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Dessau: Fünf Männer ermordeten 39-Jährigen wegen Kreditkarten-PIN auf Autobahnrastplatz

Vor dem Landgericht Dessau-Roßlau müssen sich ab dem heutigen Montag erneut fünf Männer wegen Mordes an einem 39-jährigen Mann aus München verantworten. Im Januar letzten Jahres hatten die Angeklagten ihrem Opfer vor der Toilette eines Autobahnrastplatzes aufgelauert.

Dort sollen sie ihr Opfer nach Angaben der Staatsanwaltschaft gefesselt, verschleppt und später tot geprügelt haben. Der 39-jährige Münchner starb an seinen schweren Verletzungen, da ihn die Räuber in seinem Umzugstransporter schwer verletzt und gefesselt liegen ließen.

Ihr Motiv: Sie wollten die PINs der Geld- und Kreditkarten ihres Opfers. Ihre Verteidiger forderten heute zum Prozessauftakt eine Verschiebung der Verhandlung. Angeblich hatten sie zu wenig Zeit, um sich auf die Anklageschritt vorzubereiten.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mord, Dessau, PIN, Rastplatz
Quelle: www.mz-web.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2013 15:20 Uhr von Kamimaze
 
+6 | -0
 
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Es ist politisch korrekt entfernt worden, aber ich hatte definitiv in den News-Text geschrieben, dass die Angeklagten aus Litauen kommen.

@MiaWuaschd:

"Der 39-Jährige, der am 9. Januar 2012 Opfer des grausamen Verbrechens wird, war auf dem Weg von München nach Trittau in den Norden, wo seine Eltern leben. Kurz zuvor hatte er seinen Job und seine Wohnung gekündigt und seine Sachen verschenkt. Er wollte nach Asien reisen, ein Jahr lang aus dem Alltag ausbrechen und die Welt sehen.

Doch dieser Traum wurde zerstört, ihm wurde sein Leben genommen. Als der Mann an einer Raststätte auf der A 9 in Sachsen-Anhalt hielt, lauerten die Täter ihm auf und verschleppten ihn. In einem Waldstück nahe Dessau-Roßlau brachen sie ihm das Brustbein, Rippen, Nasenbein, schlugen mit den Fäusten und einem Computer auf ihn ein.

Die Täter flüchteten mit den Geldkarten samt Geheimnummern des Opfers, hoben knapp 3000 Euro ab und gingen einkaufen: Bier, Zigaretten, Diesel. Das Opfer ließen sie gefesselt im Laderaum des Transporters zurück, es starb in der Nacht an den Folgen seiner schweren Verletzungen.

Dass die Täter den 39-jährigen Münchner als Opfer auswählten, war offenbar ein Zufall."

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/...


Naja, bei so einer Tat kann ich mir kaum vorstellen, dass die Täter bei so einer Sozialisation eine behütete Kindheit genossen haben...

[ nachträglich editiert von Kamimaze ]
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11.03.2013 16:38 Uhr von Kanga
 
+4 | -1
 
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einsperren...und schlüssel wegwerfen
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11.03.2013 18:00 Uhr von architeutes
 
+2 | -0
 
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Die Steigerung der Gewalt bei Taten aus niederen Bewegründen ist beängstigend.Sagte man vor 20 Jahren noch z.B. "in Afrika zählt ein Menschenleben nicht viel",ist die Lage in Europa heute die gleiche.Das läuft komplett aus dem Ruder ,und alle sehen hilflos zu.
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11.03.2013 19:25 Uhr von peerat
 
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für 3000€, man was für eine kaputte welt -.-

ich finde auch nicht das mehr geld einen mord rechtfertigt, aber dreitausend euro... poahr

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