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CSU-Generalsekretär bezeichnet Homosexuelle als "schrille Minderheit"

Der CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt kämpft gegen die Akzeptanz der Homo-Ehe durch die Schwesternpartei CDU.

"Die Menschen wollen keine Veränderung der Gesellschaft, in der Ehe und Familie nicht mehr die Normalität sind", so Dobrindt. Er halte die Homosexuellen für eine "schrille Minderheit".

Die Union müsse im Wahlkampf 2013 an ihren konservativen Positionen festhalten, einzelne dürften nicht die Marschrichtung angeben.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CSU, Wahlkampf, Generalsekretär, Homosexuelle, Alexander Dobrindt
Quelle: www.zeit.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2013 11:46 Uhr von NoPq
 
+12 | -5
 
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So weit sind wir mittlerweile schon: Ein Politiker sagt "Darum kümmern wir uns nicht - das sind lediglich Minderheiten"..
Einen größeren Schwachsinn habe ich selten gelesen. Viel schlimmer ist eigentlich, dass man mit derartigem Schwachsinn (in Bayern) wirklich Wähler mobilisieren kann.
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11.03.2013 14:15 Uhr von quade34
 
+3 | -5
 
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Die meisten, die der christlichen Kultur in Deutschland feindlich gesinnt sind, gehören Minderheiten an. Diese haben immer nur Forderungen und leisten den geringsten Beitrag zur kulturellen Entwicklung und Bildung. Die Diktatur der Minderheiten ist ein großes Übel.
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11.03.2013 15:27 Uhr von Bokaj
 
+3 | -1
 
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Weil eine Minderheit die gleichen Rechte will? Wie groß ist dann eigentlich diese kleine Minderheit?
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11.03.2013 16:26 Uhr von cheetah181
 
+3 | -2
 
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@quade34: "Die meisten, die der christlichen Kultur in Deutschland feindlich gesinnt sind, gehören Minderheiten an."

Für dich bedeutet die "christliche Kultur in Deutschland" offenbar Diskriminierung von Minderheiten, das Vorenthalten von Rechten.
Selbstverständlich sind dieser dann viele Minderheiten wie Intellektuelle, Schwule und Lesben und eigentlich jeder mit einem Mindestmaß an Empathie und Intelligenz feindlich gesinnt.
Diese Art der "christlichen Kultur" kann (und wird) mit Leuten wie Ratzinger, Dobrindt und dir aussterben.

"Diese haben immer nur Forderungen und leisten den geringsten Beitrag zur kulturellen Entwicklung und Bildung."

Ich leiste sicherlich mehr zur kulturellen Entwicklung und Bildung als du es je leisten wirst und CDU/CSU und die Kirchen sind auch kaum ein Hort des wissenschaftlichen Fortschritts und der Bildung.

"Die Diktatur der Minderheiten ist ein großes Übel."

Cry me a river.
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11.03.2013 16:33 Uhr von BTLeiter
 
+5 | -2
 
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quade34
"Die meisten, die der christlichen Kultur in Deutschland feindlich gesinnt sind, gehören Minderheiten an."
Das sehe ich auch so. Die CSU zum Beispiel hat lediglich 150.000 Mitglieder. Das sind gerade mal 0,18% der deutschen Wohnbevölkerung.
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11.03.2013 16:54 Uhr von Komikerr
 
+2 | -1
 
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Homosexuelle sind eine Minderheit. Ist ne Tatsache die net wegzudiskutieren ist.
Und ein kleiner Teil dieser Minderheit ist nun mal extrem schrill und extrem laut.
Diese Minderheit ist Schuld daran, dass die "normalen" Homosexuellen immer kritischer beäugt werden von der Gesellschaft und sich mittlerweile wieder massiven Anfeindungen ausgesetzt sehen.

Ich hab selber Homo´s in meinem Freundenskreis welche durch Bank hinweg die Diskusion für lächerlich erachten, eine komplette Gleichstellung für Heterosexuelle zu bekommen, denn selbst für die ist die Ehe ein Ding zwischem Mann und Frau, einfach weil es aus einer christlichen Tradition herraus entstanden ist bzw. geprägt wurde von der christlichen Tradition.
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11.03.2013 17:50 Uhr von cheetah181
 
+2 | -0
 
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"Homosexuelle sind eine Minderheit in Deutschland, und wer bezweifelt, daß sie "schrill" sind, der besuche nur einmal einen Christopher-Street-Day!"

Vielleicht solltest du das in der Tat mal machen, die "Schrillen" sind nämlich eine Minderheit der Minderheit, aber machen natürlich für die Medien bessere Auflage.
Ansonsten kann ich auch behaupten:
"Katholiken sind eine Minderheit und wer bezweifelt, dass sie Sex mit Kindern haben denke nur mal an die Skandale in der katholischen Kirche zurück!"

"Und ein kleiner Teil dieser Minderheit ist nun mal extrem schrill und extrem laut."

Was - solang es im Rahmen der Gesetze passiert - ihr gutes Recht ist.

"Diese Minderheit ist Schuld daran, dass die "normalen" Homosexuellen immer kritischer beäugt werden von der Gesellschaft und sich mittlerweile wieder massiven Anfeindungen ausgesetzt sehen."

Nein. Trotz oder genau wegen dieser Minderheit ging es mit der Gleichberechtigung in kürzester Zeit steiler bergauf als bei jeder anderen Gruppe die ihre Rechte erkämpft hat. "Kritisch beäugt" wird man in der Regel nur von solchen Ewiggestrigen wie Dobrindt, von Strenggläubigen (Muslime oder Christen) oder von Ungebildeten.

Mal davon abgesehen, dass es nicht die schuld von Tunten ist, wenn andere Leute verallgemeinern.
Wenn man im Ausland erwartet, dass ich Lederhosen trage und bayrisch rede, dann ist das auch nicht die Schuld vom Oktoberfest, sondern mangelnde Bildung bei denen, die sowas erwarten.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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11.03.2013 20:24 Uhr von Again
 
+2 | -0
 
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@DerBelgarath:
"Und was sollte an der Aussage jetzt falsch sein? Homosexuelle sind eine Minderheit in Deutschland, und wer bezweifelt, daß sie "schrill" sind, der besuche nur einmal einen Christopher-Street-Day! "
Und wer bezweifelt, dass Heteros schrill sind, der besuche mal die Love Parade. Und wer bezweifelt, dass Heteros untreu sind, der besuche mal ein Bordell. Und wer bezweifelt, dass Heteros aggressiv sind, der gehe in eine Rocker-Bar herumpöbeln.

Eigenlob stinkt, aber da hab ich doch gut argumentiert ^^
Also falls du Hetero bist, mäßige dich bitte.
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11.03.2013 22:07 Uhr von Maaaa
 
+2 | -0
 
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Ach, der schon wieder!
Lieber eine schrille Minderheit, als solche Langweiler!

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