesen darauf hin, dass der Überfall nicht in die Sphäre des Reiseveranstalter fällt, da man immer damit rechnen muss, dass etwaige Überfälle passieren können. Zudem müssen sich Urlaubsgäste auch vorher informieren, ob eine erhöhte Gefahr besteht.

Im verhandelten Fall wurde ein Urlauber am Strand in der Dominikanischen Republik überfallen und erlitt schwere Verletzungen.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Urteil, Gefahr, Überfall, Tourist, Reiseveranstalter, Haftung
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2013 15:07 Uhr von Azureon
 
+8 | -0
 
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Völlig richtig. Ich kann auch nicht meinen Vermieter verklagen, wenn jemand bei mir einbricht.

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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12.03.2013 21:22 Uhr von Hugh
 
+4 | -0
 
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Das ist die gleiche Sorte Urlauber, die ihren halben Urlaub damit verbringt, mit der Videokamera ihr Hotelzimmer und die benachbarte Baustelle zu filmen, um "entgangene Urlaubsfreuden" geltend zu machen.

Ich denke, solche Leute sollten lieber zuhause bleiben.

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