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Niederkassel: Niederländer verbreiten Gestank in Düsseldorf

In Düsseldorf stinkt es den Anwohnern im Stadtteil Niederkassel zur Zeit gewaltig. Dort hat ein niederländischer Bauer hektoliterweise Gülle auf die Rheinwiesen entladen.

Doch die Aktion war laut geltendem EU-Recht vollkommen legal. Ein Kaarster Bauer genehmigte die Aktion.

"Wir sind empört. Haben die holländischen Bauern für ihre Tierexkremente selbst nicht genügend Platz", fragte Anwohnerin Britta Hallen.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Düsseldorf, Stadt, Niederlande, Gestank
Quelle: www.express.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2013 18:16 Uhr von silent_warior
 
+3 | -0
 
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Man könnte diese Flüssigkeit erst von Bakterien unter Luftabschluss zersetzen lassen und dann aufs Feld fahren.
Der Vorteil: Es stinkt nicht und ist viel besser von den Pflanzen verwertbar.
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09.03.2013 18:45 Uhr von ptahotep
 
+4 | -0
 
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@silent_warior
Und genau dieser Luftabschluss, in Verbindung mit zu geringer Temperatur und zu kurzer Ausfaulzeit ist das Problem für diese Geruchsentwicklung: Es entstehen unter anderem Ammoniak, Schwefelwassertoff, diverse Phosphorverbindungen und polyzyklische Aromastoffe.
Um diese Verbindungen weitestgehend zu eliminieren müsste der Gülleauffangbehälter beheizt werden oder es müsste eine nachgeschaltete Nitrifiaktion-/Denitrifikationsstufe verwendet werden.

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