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Dresden: Betrüger versuchte Hartz-IV-Geld eines Arbeitslosen auf sein Konto umzuleiten

Als ein Kunde des Dresdner Jobcenters einen Brief erhielt, in dem stand, dass die Änderung seiner Kontodaten bestätigt sei, wurde dieser misstrauisch. Denn der Kunde hatte überhaupt keine Änderung veranlasst.

Offensichtlich hat ein Betrüger Besitz von Name, Adresse sowie der Bedarfsgemeinschaft-Nummer des Jobcenter-Kunden erlangt und dann damit versucht, die Zahlungen des Jobcenters auf ein anderes Konto umzuleiten.

Die Unterschrift hatte er gefälscht, doch das war den Mitarbeiters des Jobcenters aufgrund der Vielzahl der Schreiben nicht aufgefallen. Die Sprecherin der Arbeitsagentur hält es für ausgeschlossen, dass der Betrüger über eine App der Agentur in den Besitz der Daten gelangt sein könnte.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Dresden, Hartz IV, Betrüger, Konto
Quelle: www.dnn-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2013 14:01 Uhr von quade34
 
+18 | -0
 
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Wenn der Täter so schlau und geschickt ist, warum lenkt er nicht richtig große Gehälter auf sein Konto um. So ein armes Schwein auch noch auszuplündern ist schändlich.
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11.03.2013 14:14 Uhr von Major_Sepp
 
+2 | -11
 
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Naja der Arbeitslose wird die gesamte Korrespondenz mit dem Amt achtlos im Mülleimer entsorgt haben. Da ist es ja dann auch wirklich ein Leichtes dran zu kommen....
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11.03.2013 16:30 Uhr von BHuxol
 
+4 | -0
 
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@ Quade
Weil es sehr einfach ist.
@Major Sepp
Muss nicht sein.

Bundesweit hat jeder Mitarbeiter der Arbeitsagenturen, der Jobcenter, der Kommunen, der Finanzbehörden und noch einige andere vollen Zugriff auf den Datensatz eines jeden Alg2-Beziehers.
Das gilt nicht nur für Beamte und Angestellte, sondern auch Praktikanten und FSJler haben Zugriff, wenn sie nicht ganz doof sind.
99% der Zugangsberechtigten wissen es aber (Gott sei Dank) nicht.

[ nachträglich editiert von BHuxol ]
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11.03.2013 16:38 Uhr von BHuxol
 
+5 | -0
 
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Nachtrag:
Der Postbote kennt die Nummer der Bedarfsgemeischaft u.U. auch, denn früher stand sie mit im Anschriftenfeld und war für jeden, der den ungeöffneten Brief in der Hand hat, lesbar.
Und da sich die Nummer der Bedarfsgemeinschaft nur durch Umziehen in eine andere Stadt,, Heiraten oder ähnliches ändert........
Die ändert sich auch nicht, wenn du, z.B. durch Arbeitsaufnahme, kein Bezüge mehr bekommst..

[ nachträglich editiert von BHuxol ]
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19.03.2013 14:26 Uhr von xenonatal
 
+0 | -0
 
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Ich verstehe allerdings nicht, wieso soviele meinen wenn sie von irgendwo illegal Geld auf ihr eigenes Konto transferieren, das sie damit durchkommen? Es kommt doch garantiert raus bei wem es landet! Zumindest im Inland.

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