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NASA warnt, dass die Sonne sich derzeit ungewöhnlich verhält - Sie ist zu ruhig

Die NASA hat jetzt neue Bilder von der Sonne veröffentlicht. Diese zeigen den Himmelskörper so ruhig, wie man ihn vermutlich noch nie gesehen hat.

Für das Jahr 2013 wurde eigentlich das Sonnenmaximum mit der höchsten Sonnenaktivität erwartet.

Derzeit sind auf der Sonnenoberfläche jedoch nur einige wenige Sonnenflecken zu entdecken.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: NASA, Sonne, Aktivität, ungewöhnlich, Solarsturm
Quelle: www.dailymail.co.uk

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2013 09:17 Uhr von killerkalle
 
+15 | -10
 
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Das ist die Ruhe vor dem Sturm bin mal gespannt habe von bevorstehenden Sonneneruptionen schon viel gehört die können sogar alles lahmlegen hier was u.U in bestimmten Bereichen echt scheis*e sein wir..
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09.03.2013 09:28 Uhr von Bastelpeter
 
+7 | -1
 
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hatten wir das nicht schon einmal? Dann kam die Killereruption, und nichts ist passiert.
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09.03.2013 09:35 Uhr von sevenofnine1
 
+35 | -4
 
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Uns wurde in der Schulzeit gesagt, dass das Öl nur noch maximal 20 Jahre reicht und wir dann kein Auto mehr fahren können, weil niemand mehr Öl hat... das war Mitte der 80er.

Immer diese Prophezeiungen. Wenn die Sonne hochgeht, geht sie hoch. Ob wir jammern oder nicht. Und wenn jemand beschließen sollte, die Erde zu sprengen, weil sie einer Hyperraumroute im Weg steht, können wir auch wer weiß was für ein Gewese drum machen, und nichts dagegen tun.
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09.03.2013 09:47 Uhr von moloche
 
+20 | -0
 
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Verdächtig, die Sonne hat sicher was vor. Hmmm..nur was?
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09.03.2013 09:52 Uhr von War_mal_Rocker
 
+10 | -1
 
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gestern noch den Vorsatz mal wieder weniger zu kiffen.ach was solls scheiss drauf!!
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09.03.2013 09:54 Uhr von War_mal_Rocker
 
+2 | -0
 
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sorry doppelpost

[ nachträglich editiert von War_mal_Rocker ]
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09.03.2013 10:00 Uhr von Maaaa
 
+1 | -2
 
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...ja, sie schaut fern, auf dem Mars, da tut sich was......
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09.03.2013 10:15 Uhr von extremromantiker
 
+14 | -0
 
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ich habs....die sonne ist derzeit im beamtenmodus...da ist bewegung verboten..
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09.03.2013 10:36 Uhr von dogdog
 
+5 | -4
 
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und wenn die sonne wieder aktiver ist, dann nennt man das hier klimawandel...

warum dürfen "wissenschaftler" ihr halbwissen nutzen, um panik zu verbreiten ?
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09.03.2013 10:59 Uhr von Onid_A
 
+0 | -1
 
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Die Elektrische Sonne
http://www.youtube.com/...
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09.03.2013 11:20 Uhr von andreas74a
 
+6 | -3
 
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Die Sonne hat sich in der Vergangenheit auch nicht immer an ihren 11-Jahres-Rythmus gehalten. Doch immer wenn sie eine längere Ruhephase hatte, z.B. im 17. Jahrhundert mal knapp 30 Jahre, sanken auf der Erde die Durchschnittstemperaturen und die Gletscher und das Eiskappen der Pole wuchsen.

Das ist in den letzten Jahren aber nicht der Fall. Die Temperaturen (im Durchschnitt auf der gesamten Erde) sinken eben nicht, sondern bleiben derzeit eher konstant. Und das ewige Eis wird auch weiter weniger.

Daher sollten Aussagen, es gäbe keinen Klimawandel mehr, mit sehr viel Vorsicht genossen werden!
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09.03.2013 11:44 Uhr von Marco Werner
 
+4 | -4
 
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In gewisser Weise freut einen diese News schon irgendwie. Denn sie zeigt gerade unseren Hardcore-Ökofreaks,daß nicht jedes außerplanmäßige Verhalten der Natur (wozu ich die Sonne einfach mal zählen möchte) nicht automatisch nur vom Menschen verursacht worden sein kann.
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09.03.2013 11:54 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+0 | -0
 
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Das alle immer glauben es würde sich alles immer und immer wieder völlig gleich Wiederholen, schrecklich.

Es ändert sich ständig alles und man muss nicht alles vorhersagen können, wie soll man das auch, für solche Vorhersagen ist unsere Lebensspanne zu kurz.
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09.03.2013 12:10 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -1
 
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niemand "warnt", schon gar nicht die NASA. die einzigen, die hier was von warnen schreiben, sind die schwachsinnsquelle und der autor dieser news. ich verstehe auch nicht, wieso oder vor was man hier warnen sollte. großartig heftige sonnenstürme werden bei einer ruhigen sonne ja kaum zu erwarten sein.
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09.03.2013 12:32 Uhr von skyranger73g
 
+1 | -7
 
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Eine Theorie, die ich schon lange vertrete ist, dass die Sonne und die Erde miteinander kommunizieren, auch wenn dies natürlich nicht beweisbar ist. Das würde erklären, warum sich das Leben auf der Erde seit nunmehr 4,5 Mrd. Jahren konstant erhalten hat. Die Sonne war vor 4,5 Mrd. Jahren wesentlich weniger warm und stahlungsintensiv als heute, trotzdem ist unser Planet nicht vereist und hat das Leben werhalten.
Dafür gibt es bis heute keine schlüssige Erklärung.
Desweiteren ist es immer noch eine offene Frage, woher das viele Wasser der Erde stammt!
Es gibt zwar eine Theorien, welche sich aber kaum wissenschaftlich halten lassen.
Dazu kommen noch Jupiter (Staubsauger für große Asteroiden) und Mond (Wirkung auf die Gezeitenkräfte, Stabilität der Erdachse = Jahreszeiten und Umlaufgeschwindigkeit unseres Planeten, welche durch den Mond abgebremst wird), ohne diese es hier auf der Erde ansonsten ganz übel aussehen würde uns es uns definitiv nicht geben würde.
Auch die Entfernung zur Sonne ist entscheidend. Nur eine minimale Verschiebung der Erd-Umlaufbahn um die Sonne im Promille-Prozent-Bereich wäre für uns verheerend. Entweder Treibhauseffekt (siehe Venus) oder Vergletscherung. Ebenso hat die Erde eine Temperaturspanne von -70 bis + 70 Grad, bei einer durchschnittlichen Temperatur von +15 bis +20 Grad. und dass seit 4,5 Mrd. Jahren.
Dazu kommt noch die unscheinbare Lage in der Milchstrasse, die die Erde vor kosmischen Gammablitzen ferngehalten hat. All diese Faktoren erklären für mich auch, das Planeten wie unsere Erde eher die Ausnahme im beobachtbaren Universum darstellen, als die Regel, wie viele SiFi-Jünger immer glauben.
Deshalb hat Seti trotz intensiver Suche da draussen noch nichts gefunden, obwohl man mit Radioteleskopen seit den 60er Jahren intensiv auf künstliche Signale absucht und abhört. In unserer näheren kosmischen Umgebung gibt es nichts! Und wenn es wirklich da draussen im riesigen Kosmos doch noch einen Planeten mit intelligeneten Lebewesen wie auf der Erde geben , dann sind die Ausserirdischen auch nur Menschen wie wir, mit Greifern (Hände), Körperöffnungen (Stoffwechsel), Augen (Licht) und Hülle (schützende Haut). Dazu kommt noch, dass dieser Planet Ozon als Schutzhülle gegen die Strahlung seines Fixsterns benötigt. Der mögliche Planet darf nicht zu groß und nicht zu klein sein usw. Also wir haben hier auf unserem Heimatplaneten wirklich nahezu unglaublich gute Bedingungen zum „Über“Leben in einem eigentlich lebensfeindlichen Umfeld erhalten.
Wäre es nicht so wie es ist, würde es uns und jede andere Lebensform nicht geben!
Schönes Wochenende.
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09.03.2013 12:48 Uhr von Der_Puddingpanzer
 
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Die Nasa Species sollen uns mal besser warnen... wenn uns teile von ihrem Weltraumschrott durchs Hausdach fliegen... Was da schon durch die Atmosphäre pulverisiert schon auf uns abgeregnet ist bis jetzt dürfte einiges sein...
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09.03.2013 13:20 Uhr von generalviper
 
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@skyranger73g:

Ich glaube kaum, dass der Mensch mit seinem begrenzten Wissen jemals verstehen wird, warum es ihn selbst oder auch das Universum gibt, oder welcher Sinn dahinter steckt.

Allerdings glaube ich kaum, dass wir die einzigen in unserer Milchstraße sind, da es über 200 Milliarden Sterne gibt, von denen die meisten auch von Planeten umkreist werden.

Das wir mit Seti keine Signale empfangen, ist meiner Meinung nach auch einfach zu erklären: Zum einen ist die nächste Zivilisation wahrscheinlich tausend Lichtjahre weit entfernt, zum anderen weiss man nicht, ob diese überhaupt mit Radiowellen kommunizieren würden.

Desweiteren könnte es sein, dass schon unzählige Zivilisationen wieder zerstört wurden, oder noch in der Entwicklung sind. 60 Jahre in denen wir den Himmel absuchen, sind in dem galaktischen Ausmaß kaum eine Zeit. Wären vor 60 Millionen Jahren nicht die Dinosaurier ausgestorben hätte sich intelligenteres Leben vielleicht schon vor 1 oder 2 Millionen Jahren entwickelt.

Vielleicht gibt es auch höhere Wesen, die im Universum umherstreifen, und hier und da mal Unsinn treiben, so wie Q aus dem Star Trek Universum.

Nur wie gesagt. Mit unseren begrenzten Verstand könnten wir uns noch nichtmal eine vierte Dimension vorstellen.
Wir müssen uns wahrscheinlich noch einmal einige tausend Jahre weiter entwickeln, und dann werden uns diese Menschen als die Neandertaler bezeichnen.
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09.03.2013 14:05 Uhr von Tuvok_
 
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Das wir mit SETI nix auffangen erscheint doch mehr als Logisch... Kommunikation mittels Elektromagnetismus, den das ist die Basis unserer gesamten Technologie, ist nun mal auf Lichtgeschwindigkeit beschränkt... Zum Mond hat man schon ne Verzögerung von ein par Sekunden Signallaufzeit... Selbst wen im Umkreis von 10 Lichtjahren was intelligentes rumschwirrt das auf unserem Level agiert würde eine Nachricht 10 Jahre brauchen...
Für interstellare Kommunikation sind Radiowellen das denkbar schlechteste Mittel aber mangels alternative haben wir nix anderes...
@generalviper
Ohha so ne Nervensäge wie Q fehlt gerade noch...
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09.03.2013 14:30 Uhr von STN
 
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In welchen Universum hat die NASA "gewarnt"?
dailymail.co.uk ist echt schlimmer als die Bild.
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09.03.2013 15:16 Uhr von Nebelfrost
 
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@skyranger73g
du redest unsinn. und zwar so dermaßen viel, dass es ein heidenaufwand ist, auf alles was du sagst einzugehen. ich versuch´s daher mal mit dem groben.

zum leben:
vor 4,5 Ga hab es noch kein leben auf der erde. das leben bildete sich mit den ersten prokaryoten in form von cyanobakterien nach heutigen erkenntnissen frühestens vor 3,6 Ga. vor 4,5 bis 4,6 Ga, also zu der zeit als die sonne noch etwas kleiner und kühler war, gab es also noch kein leben, was hätte erhalten werden müssen. und eine vereisung der erde wäre zu der zeit schon deshalb gar nicht möglich gewesen, da die erde noch selbst viel zu heiß war. die oberfläche bestand aus zähflüssiger lava mit oberflächentemperaturen von locker 300°C.

zum wasser:
wasser ist im grunde nichts besonderes. es kommt auf den meisten planeten und monden unseres sonnensystems in der einen oder anderen form zum in teil großen mengen vor. die theorien wo das wasser speziell auf der erde herkommt, sind sehr wohl wissenschaftlich haltbar. sehr gut sogar. einerseits entsteht wasserdampf durch starken vulkanismus. das war auf der erde im hadaikum vor 4 bis 4,5 Ga der fall. es herrschte extremer vulkanismus, die erde war ein lavaplanet. es wurde genug wasserdampf produziert, der sich in der atmosphäre sammeln konnte. und das ist keine vermutung, sondern ein fakt. die gravitationskraft der erde war zudem stark genug, um den wasserdampf zu halten und nicht ins all zu verlieren.

die frage ist nun, ob das wasser ausschließlich aus diesem frühen vulkanismus stammt und ob dieses ausreichend für die bildung der urozeane gewesen wäre, oder ob zusätzlich noch ein großer teil des wassers durch interplanetare kometen bzw. eismeteore zur erde gebracht wurde. dazu gibt z.b. eine recht weitläufig beachtete theorie von so namhaften wissenschaftlern wie etwa prof. harald lesch.

kometen, vulkanismus - wo das wasser auch herkam, es konnte sich in der atmosphäre sehr lange zeit halten. die gravitationskraft der erde war hier also entscheiden, sowie das sich bereits schon recht früh ausbildende magnetfeld. und erst als die erde mehr abkühlte und die temperaturen an der erdoberfläche auf unter 100°C absanken, konnte der wasserdampf sich verflüssigen und aus der atmosphäre abregnen, wodurch er dann schließlich die ozeane bildete.

zum mond:
die gravitation des mondes stabilisiert die erdachse bei etwa 23° neigung. ob es jedoch ohne mond wirklich so übel aussähe, ist fraglich. fakt ist, dass es ohne mond keine gezeiten gäbe. viele tierarten, die sich die gezeiten zunutze machen und für die der wechsel zwischen ebbe und flut überlebenswichtig ist, würden ohne mond aussterben. zudem würde die erdachse wohl schwanken und eiern. gemäßigte jahreszeiten wären unter diesen umständen schlecht möglich. die abfolge der jahreszeiten wäre also um einiges chaotischer. in einem solchen zustand würden ebenfalls viele heutige tier- und pflanzenarten nicht existieren können.

du vergisst jedoch zwei ganz bestimmte aspekte. erstens die evolution und zweitens den vulkanismus und die plattentektonik. natürlich darf man nicht davon ausgehen was passieren würde, wenn der mond von jetzt auf gleich plötzlich verschwände. man muss viel eher davon ausgehen was passiert wäre, wenn es den mond schon immer nicht gegeben hätte. da die wichtigsten grundfaktoren, die auf der erde herrschen und herrschten, leben möglich machen, wäre die evolution ohne den mond einen etwas anderen weg gegangen. evolution sorgt dafür, dass sich leben an bestimmte umstände und gegebenheiten anpassen kann. evolution wäre nicht evolution, wenn sie nicht flexibel wäre. das leben hätte sich also sicherlich von anfang an an die gegebenheiten auf einer erde ohne mond angepasst.

zudem gab es in der erdgeschichte zeitalter, in dem es im grunde gar keine jahreszeiten gab, sondern in denen es immer gleichmäßig warm war und die pole durchgehend eisfrei waren, unabhängig von der neigung der erdachse. für diese zustände sorgte einerseits ein ausgeprägterer weltweiter vulkanismus, der mehr treibhausgase in die atmosphäre beförderte und andererseits die lage und die form der kontinente, die in den entsprechenden zeitaltern viel dichter beieinander lagen oder sogar alle miteinander verschweißt waren und über denen sich die luft daher weniger schnell abkühlen konnte.
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09.03.2013 15:18 Uhr von Nebelfrost
 
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@skyranger73g, teil 2

zur entfernung:
so minimal müsste der unterschied gar nicht sein. er könnte durchaus auch etwas größer sein als nur einige promille. die habitable zone unseres sonnensystems befindet sich etwa zwischen 0,87 und 1,24 AU. das ist schon einiges mehr als nur "paar promille". das sind minimal 13% weniger und maximal 24% mehr! hinzu kommt, dass diese zone schmaler geworden ist und vor einigen hundertmillionen oder paar milliarden jahren sogar noch breiter war. in der zukunft wird sie sich weiter verschmälern.

dass die erde wohl eher die regel als die ausnahme darstellt, stammt im übrigen nicht nur von scifi-jüngern, sondern in jüngster zeit auch von seriösen wissenschaftlern und DAS hat wie gesagt auch seine guten gründe. auch die position der erde in der milchstraße spielt weniger eine rolle. die erde könnte auch wo ganz anders in der milchstraße liegen. an dem punkt mit den gammablitzen gebe ich dir zwar recht, aber bereiche wo selten gammablitze stattfinden, gibt es auch noch in anderen gegenden der milchstraße genügend.
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09.03.2013 15:20 Uhr von Nebelfrost
 
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@skyranger73g, teil 3

zu den aliens:
es gibt verdammt viele gründe gibt, warum wir auf die SETI signale noch keine antwort erhalten haben. nur weil wir noch keine antwort erhalten haben, heißt das noch lange nicht, dass wir allein sind. ganz und gar nicht. hier spielen viele große faktoren eine wichtige rolle. die man am besten mit folgenden fragen darstellen kann:

faktor 1: die entfernung
wir wissen nicht wie weit unsere nächsten intelligenten nachbarn von uns entfernt sind. 1 lichtjahr ist im universum nichts! der uns am nächsten gelegene stern ist proxima centauri, ein roter zwerg in einer entfernung von 4,22 lichtjahren. ob dieser überhaupt planeten besitzt, ist noch gar nicht geklärt. der nächste stern ist das doppelsternsystem alpha centauri mit 4,34 lichtjahren entfernung. bisher wurde dort ein planet entdeckt, der jedoch zu nah am stern dran ist. und das sind unsere nächsten sterne. wenn es z.b. eine intelligente rasse auf einem planeten gäbe, der 50 lichtjahre von uns entfernt ist - was in astronomischen dimensionen immer noch ein katzensprung ist - dann kann uns noch gar keine antwort erreicht haben, weil die einfach zu weit weg sind. sie erhalten unser signal also frühestens 50 jahre nach dem aussenden. wenn sie uns antworten, braucht deren signal abermals 50 jahre. wir könnten dann also frühestens 100 jahre später mit einer antwort rechnen. die berühmte arecibo-botschaft wurde erst 1974 abgesendet. zudem wurde sie nur in eine spezielle richtung und nicht in alle richtungen gesendet. vorausgesetzt, es gibt in der richtung, in die sie gesendet wurde also eine intelligente rasse in bspw. 50 lichtjahren entfernung, dann würden wir frühestens 2074 eine antwort erhalten. bei allen rassen, die noch weiter entfernt sind, würden wir natürlich noch länger auf eine antwort warten.

faktor 2: die zeit
die frage stellt sich nicht nur nach der entfernung einer anderen intelligenten rasse, sondern auch nach der zeit zu der sie existiert. wenn man davon ausgeht, dass eine zivilisation im durchschnitt nur eine lebensdauer von einigen zehntausenden jahren hat, ist die chance weitaus geringer, dass gerade jetzt in 50 lichtjahren entfernung eine andere zivilisation parallel zu unserer existiert. es kann sein, es gab mal eine dort, die schon vor millionen von jahren ausgestorben ist, oder aber es gibt sie erst in einigen millionen jahren in der zukunft, wo wir bereits geschichte sind. die antwortende zivilisation müsste also nicht nur in einer realistischen entfernung zu uns wohnen, sondern auch zeitgleich zu uns existieren.

faktor 3: der entwicklungsstand
selbst wenn es eine rasse in unmittelbarer entfernung gibt, die auch jetzt im moment existiert, stellt sich zudem immer noch die frage, auf welchem entwicklungsstand sie sich befinden. sind sie überhaupt imstande, unsere signale zu empfangen, zu deuten und uns zu antworten? wenn sie auf dem stand des mittelalters oder des frühen industriellen zeitalters sind, wohl eher nicht. die rasse müsste also entweder annähernd genauso weit entwickelt sein wie wir, oder weiter als wir.

faktor 4: der wille
angenommen sie sind weit genug entwickelt, stellt sich nun jedoch noch die frage: wollen sie uns überhaupt antworten? und was für gründe könnten sie haben, uns nicht zu antworten? die könnten durchaus vielseitig sein. einer könnte schlichtes desinteresse sein. ein weiterer grund könnte sein, dass sie höher entwickelt sind und wissen, dass eine zivilisation auf unserem stand ideologisch noch nicht zu einer solchen kommunikation bereit ist. ein weiterer grund könnte z.b. auch vorsicht sein. es könnte sein, dass sie im gegensatz zu uns nicht das risiko eingehen wollen, entdeckt zu werden. es stellt sich also generell bei solchen bewusst gesendeten signalen sowieso die frage, ob es überhaupt ratsam ist, auf sich aufmerksam zu machen. man weiß ja im grunde nie wer uns dort draußen vielleicht "ans leder will" ;-)

und all diese ganzen faktoren beziehen sich im übrigen nicht nur auf signale die wir senden, sondern auch auf solche, die wir empfangen könnten. ein solches signal hat ja nur die dauer eines moments, es sei denn es wird permanent gesendet. aufgrund dieser tatsache und aufgrund der großen entfernungen, suchen wir wohl den himmel auch noch nicht lang genug ab.

du machst es dir also viel zu einfach mit deinen äußerungen. die welt und das universum sind aber nicht so einfach wie du dir das vorstellst. es gibt unzählige faktoren, die beachtet und eingerechnet werden müssen. und vor allem solltest du dir zu den ganzen themen mal ausreichendes und aktuelles wissen anhäufen. das was du hier schreibst und bringst, basiert nur auf peinlichem halbwissen, nicht mehr und nicht weniger!
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09.03.2013 16:32 Uhr von Again
 
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@dogdog:
"und wenn die sonne wieder aktiver ist, dann nennt man das hier klimawandel... "
Die derzeitige Erwärmung ist durch Sonnenaktivität nicht erklärbar.

@Marco Werner:
"...,daß nicht jedes außerplanmäßige Verhalten der Natur (wozu ich die Sonne einfach mal zählen möchte) nicht automatisch nur vom Menschen verursacht worden sein kann. "
Wer behauptet denn bitte sowas?

@ skyranger73g:
"Das würde erklären, warum sich das Leben auf der Erde seit nunmehr 4,5 Mrd. Jahren konstant erhalten hat."
Leben hat sich wohl erst vor 4 Milliarden Jahren gebildet. Eher ein bisschen später.

Irgendwie ist deine "Theorie" nicht richtig ausgegoren. Du schreibst nicht, was mit Kommunikation gemeint sein soll (ja, die Sonne schickt uns Licht). Was Mond und Jupiter damit zu tun haben weiß ich auch nicht. Und zum Wasser gibt es verschieden Theorien, aber Wassermoleküle haben nunmal keinen Strichcode auf dem man ihre Herkunft ablesen kann. Welche Theorien zur Herkunft des Wassers findest du denn so unwissenschaftlich?

"Auch die Entfernung zur Sonne ist entscheidend. Nur eine minimale Verschiebung der Erd-Umlaufbahn um die Sonne im Promille-Prozent-Bereich wäre für uns verheerend."
Ja und? Dann gäbe es uns eben nicht.

" All diese Faktoren erklären für mich auch, das Planeten wie unsere Erde eher die Ausnahme im beobachtbaren Universum darstellen, als die Regel, wie viele SiFi-Jünger immer glauben."
Wie viele Erdähnliche Planeten es gibt ist derzeit wohl nur schwer abzuschätzen. Die meisten gefunden Planeten sind zwar groß, aber nur weil man sie eben leichter findet. Man hat auch Kühe vor den Bakterien entdeckt, obwohl zweitere omnipräsent sind ;-)

"Deshalb hat Seti trotz intensiver Suche da draussen noch nichts gefunden, obwohl man mit Radioteleskopen seit den 60er Jahren intensiv auf künstliche Signale absucht und abhört. In unserer näheren kosmischen Umgebung gibt es nichts!"
Wenn SETI nichts findet, ist das kein Ausschlusskriterium.
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09.03.2013 20:11 Uhr von DJPelle
 
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@ Nebelfrost

Hast jetzt echt 99% deines Halbwissen niedergeschrieben?
Meine Fresse wenn so einen Mega Artikel schreibst bleibe bei den Fakten und zwar zu 100% sonst bekommst noch klagen wegen Völker Verdummung.
Ich dachte echt es kommt noch ne Studie über das Leben nach dem Menschen von dir. ach ja und ich habe 2 Promille im Blut haha Lachflash.
PS: Beschäftige mich seit 30 Jahren mit Astronomie und Astrophysik :)

[ nachträglich editiert von DJPelle ]
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09.03.2013 20:47 Uhr von skyranger73g
 
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@ Nebelfrost
erstmal danke für deine umfangreiche „informative“ Antwort.
Wenn Du dich hier mit deinem Halbwissen auf Prof. Harald Lesch berufst, solltest Du dich erstmal bei diesem informieren, was er zum Thema tatsächlich sagt! ;-)

Guckst Du hier:
http://www.youtube.com/...

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

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