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Burnout: Gewerkschaften fordern eine Woche mehr Urlaub

Das Gefühl vor einem Urlaub kennt jeder Arbeitnehmer - gleichermaßen das Gefühl, zu wenig davon zu haben. Eine Woche mehr Urlaub gibt es derzeit vielfach nur, wenn Beschäftigte 25 Jahre durchgehend im selben Unternehmen arbeiten.

Gewerkschaften fordern mit Verweis auf mehr psychische Erkrankungen bereits seit längerem eine Neuregelung - eine sechste Woche Urlaub sollte ab einem gewissen Alter jeder bekommen. Positive Signale kommen regelmäßig aus dem Sozialministerium.

Doch für die Arbeitgeberseite ist mehr Urlaub kein Thema, schließlich sei an Burnout kaum die Arbeit schuld, heißt es aus der Wirtschaftskammer.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Urlaub, Stress, Gewerkschaft, Burnout
Quelle: orf.at

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2013 07:41 Uhr von terramex
 
+3 | -3
 
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oh mann...diesen Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
"Doch für die Arbeitgeberseite ist mehr Urlaub kein Thema, schließlich sei an Burnout kaum die Arbeit schuld, heißt es aus der Wirtschaftskammer."
Wovon kommt das dann? Achso, wegen der vielen Freizeit. Da kann man ja nicht abschalten. In der Arbeit ist ja dazu keine Zeit....

zum Artikel selbst: Gut gemeint, schlecht gemacht. Betroffene Leute können kaum den vorhandenen Urlaub nehmen, geschweige denn noch eine Woche mehr.....da muss wohl woanders angesetzt werden.
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11.03.2013 08:35 Uhr von Katzee
 
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Mehr Urlaub wird das Problem kaum beheben. Vielmehr sollte man sich überlegen, ob es wirklich gut ist, wenn immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Arbeit erledigen sollen. Dazu kommen Mobbing und der steigende Druck durch drohende Arbeitslosigkeit, wenn ein Arbeitnehmer nicht "wie eine Maschine" funktioniert. Was oberflächlich an Arbeitskosten eingespart wird, schlägt sich letztendlich in steigenden "Krankheitskosten" nieder.
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11.03.2013 09:05 Uhr von saber_
 
+2 | -1
 
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noch mehr urlaub?! wofuer braucht man noch mehr urlaub wenn man seinen normalen urlaub schon garnicht ausnutzen kann?!


mich persoenlich stoert es nicht wirklich... ich bin noch jung und ungebunden und somit fahre ich grade relativ zufrieden damit... aber einige meiner kollegen haben frau und kinder...

echt super wenn man zeit mit seiner familie verbringen will, aber das projekt nicht wirklich urlaub zulaesst...

und ist ein projekt noch nicht vorbei, hat das naechste schon wieder angefangen....


also die tun mir schon ein wenig leid... nicht also zu wenig urlaub ist das problem, sondern der umstand den urlaub garnicht wirklich nutzen zu koennen weil zu wenig leute beschaeftigt werden...
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11.03.2013 09:23 Uhr von Tuvok_
 
+2 | -0
 
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Mehr Urlaub ?? a a aber aaaber fängt dann der Arbeitgeber zu stottern an die Chinesen haben das auch nicht... Wir müssen uns doch dme Weltmarkt anpassen 2 Wochen Urlaub muss reichen und diese auch nur nach 10 Jahren Betriebszugehörigikeit sonst nur 7 Tage !
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11.03.2013 09:36 Uhr von Gorli
 
+3 | -0
 
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Mir würds persönlich reichen, wenn man nicht permanent noch zuhause schreibkram nachholen muss, weils ja PRIO ist...
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11.03.2013 09:54 Uhr von TeKILLA100101
 
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11.03.2013 10:00 Uhr von Jlaebbischer
 
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Nur weil du ein übereifriger Beamter bei der Stadt bist, musst du nicht gleich aufg andere schliessen... ;)
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11.03.2013 10:03 Uhr von fuxxa
 
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Wer sich überarbeitet fühlt geht einfach zum Arzt und sagt, er brauche ne Auszeit. Da bekommt man locker ne Woche Kassenurlaub. Man sollte es aber nicht übertreiben, wie die Beamten in Berlin, die im Jahr 2 Monate im Durchschnitt krank sind ;)
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11.03.2013 10:11 Uhr von Suffkopp
 
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Wow, wusst garnicht das wir hier soviele Österreicher haben. Vor allem wusste ich nicht das Berlin in Österreich liegt.

Wahnsinn was man hier alles lernt. Sagenhaft (bescheuert) :)
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11.03.2013 11:08 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -2
 
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Dieses "Burnout" ist der letzte Quatsch.
Der wurde auch bescheinigt bei einer Beamtin, die rund 6 Monate im Jahr (wegen Überlastung) krank ist. An den wenigen Tagen wo sie da ist, hat man sie noch nie beim Arbeiten gesehen, sitzt in der Kantine oder ratscht. Um ihren Arbeitsplatz auszufüllen, hat man jetzt eine Zeitarbeitskraft geholt. Das Arbeitsgericht hat Kündigungen immer wieder aufgehoben.
6 Monate zu hause + nichts arbeiten = Burnout.
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11.03.2013 11:21 Uhr von kniekehle
 
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Verstehe die Aussage nicht?!
Sind 30 Tage nicht üblich?
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11.03.2013 11:40 Uhr von xdamix
 
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@kniekehle
entweder du hast werktage oder arbeitstage im vertrag stehen
z. b. 24 werktage = 4 wochen (wenn du auch SA arbeiten musst); 30 arbeitstage (MO - FR) = 6 wochen

[ nachträglich editiert von xdamix ]
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11.03.2013 12:11 Uhr von TeKILLA100101
 
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@Jlaebbischer

ich bin nicht bei der Stadt angestellt... Ich bin bei nem normalen Unternehmen, mit normalen Arbeitszeiten (zumindest wenn 40 Std pro Woche normal sind) angestellt. Ich habe auch immer überstunden im Monat, bekomme sie halt bezahlt..

gibt scheinbar aber viele, die das Blaumachen unterstützen, sonst würden nicht soviele minus klicken.

Faule Säcke :)
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11.03.2013 12:53 Uhr von Schreiraupe
 
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@Tekilla..schonmal auch aus deinem Bürofenster auf andere geblickt? Und dabei mitbekomm das nicht alle "nur" 40 h arbeiten. Und auch längst nicht alle Ihre Überstunden bezahlt bekommen?

Achja, falls du auf meinen Kommentar antworten solltest:
Auf ein " ist doch jeder selber Schuld, kann sich doch nen neuen Job suchen" Gelaber kann ich gern verzichten. Solche Leute haben null Ahnung!

Finde es auch erstaunlich wieviele Leute hier 30 Tage als das normalste von der Welt sehen.

Gesetzlich vorgeschrieben sind 20 Tage bei einer Abreitswoche von 5 Tagen. Es gibt auch tatsächlich Unternehmen die auch langjährigen Mitarbeitern nicht mehr als das rausrücken. In meinem Umkreis sind ca. 24 Tage üblich, 30 Tage grenzen dagegen schon an Luxus. Bitte nicht falsch verstehen, ich finde es völlig in Ordnung diese Anzahl an Urlaubstagen in Anspruch nehmen zu können. Nur bitte haltet es nicht für eine Selbstverständlichkeit die jeden AN in Deutschland vergönnt ist!
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11.03.2013 13:36 Uhr von TeKILLA100101
 
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@Schreiraupe

ich kann einfach das elende rumgeheule nicht mehr hören bzw. lesen. Hier in Deutschland scheint es jedem so richtig beschissen zu gehen, keiner hat Geld zum Leben, alle anderen verdienen mehr... Immer am nörgeln und motzen, so richtig typisch deutsch. Niemals zufrieden sein! Man könnte ja mal sowas wie Freude empfinden...


Solange Fußballstadien und Musikhallen ständig ausverkauft sind, kann es uns nicht schlecht gehen. Und solange ich auf den Straßen bald mehr neue als alte Autos sehe, auch nicht.

Wie kann man nur so beschränkt sein und immer erwarten, dass einem was geschenkt wird?! Wenn dir ( nicht du im speziellen sondern allgemein gesprochen ) was nicht passt, machs Maul auf und unternimm was dagegen, aber heult nicht auf SN rum und beschwert euch, wie gemein man zu euch ist!

Für diesen Fall finde ich ein Zitat von Rocky Balboa ganz passend:" Es kommt nicht darauf an wie oft du zu Boden gehst, sondern wie oft du wieder aufstehst." Kann auch sein, dass es von wem anders ursprünglich ist, ich kenns von Rocky...

Aber wir sind ja alle nur so kleine Ameisen, die eh nix bewirken können, wieso also die Anstrengung unternehmen und für sein Glück kämpfen...
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11.03.2013 14:54 Uhr von Thomas-27
 
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@TeKILLA100101:
Zu Deinem letzten Kommentar gebe ich Dir vollkommen Recht! In jedem Punkt!
ABER: Einem Menschen, der an Burnout leidet (Ja, die Menschen LEIDEN wirklich darunter!), zu unterstellen, er hätte nur keine Lust zum Arbeiten, geht dann doch zu weit.
Sicherlich gibt es auch Menschen, die nur vorgeben unter Burnout zu leiden. Das gibt Dir aber trotzdem nicht das Recht, alle über einen Kamm zu scheren.
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11.03.2013 16:41 Uhr von TeKILLA100101
 
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@Thomas-27

es ist einfach so, dass heutzutage ziemlich schnell mit Burnout um sich geworfen wird... Da hat man mal nen schlechten Tag und hat direkt Burnout und muss erstmal 4 Wochen in Urlaub....

Die, die wirklich an Burnout leiden, sollen auch behandelt werden ( sofern möglich ). Aber da es nicht gerade leicht ist, das überhaupt korrekt zu diagnostizieren, gibt es sehr sehr viele schwarze Schafe.

Ich habe im Bekanntenkreis auch 2 Leute die sogar noch Stolz drauf sind, dass sie so leicht damit frei bekommen, wenn sie beim Arzt einfach einen auf ausgebrannt machen...

Ich habe mit denen schon sehr heftige Diskussionen deshalb gehabt, weil ich das einfach eine Sauerei finde.
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11.03.2013 19:47 Uhr von Azureon
 
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Meine Mutter arbeitet beim Jugendamt. Die hat Kollegen die teilweise bis zu 150 Familien betreuen müssen. Alleine. Und warum? Weil ständig eingespart wird. Da gehen reihenweise Leute aufgrund von Burnout in den Krankenstand.... nee das liegt natürlich nicht an der ganzen Arbeit die auf immer weniger Schultern verteilt wird....
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11.03.2013 20:10 Uhr von Gorli
 
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Wobei: Letztes Jahr dürfte ich mich ja nicht beschweren, 3 Wochen Urlaub + 1 Woche Gleittage, das war ein Leben mein gott :D
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11.03.2013 20:40 Uhr von shadow#
 
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Nur mal so:
Es geht hier um Österreich...
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12.03.2013 05:34 Uhr von Maaaa
 
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Ja,ja Arbeitgeberpräsident Herr Hundt weiß, das der Auslöser von Burnout nicht Arbeitsstress, sondern häuslich/familiere Probleme ist.
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12.03.2013 09:39 Uhr von Schreiraupe
 
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@Tekilla..Na nur gut das ich ni genörgelt habe :).

Wie gesagt ich wollt einfach nur mit meinem Kommentar sagen "Hey Leute, eure 30 Tage Urlaub die Ihr in eurer Firma bekommt, muss euer Nachbar von nebenan für die gleiche Arbeit nicht auch zangsweiße bekommen...genauso wie nicht bezahlte Überstunden."

Das jeder daran etwas ändern kann mit Jobwechsel etc. ist mir auch bewusst.

Nur muss mann auch sehen wenn die Politik weiterhin Lohndumping, ausgebeute Zeitarbeiter etc. eher unterstützt als etwas dagegen tut, gibt es bald nur noch solche Arbeitsplätze. Und da wird es für Frau Meier und Herrn Schmidt schwer einfach den Arbeitsplatz zu wechseln , weil die Firmen im Umkreis evtl noch beschissenere Konditionen haben.
Ist wie schon gesagt bei uns im Umkreis sehr schwer.
1. Überhaupt etwas im gelerntetn Beruf zu finden.
Und 2. das dieser Job auch noch bezahlbar ist und man nicht zum Sklave der Firma wird.

Es können nunmal nicht alle nach Bayern und Baden-Württemberg auswandern. :) Es muss sich grundlegend etwas ändern.

Das mit den Leuten die sich ein Burnout erschwindeln ist wirklich nicht schön was du erzählst. Nur leider hast du das in deinem letzten Kommentar ziemlich emotional und einseitig beschrieben. Sodass es tatsächlich klang als würdest du behaupten das es so eine Krankheit überhaupt nicht gibt und das ist ja nun wirklich nicht so.

Burnout ist ja nun wirklich der Modebegriff, ein Burnot ist eigentlich nicht anderes als eine Depression.
Ich kenne durch Bekannte aber auch in meiner eigenen Firma wiederum echte Fälle. Die wortwörtlich bis zum umfallen gearbeitet haben. Und wir haben auch noch 3-4 Fälle wo ich etwas Bange habe das es mit diesen Personen so weitergeht. 15 Stunden am Tag + Wochenende um das nicht geschaffte noch abzuarbeiten macht der Körper nicht ewig mit. :/

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