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Privatbanken sind beunruhigt: Geldpolitik der EZB könne nächste Krise auslösen

Ein Zusammenschluss privater deutscher Banken (BdB) ist über die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) äußerst beunruhigt. "Die Grundlagen für eine neue Krise sind gelegt", gab der Verband bekannt. Die EZB solle endlich auf die Bremse bei der Marktflutung mit Geld treten.

Die Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten sei nur durch die Geldschwemme erfolgt. Auch die Immobilienpreise seien dadurch massiv gestiegen. Der DAX knackte die 8.000-Punkte-Marke und der Dow Jones notiert mit über 14.000 Punkten auf dem höchsten Stand seit der Börsenindex existiert (ShortNews berichtete).

Der BdB geht davon aus, dass die Leitzinsen auch 2014 noch auf dem niedrigen Niveau verbleiben. Die deutsche Konjunktur zeige hingegen Tendenzen nach oben. Auch der Eurokurs solle stabil bleiben, so dass keine Wechselkurs-Gefahren ersichtlich seien.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Krise, DAX, EZB, Dow Jones
Quelle: www.handelsblatt.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2013 06:29 Uhr von no_trespassing
 
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Man stelle sich mal vor, es wäre eine Finanztransaktionssteuer etabliert. Bei den Kurssteigerungen und Handelsvolumina wären manche Staatshaushalte schnell saniert.

So aber erfolgt hier eine gigantische Umverteilung. Die EZB verteilt billiges Spielgeld an Zocker und die wiederum investieren in reale Sachwerte (Aktien, Immobilien).

Jede Wette: In spätestens 2 Jahren wird wieder mit Firmenübernahmen durch Hedge Fonds gezockt. Die können billig übernehmen, weil die Kurse jetzt drastisch fallen.
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11.03.2013 08:51 Uhr von Katzee
 
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Ein altes Sprichwort besagt, dass wir aus unseren Fehlern lernen. Banker haben auf jeden Fall gelernt. Sie wissen, dass sie bedenkenlos weiter zocken dürfen, denn der Staat hat ja bewiesen, dass er ihre Verluste mit Steuergeldern abfangen wird. Erst wenn die ersten grossen Banken auch in der EU pleite gehen, wird sich da etwas ändern. Die Staaten sollten nur für die Einlagen der Privatanleger haften, nicht jedoch für die Verluste der Zocker. Bisher scheint es aber eher anders herum zu funktionieren.
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11.03.2013 08:57 Uhr von maxyking
 
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Bank sein muss ein Traum sein. Momentan einfach billiges Geld leihen und damit Risiko los rumspekulierne aber ja nix an die Realwirtschaft verleihen denn das ist ja zu unsicher. no trespassin Du hast recht man läst firmen momentan ausbluten und in ein paar jahren werden sie dann billig gekauft und nach belieben ausgeschlachtet.
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15.03.2013 11:43 Uhr von normalo78
 
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Die machen was sie wollen und die Regierung unterstützt sie dabei, da ihre Berater alle aus dem Umfeld der Zocker kommen. Schaut mal die Reportage Inside job, Oscar-prämiert....
http://www.die-krise.com/...

Gruß

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