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Manager-Gehälter: Diskussion flammt wieder auf - BMW-Vorstandschef gegen Limitierung

Nachdem sich die Bevölkerung der Schweiz für eine Begrenzung des sogenannten "Goldenen Handschlags" für Manager ausgesprochen hat, ist die Diskussion um die Verdienste von Managern auch in Deutschland wieder aufgeflammt. Es werden in Deutschland ähnliche Maßnahmen diskutiert.

Die EU hat ihre Pläne diesbezüglich allerdings schon weiter vorangetrieben. Diese will, dass die Aktionäre bei Börsennotierten Firmen innerhalb der EU das Gehalt des Managers bestimmen. Außerdem sollen Gehaltsinformationen in jährlichen, öffentlichen Berichten bekannt gemacht werden.

In Deutschland hat sich SPD-Politiker Sigmar Gabriel für eine Begrenzung der Manager-Gehälter ausgesprochen. BMW-Vorstandschef Norbert Reithofer hält dagegen nichts davon, dass sich der Staat in die Wirtschaft einmischt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: BMW, Manager, Diskussion, Limitierung, Vorstandschef
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2013 16:44 Uhr von Borgir
 
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Klar findet ein Top-Manager wie Reithof das doof, wenn der Staat diese unmoralischen Gehaltszahlungen beendet. Da wurde aber einfach zu viel Schindluder betrieben und während die Chefetagen Kohle eingenommen hat ohne Ende wurden die Arbeiter mit Centbeträgen abgespeist. Dass sich die Arbeitnehmer das gefallen lassen ist mir ohnehin ein Rätsel. Kein Manager dieser Welt hat so viel Kohle verdient wie derzeit fließt.
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09.03.2013 17:31 Uhr von Delios
 
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Er hält nichts davon, dass der Staat sich in die Wirtschaft einmischt? Aber anders herum isses erlaubt oder wie?!
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09.03.2013 19:02 Uhr von Maaaa
 
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Hier darf sich der Staat einmischen:
" Aufstocker" , wenn die Wirtschaft zu geringe Löhne zahlt.
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10.03.2013 17:56 Uhr von Tompunet
 
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Ich find die Einstellung gut - sofern ab sofort die Wirtschaft allein das Geld für die rausrückt, die sie ausstellen. Dann würde das Arbeitsamt langsam aber konsequent entlastet. Und die Wirtschaft kann das Geld, das sie dank Billiglöhnen einspart sinnvoller anlegen. Vielleicht merken sie dann, wo sich der Staat noch aller einmischen muß, weil die Wirtschaft grad nicht mag. Denn zur Deutschen Wirtschaft gehören alle hier in D-Land vorhandenen Arbeitskräfte, ob die Wirtschaft sie grad will oder nicht. Ausserdem werden dann Managerposten frei - die die Berechnungen anstellen, wo man die Leute ohne Arbeit unterbringt, damit man sie nicht umsonst zahlt.
Hurra, ein Wirtschaftswunder.
Im Gegenzug würde ich ihnen dann sogar weiterhin zugestehen, um die Strompreise zu feilschen, sie haben dann wirklich so schon genug zu zahlen.

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