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Zwischenfälle wegen Kommunikationsproblemen - Ausländische Ärzte in deutschen Kliniken

In deutschen Krankenhäusern kommt es immer wieder aufgrund von Kommunikationsproblemen zu ernsten Zwischenfällen. Grund für die Probleme sind Ärzte, die mit mangelnden Deutschkenntnissen in deutschen Krankenhäusern arbeiten.

Insgesamt sind derzeit 30.000 ausländische Ärzte an Kliniken in Deutschland beschäftigt. Grund für die wachsende Beschäftigung ausländischer Ärzte ist der wachsende Bedarf an deutschen Krankenhäusern. Bis 2020 könnte die Zahl der ausländischen Ärzte auf 56.000 steigen.

"Die Verständigungsprobleme nehmen mit dem Anstieg der ausländischen Ärzte weiter zu", so das BÄK-Vorstandsmitglied Günther Jonitz. Man müsse dringendst eine Sprachkursregelung finden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutsch, Arzt, Krankenhaus, Verständigung
Quelle: www.n-tv.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2013 15:02 Uhr von psycoman
 
+27 | -0
 
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Eine Klinik sollte auch schon von sich aus dafür sorgen, dass die Ärzte und auch Pflegepersonal ausreichend Deutsch beherrschen. Wer natürlich jeden ausländischen Arzt einstellt ohne das zu prüfen sollte eigentlich mit Klagen zugeschmissen werden.

Anderseits vermutlich besser, als überhaupt keine Ärtzte zu haben.
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11.03.2013 15:06 Uhr von Borgir
 
+32 | -0
 
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Man könnte deutsche Ärzte haben. Allerdings gehen diese viel lieber ins Ausland, denn dort wird man vernünftig bezahlt. Genauso läuft das mit qualifiziertem Pflegepersonal. Im Ausland weniger Arbeit, mehr Gehalt, gepflegterer Umgang mit seinem Personal, mehr Fort- und Weiterbildung, mehr Freizeit und mehr gesellschaftliche Akzeptanz.

Nennt mir ein Argument für eine junge Pflegekraft oder einen Arzt, für einen deutschen Arbeitgeber im Gesundheitsbereich, wenn man sich zwischen diesem und einem dänischen, österreichischen oder schweizerischen Arbeitgeber entscheiden müsste. Nur ein einziges (Abgesehen von Heimat, Familie und Freunden, denn die hat man auch, wenn man weiter weg wohnt)
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11.03.2013 15:30 Uhr von Nox-Mortis
 
+19 | -6
 
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Keine Angst. Bald sind es mehr ausländische Patienten, dann verstehen die sich wenigstens.
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11.03.2013 15:33 Uhr von xSounddefense
 
+7 | -0
 
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@tweety:

Das Problem ist das absolut reformbedürftige deutsche Gesundheitssystem. Im Endeffekt sind Krankenhäuser auch nur Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften müssen. Die wenigsten Krankenhäuser in Deutschland können das allerdings noch, die meisten KH hingegen arbeiten maximal noch kostendeckend - wenn überhaupt. Meist bleibt unter´m Strich dennoch eine rote Zahl übrig..

Krankenhäuser als "Gelddruckmaschinen" zu bezeichnen ist mehr als falsch. Von gesetzlichen Patienten können Krankenhäuser schon lange nicht mehr leben, den DRGs sei Dank. Daher sind auch Privatpatienten immer beliebter, doch auch die können die Kosten nicht wirklich einfahren.

Auch in meiner Klinik werden eben auch deshalb ausländische Ärzte eingestellt: Ihre Qualifikationen entsprechen denen deutscher Ärzte, aber sie sind einfach viel günstiger in ihren Gehaltsvorstellungen.

Der Trend besteht schon seit Jahren und wird auch weiterhin anhalten, sofern sich unser Gesundheitssystem nicht ändert.
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11.03.2013 15:41 Uhr von Borgir
 
+8 | -2
 
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@xSounddefense

Das größte Verbrechen der deutschen Politik in der letzten Zeit ist die Privatisierung des Gesundheitswesens gewesen. Denn diese privaten Krankenhausträger machen aus Krankenhäusern Gelddruckmaschinen, nichts anderes. Der Patient ist nichts wert, das Personal, sieht man von den Ärzten ab, auch nicht mehr. Woher kommen sonst Begriffe wie "Patientennahes Personal", "tertiäres Personal" (Putzfrauen z.B.). Es wird ausgegliedert wo es nur geht, Personalkosten werden auf´s brutalste gedrückt, zunächst nur im nicht ärztlichen Bereich. Weil es nun in dem Berich nicht mehr geht Geld zu sparen, das Personal geht auf dem Zahnfleisch, weniger geht nicht, geht man nun eben an das ärztliche Personal. Diese Misswirtschaft wird noch vielen Patienten das Leben kosten. Aber die Politik schaut dem zu und tut nichts. In zehn Jahren wird es heißen: "Wie konnte das passieren"

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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11.03.2013 15:54 Uhr von xSounddefense
 
+3 | -0
 
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Borgir, du schilderst die Folgen von dem, was ich geschrieben habe mit dem Fehler, dass du das auf Privatkliniken beziehst.
Privatkliniken haben meist keinen Versorgungsauftrag, sondern wirtschaften rein privat und können sich ihr Klientel aussuchen. Das sind dann natürlich eben auch Privatversicherte, wo das dicke Geld sitzt. Und eben genau in diesen Kliniken wirst du die Missstände, die du schilderst, nicht finden - zumindest nicht in dem Ausmaß wie du es in städt. o. gemeinnützigen Kliniken findest. Denn genau dort fehlt das Geld, was durch die patientenbezogenen Fallpauschalen (DRG) nicht erwirtschaftet wird, da diese kaum kostendeckend sind. DESHALB wird outgesourced, Kosten gedrückt und das Personal kriecht auf dem Zahnfleisch ;)

@tweety:
Ich würde dich deshalb auch nicht als Nazi beschimpfen. Diese ausländischen Ärzte sind genau so fähig, wie unsere Ärzte.
Leider können die wenigsten flüssiges Deutsch sprechen, auch, wenn irgendwelche Zertifikate was anderes behaupten. Aber man nimmt es billigend hin, denn sie sind fachlich fähig und günstig..und das Problem sollte definitiv behoben werden, denn die Kommunikation ist elementar, um ein vertrauenswürdiges Arzt- Patientenverhältnis entstehen zu lassen!

[ nachträglich editiert von xSounddefense ]
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11.03.2013 16:08 Uhr von xSounddefense
 
+1 | -0
 
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@tweety:

Ich sag´s ja nur rein prophylaktisch ;)
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11.03.2013 16:18 Uhr von Pils28
 
+2 | -3
 
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Was sollen die Krankenhäuser sonst machen? Türen schließen, weil Personal fehlt? Von einer 40 Stunden Woche kann medizinisches Personal in Deutschland nur noch träumen, trotz massiver Zuwanderung ausländischer Fachkräfte. Und dennoch ist der NC für Medizin immer noch stabil bei 1,0 weil nicht ansatzweise der Bedarf an Studienplätzen gestillt wird. Also Folge studieren viele Deutsche auch im Ausland Medizin und fragen sich dann doppelt, ob sie es sich antun sollen überhaupt an Deutschen Kliniken anzufangen und nicht direkt nach England, Holland oder Dänemark sollten.
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11.03.2013 16:18 Uhr von neisi
 
+6 | -2
 
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Oh, das nix gut, weissdu.

Ja wo sind denn alle die Ärzte welche die völlig überfüllten Hörsäle verlassen denn hin ?
Ach so die fahren Taxi, weil sie zu teuer sind, die Ausländer sind einfach billiger...

Kann man nicht auch billige Ausländer in die Politik nehmen, die machen zwar auch nichts - aber billiger !
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11.03.2013 16:53 Uhr von perMagna
 
+3 | -0
 
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"Und dennoch ist der NC für Medizin immer noch stabil bei 1,0"

Das ist nicht richtig. Man kann problemlos mit 1,5 noch Medizin studieren. Nur eben nicht im schönen Münster, man muss dann eben auf die wenig "renommierten" Unis ausweichen.
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11.03.2013 17:00 Uhr von Komikerr
 
+4 | -0
 
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Humane Arbeitszeiten, angemesse Bezahlung, genug Personal.... das würde das Problem schon lösen.

Es kann nicht sein, dass Ärzte zum Teil 52 Stunden Bereitschaftsdienst haben, dass Pfleger 17 Tage am Stück arbeiten müssen und diese zum Teil weniger verdienen als eine Verkäuferin bei LIDL.

Damit eine Klinik schwarze Zahlen macht, wirdnunmal am Personal gespaart.
Und zwar am einfachen Personal, bestimmt nicht an den Chefärzten oder dem Verwaltungsapperat.
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11.03.2013 19:36 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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"Zwischenfälle" - gibt es dazu Beispiele oder ist das mal wieder nur dummes Geschwätz?

Da ich mich bisher mit allen ausländischen Ärzten gut verständigen konnte, ist die Behauptung über "meist mangelhafte Sprachkenntnisse" wohl eher Blödsinn.

Es mag auch andere Fälle geben, die Schuld ist dann aber definitiv bei der jeweiligen Klinik zu suchen.

Die größte Zahl der "30.000 ausländischen Ärzte" kommt übrigens aus Österreich und hat wahrscheinlich nur geringe Sprachprobleme.
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11.03.2013 19:59 Uhr von Ithuriel
 
+4 | -0
 
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Ist ja nicht so das Deutsche Ärzte einem mal zuhören würden, also bleibt alles beim alten...
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11.03.2013 20:50 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -0
 
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Vor ein paar Wochen war mein 90 jähriger Vater einige Tage im Krankenhaus, da er Wasser in den Beinen hatte! Die Tage möchte ich kein zweites Mal erleben! Vater hat voll die Panik bekommen, weil die ausländischen Ärzte kaum zu verstehen waren! Nach 3 Tagen hatte der so die Faxen dicke, das wir ihn mitnehmen sollten, er wollte nicht mehr da bleiben! Ich will hier nicht über die Ärzte herziehen, die waren alle sehr nett, aber nur schwer zu verstehen! Mein alter Herr war nur hoffnungslos mit der Situation überfordert und ist ausgeflippt! Er wurde am Bett fixiert und bekam Beruhigungsmittel! Ich konnte ihn in dem Zustand nicht mitnehmen und er tat mir so leid! Zwei Tage später ist er dann im Pflegeheim verstorben!
Auch für das Personal sind solche Umstände sehr belastend, das war nicht zu übersehen!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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11.03.2013 20:52 Uhr von Pils28
 
+0 | -1
 
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@Schleckmich: Ich versteh die meisten meiner Patienten nicht 100%ig. Ist jetzt aber nicht so, dass die mir Romane erzählen erzählen müssen. Gezielte Fragen mit Ja/Nein antworten. Man will ja auch nicht Stunden mit denen Diskutieren.
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11.03.2013 21:13 Uhr von keakzzz
 
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@Jauchegrube
die fachliche Kompotenz hat doch auch kaum jemand hier hier den betreffenden Ärzten abgesprochen?! trotz allem kann es schwierwiegende Folgen haben, wenn sich Patient und Arzt/Pflegepersonal nicht bzw. kaum verständigen können.
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11.03.2013 22:36 Uhr von Bruno2.0
 
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In Skandinavien hast du eine 40 Stunden Woche als Arzt und verdienst Doppelt soviel (Effektiv ist das leben aber auch teurer aber man kann sich trotzdem mehr leisten).

Und hast mehr Urlaubstage als in DE und bist nicht am Schuften in einem Solchen Beruf bei 60 und mehr Stunden in der Woche + Weniger Gehalt.

Am Personal Fehlt es gewiss nicht eher am Geld und Attraktiven Arbeitsbedingungen.
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11.03.2013 23:52 Uhr von TSMarion
 
+1 | -2
 
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Ärzte sind so ziemlich das Letzte an Dreck, was Patienten behandelt!!
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12.03.2013 00:09 Uhr von TSMarion
 
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Hab im Krankenhaus immer Unterstützung von Ausländischen Ärzten erfahren,komisch..
Das Dreckspack hier in Berlin Wedding _Virchow_ der "Deutschen Ärzte" hat mich bei Einlieferung 4 Stunden warten lassen, Lebensgefahr wegen Atemnot, nur Sauerstoff,
Bei Wachwechsel wenigstens erneute Untersuchung und dann ab in die Notaufnahme..Die Fahrer hatten keine Schuld.
Besser für die Drecksäcke mit ihrer Operationserpressung
wäre gewesen, mich verrecken zu lassen.
Nun hängen sie bei mir dran!
Schulkinder..Sind völliger Müll und verseuchen die eigentliche
und vorhandene Erde..War für 4 Mrd. vorgesehen.
Nun wird der Rest weg sein!
Bald.
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12.03.2013 02:39 Uhr von Maaaa
 
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