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München: Imam predigt unter Polizeischutz zum ersten Mal in evangelischer Kirche

Die evangelisch-lutherische St.-Lukas-Kirche in München hatte den Imam Benjamin Idriz zu einer Predigt eingeladen und damit für Proteste von islamfeindlichen Gruppen und Rechtsradikalen gesorgt.

Unter Polizeischutz konnte der Imam seine Predigt dennoch halten und die Kirche ihre "Internationalen Woche gegen Rassismus" mit dem ungewöhnlichen Projekt starten.

Die Pfarrerin Beate Frankenberger war schockiert über die vielen Hassmails, die sie von christlichen Fundamentalisten bekam: "Ich habe mir nicht vorstellen können, mit welchem Hass und welcher Radikalität Menschen in dieser Stadt so reagieren würden."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: München, Kirche, Imam, Polizeischutz
Quelle: www.sueddeutsche.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2013 11:38 Uhr von NoPq
 
+9 | -19
 
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11.03.2013 11:51 Uhr von Biblio
 
+5 | -3
 
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Ist doch schön ...
zeigt es doch deutlich, dass manche Anhänger welcher Glaubensrichtung auch immer, hier im speziellen des Evangeliums, einen an der Waffel und mit Gottesglauben nur wenig am Hut haben.

Einen an der Waffel kann man übrigens auch ohne Gottesglauben haben, Atheismus macht also keinen davor gefeit, wie viele nachfolgende Kommentare sicher beweisen werden.

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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11.03.2013 12:09 Uhr von EIKATG
 
+22 | -1
 
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Eigentlich finde die Idee nicht mal schlecht.
Allerdings würde es mich auch interessieren ob eine Gegenbesuch geplant ist.wo die Pfarrerin in der Mosche predigt.
Erst dann lässt sich der Wert dieser Aktion beurteilen.
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11.03.2013 12:11 Uhr von machi
 
+4 | -9
 
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Gute Idee und das in München, dem Bundesland der ewig-gestrigen CSUler ... hätte ich denen nicht zugetraut .. oh wait ...


Die Pfarrerin Beate Frankenberger war schockiert über die vielen Hassmails, die sie von christlichen Fundamentalisten bekam: "Ich habe mir nicht vorstellen können, mit welchem Hass und welcher Radikalität Menschen in dieser Stadt so reagieren würden."

Tja, habe ich wohl überlesen ... Bayern bleibt halt Bayern, das letzte Bollwerk der Rückständigkeit

[ nachträglich editiert von machi ]
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11.03.2013 12:13 Uhr von gugge01
 
+3 | -3
 
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Ein wenig Predigen? Nun warum zitieren wir auch etwas aus alten Texten:

….. Dann ergreift die Finsternis völlig die Macht in der Welt. Die verblendeten Menschen opfern in dumpfen Tempeln jeglicher unreiner Art. Der Fürst der Schatten bestimmt die Bahnen, höhnisch herrschen seine Priester der Lüge über die Erde. …

….Die Menschen werden keinen Gott mehr erkennen. Völlerei und Hurerei, Verrat und Betrug werden ihre Götter heißen. Blut werden sie trinken und sich in Schleim suhlen.

Freche Lügen werden sie Wahrheit nennen, und Wahrheit wird in ihnen nicht sein.

Alle Macht wird in den Klauen der Unwerten liegen. Diese werden umkehren die Welt.
…..
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11.03.2013 12:48 Uhr von Biblio
 
+2 | -7
 
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@atze.friedrich,
man kann davon ausgehen, dass die Pfarrerin klar genug sieht. Deine Meinung tut hier nichts zur Sache, das Wort einer Gottesdienerin ist mehr wert als die eines Wegelosen.

Anstatt die Bemühungen, Konsenz und Dialog zu schaffen, zu honorieren, versuchst du unangemessene Worte zu rechtfertigen und zu relativieren. Da wird schnell klar, wes´ Geistes Kind spricht.

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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11.03.2013 12:55 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -4
 
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Leider gibt es noch viel zu wenig solcher Kirchen. St. Lukas war schon zu meiner Zeit in München immer gegenüber fremden Kulturen offen und ich selber habe an vielen dieser wirklich tollen Nachmittage teilgenommen.

Wohlgemerkt St. Lukas ist ev. - in einer kath. Kirche in München sicherlich (noch) undenkbar.

Und sicherlich ist Idriz aus meiner Sicht nicht die richtige Wahl gewesen, aber die Richtung stimmt schon.
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11.03.2013 12:59 Uhr von Klugbeutel
 
+8 | -1
 
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"Ich habe mir nicht vorstellen können, mit welchem Hass und welcher Radikalität Menschen in dieser Stadt so reagieren würden."
Dann soll die Kuh mal versuchen in einer Moschee zu predigen... Dann erfährt sie was Radikalität und Hass ist...
Falls sie es überlebt

[ nachträglich editiert von Klugbeutel ]
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11.03.2013 13:04 Uhr von mueppl
 
+3 | -1
 
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>>Unter Polizeischutz konnte der Imam seine Predigt dennoch halten und die Kirche ihre "Internationalen Woche gegen Rassismus" mit dem ungewöhnlichen Projekt starten. <<

Wirklich ungewöhnlich dieses Projekt: "Mit Rassisten gegen Rassismus"
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11.03.2013 13:32 Uhr von Lornsen
 
+5 | -1
 
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Zu der aktuellen Integrationsstudie äußerte eine junge Türkin kürzlich im öffentlich- rechtlichen deutschen Fernsehen, daß sie und viele ihrer Landsleute und Glaubensgenossen sich vor den Deutschen ekeln, da diese Schweinefleisch verzehren.

Ein Ekel von der Annahme deutscher Steuergelder zwecks Alimentation konnte bis dato allerdings nicht festgestellt werden.

Ja, Eisbein, Mettwurst, Grünkohl und Kartoffeln gehören zu Deutschland - Intoleranz, Zwangsheirat, Ehrenmorde und religiöser Fanatismus aber nicht.
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11.03.2013 13:58 Uhr von silent_warior
 
+4 | -1
 
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@ NoPq
Zeig mir mal die Christen die Moslems umbringen oder sie aus dem Land vertreiben. (schau mal nach Afrika und im Irak, dort werden die Christen abgeschlachtet ... aber nicht nur dort, sondern überall wo der Islam auftaucht)

[ nachträglich editiert von silent_warior ]
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11.03.2013 14:08 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -5
 
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@silent_warior - vlt. solltest Du mal etwas weiter denken als nur bis zur Nasenspitze. Gilt auch für viele andere hier.
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11.03.2013 14:09 Uhr von Biblio
 
+0 | -5
 
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@silent-warrior,
gilt auch Rufmord?

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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11.03.2013 23:05 Uhr von XFlipX
 
+0 | -1
 
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Ob sich die evang. Kirche damit eine Gefallen getan hat...

"Der Penzberger Imam tritt erneut bei einer Veranstaltung unter einem falschen Titel auf: dieses mal als „Diplom Theologe“ in Graz."

http://www.blu-news.eu/...

"Der Penzberger Imam Bajrambejamin Idriz verstrickt sich immer weiter in Widersprüche. Nach den letzten Enthüllungen von blu-News sagte der Imam dem Münchner Merkur, dass der Titel „Magister der Islamischen Theologie“, den Idriz tatsächlich nie erworben hat, durch einen „ehrenamtlichen Mitarbeiter“ der Islamischen Gemeinde Penzberg (IGP) auf die Internetseite der Gemeinde geraten wäre."

http://www.blu-news.eu/...

"Der Penzberger Imam Bajrambejamin Idriz räumte gegenüber der Süddeutschen Zeitung (SZ) einen “weiteren Fehler” ein (Printausgabe vom 7. Februar 2012, mittlerweile auch online). Der auf der Internetseite des ZIE-M in Bezug auf Idriz angegebene akademische Grad “Magister” sei zunächst von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter dort angegeben worden."

http://www.blu-news.eu/...
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13.08.2013 10:58 Uhr von Nightvision
 
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11.03.2013 12:33 Uhr von atze.friedrich, dir sollte klar sein das alle sogenannten götter götzen sind, und das unabhängig von der religion. nur weil man die anzahl auf einen reduziert hat, um "glaubwürdig" zu bleiben, heißt das noch lange nicht das sich an der tatsache etwas ändert. zu deiner christlichen religion solltest du dir eingehen gedanken machen, denn ist es doch die "römisch"/katholshce kirche, die das christliche glaubensbild geprägt hat, die betonung liegt dabei auf römisch.

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