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Zwei Jahre nach Fukushima: Japan setzt wieder auf Atomenergie

Vor genau zwei Jahren hat Japan eine Katastrophe unfassbaren Ausmaßes erlebt: Ein Erdbeben und ein Tsunami zerstörten ganze Landstriche.

Der Wiederaufbau läuft schleppend, Tausende leben noch immer in Behelfsunterkünften. Die Regierung brüstet sich damit, den Hilfsetat aufgestockt zu haben - Kritiker bemängeln aber zu wenig psychologische Versorgung.

Weite Gebiete um das havarierte AKW Fukushima sind unbewohnbar, die Strahlung hindert Zehntausende an der Rückkehr in ihre Häuser. Doch die Atomlobby hat wieder Oberwasser - Japans Rückkehr zur Atomkraft ist längst besiegelt.


WebReporter: deereper
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Fukushima, Tsunami, Atomenergie
Quelle: orf.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2013 08:38 Uhr von psycoman
 
+6 | -1
 
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Es wundert mich ja, dass Japan als Inselstaat, nicht auf Gezeiten-, Wind- und Solarkraftwerke setzt. Schein sich nicht zu lohnen.

Nun, vielleicht bauen die Japaner ihre neuen Kraftwerke dann nicht direkt an der Küste.
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11.03.2013 10:28 Uhr von Xaardas
 
+6 | -0
 
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Windräder/Gezeitenkraftwerke im Wasser sind immer starken Gezeiten und, und das ist viel Gravierender, massiver Korrosion ausgesetzt. Die Idee ist ja an sich gut, aber das Material hält dem Meer einfach auf Dauer nicht Stand und produziert bei den Kosten einfach zu wenig Strom für fast 130 Millionen Menschen.

Außerdem muss man die Seismische Aktivität der Region bedenken (Japan liegt auf einer Schnittstelle von vier Tektonischen Platten). Von daher ist es wirklich so, dass Japan leider kaum realisierbare Alternativen besitzt.
Zudem ist die Insel extrem zerklüftet (viele Berge).

Eigentlich ist es schade, dass es für Japan keine echten Alternativen gibt, aber es gibt einfach zu viele Faktoren, die gegen Alternativen udn für Konventionelle Stromerzeugung sprechen.

[ nachträglich editiert von Xaardas ]

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