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Italien: "Supervulkan" könnte Problem für ganz Europa werden (Update)

Vor kurzem wurde über einen Supervulkan in der Nähe von Neapel unter den "Phlegräischen Feldern" berichtet. Dieser hebt sich stetig und droht auszubrechen (ShortNews berichtete). Doch jetzt hat sich die Lage verschärft.

Denn jetzt steigen mittlerweile Dampfsäulen aus den Felsspalten, Steine haben haben eine rötlichgelbe Farbe angenommen, in den Tümpeln steigen Blasen auf und ein schrecklicher Gestank durchzieht die Gegend.

Laut Wissenschaftlern haben derlei Supervulkane die Explosivitätsstufe 8. Das ist die höchstmögliche. Sollte ein Supervulkan ausbrechen, könnte er rund 1.000 Kubikkilometer Gestein herausschleudern. Obwohl der italienische Vulkan etwas kleiner ist, könnte ein Ausbruch ein Problem für ganz Europa darstellen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Update, Europa, Italien, Gefahr, Wissenschaftler
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2013 17:29 Uhr von Borgir
 
+21 | -1
 
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Ich dachte schon man meinte damit Berlusconi....
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09.03.2013 17:41 Uhr von Delios
 
+8 | -0
 
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Hmmm wenn ich mir solche Artikel wie den in der Quelle anschaue, kann ich die Forderung der Verlage, dass Onlineartikel kostenpflichtig sein sollen, kein Stück nachvollziehen.
Vor allem der erste Absatz ist totale Grütze. Jedenfalls aus wissenschaftlicher Sicht.
Ein Supervulkan ist in keinster Weise vergleichbar mit einem "normalen" Vulkan. Schon gar nicht die Form als solche.

Und @Spencinator:
"Vor kurzem wurde [...] berichtet."
Sorry... aber ich ich habe Dokus über Supervulkane (auch mit dem in Italien) die schon einige Jahre auf dem Buckel haben.
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09.03.2013 18:17 Uhr von HellboyXS
 
+3 | -1
 
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Löl was für ein Supervulkan :D der echte Supervulkan befindet sich unter dem 3-Eck Äthna, Stromboli und Vesuv :D
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09.03.2013 18:17 Uhr von ptahotep
 
+11 | -2
 
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@Schleckmich
Wenn dieser "Supervulkan" hochgehen sollte, hat sich das Schuldenproblem von Italien und vielleicht auch Spanien erledigt.

BTW: 1000km³ Steine/Geröll in die Luft pusten ist eine ganz schöne Menge. Dazu noch der Pyrocluster der in die höhere Luftschichten vordringt.
Da ist dann nichts mehr mit Klimaerwärmung, sowas aber auch.... tststs
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09.03.2013 20:33 Uhr von Jlaebbischer
 
+3 | -0
 
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Wenn das Ding hochgeht, dürfte die zerstörung grosser Teile Italiens das allerkleinste Problem darstellen...
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09.03.2013 21:35 Uhr von Gimpor
 
+4 | -1
 
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"Laut Wissenschaftlern haben derlei Supervulkane die Explosivitätsstufe 8."
Spenci, bitte erfinde keine Begriffe! Sowas wie eine Explosivitätsstufe gibt es nicht!
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09.03.2013 22:51 Uhr von Maaaa
 
+2 | -0
 
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Schnapsbrennerei der Mafia!
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10.03.2013 00:57 Uhr von hansmaiser1
 
+3 | -0
 
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Wikipedia Vulkanexplosivitätsindex

Der Vulkanexplosivitätsindex (Abkürzung VEI, engl. Volcanic Explosivity Index), ist eine logarithmische Skala von 0 bis 8 zur Angabe der Stärke eines explosiven Vulkanausbruchs. Messgrößen sind die Menge an ausgestoßenem vulkanischem Lockermaterial (Tephra), die Höhe der Eruptionssäule sowie in geringerem Maße qualitative Beschreibungen. Eingeführt wurde sie 1982 von den US-amerikanischen Geologen Chris Newhall und Stephen Self.
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10.03.2013 03:03 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -0
 
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die news ist verdammt schwammig und verwirrend geschrieben. wissenschaftliche themen sollte man generell keinen autoren wie crushial, spence & co. überlassen. paar generelle dinge, die für den laien aus dem artikel leider nicht klar werden:

im grunde gibt es keine unumstößliche definition von einem supervulkan. im allgemeinen werden jedoch vulkane mit einer potentiellen auswurfmenge von mindestens 1000 km³ als solche eingestuft. der vulkan unter den phlegräischen feldern würde gemäß dieser definition jedoch nicht als supervulkan gelten, denn dieser ist deutlich kleiner und hat bei einem ausbruch nur eine potentielle auswurfmenge von etwa 150 km³. zum vergleich: der yellowstone liegt bei etwa 2000 bis 2500 km³. die im artikel angegebenen 1000 km³ beziehen sich also nicht auf den vulkan unter den phlegräischen feldern, sondern allgemein auf die untere grenze bei supervulkanen, die als solche im allgemeinen definiert werden. genauso verhält es sich mit dem im artikel angegebenen explosivitätsindex von 8. auch dieser bezieht sich nicht auf den hier beschriebenen mediterranen vulkan, wie es der artikel suggeriert, sondern allgemein auf supervulkane. ab einer auswurfmenge von 1000 km³ werden alle vulkane in den explosivitätsindex 8 eingestuft.

der grund warum man supervulkane aber nur grob an dieser grenze festmachen kann, ist jener, da sie im falle einer eruption keinen totalen ausbruch haben müssen. es kann auch nur ein partieller ausbruch stattfinden, bei dem nur ein teil des materials herausgeschleudert wird. in dem fall könnte ein supervulkan bei einer eruption also auch unterhalb dieser auswurfmenge liegen. letztlich definiert ein ausbruch dann den tatsächlichen index. freilich kann aber bereits vorher aufgrund des überhaupt vorhandenen materials, eine potentielle einstufung stattfinden.

ein ausbruch des besagten vulkans im mittelmeer, hätte einen explosivitätsindex von 7, also den zweithöchsten. eine eruption würde in etwa der des tambora im jahre 1815 in indonesien entsprechen. das nachfolgende jahr 1816 ging in europa als das "jahr ohne sommer" in die geschichte ein. es war der kälteste sommer seit beginn der wetteraufzeichnungen, zurückzuführen auf den ausbruch des tambora im vorjahr und seine globalen folgen. missernten und hungersnöte waren hier in europa die folge.

ähnliches könnte uns also auch beim ausbruch der phlegräischen felder widerfahren, nur würden wir auch von dem ausbruch selbst noch mehr mitbekommen, denn italien ist deutlich näher als indonesien. über weite teile südeuropas würde ein ascheregen niedergehen und das knallen und donnern der eruption wäre auf jeden fall in deutschland deutlich zu hören. die gesamtsprengkraft der explosionen betrüge etwa 2 bis 3 gigatonnen.

rein subjektiv können also auch vulkane mit einem index von 7 schon als supervulkane bezeichnet werden, auch wenn sie objektiv nicht dazu gerechnet werden. schaden richten sie aber in jedem fall auch schon mehr als genug an. die stadt neapel mit knapp 1 million einwohnern, sowie viele weitere umliegende städte und ortschaften der region, wären auf jeden fall geschichte. der letzte ausbruch dieses vulkans fand vor etwa 39.000 jahren statt.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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10.03.2013 05:21 Uhr von z3us-TM
 
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na da macht die Merkel schnell ein gesetz um sowas zu verbieten..

und dann is wieder ruhe..

/ironie off
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10.03.2013 14:05 Uhr von Borgir
 
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Eigentlich ist es doch aber nicht schlimm, wenn da Dampf aufsteigt. So wird Druck abgebaut und die Kammer wird entlastet....Oder?

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