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75 Jahre "Anschluss": Österreichs "ausgeblendete" Hitler-Vergangenheit

Am 12. März 1938 um 5:30 Uhr haben Hitlers Truppen bei Passau und Schärding die Grenze zu Österreich überschritten. Was folgte, war die von langer Hand geplante Eingliederung Österreichs in Nazi-Deutschland.

Das Datum spielt im kollektiven Gedächtnis des Landes weiterhin eine wichtige Rolle - aus Sicht des Historikers Rathkolb handelt es sich aber auch um einen "gerne ausgeblendeten Zeitabschnitt".

Dabei würden die Wochen und Monate nach Hitlers "Anschluss" besonders deutlich "die Verhaltensweisen der Individuen im Umfeld der Opfer des Nationalsozialismus" offenbaren.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Adolf Hitler, Vergangenheit, Nationalsozialismus, Anschluss
Quelle: orf.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2013 13:11 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -4
 
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Die Aufgabe der Hohenzollern wäre es gewesen, die Habsburger Monarchie dem russischen Streben nach dem Balkan aufzuopfern. Würde das kaiserliche Deutschland selbst an der Aufteilung des unmöglichen Habsburgerstaates teilgenommen haben, ja, hätte es diese Aufteilung aus nationalpolitischen Gründen als eigenes politisches Ziel aufgestellt, dann würde die ganze Entwicklung Europas eine andere Bahn genommen haben.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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11.03.2013 13:53 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -2
 
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Das war der 9. November 1989 im Süden mit anderem Ausgang.

[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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11.03.2013 14:18 Uhr von erw
 
+2 | -0
 
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75. Jahrestag... ist das ne News? Wieso wird eigentlich nicht ganz dargestellt, was jetzt die Kritik gegen Ende des Artikels genau gemeint ist? Was ausgeblendet? Was meint Rathkolb genau?! Ein bisschen deutlicher bitte.
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12.03.2013 06:08 Uhr von Slyzer
 
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