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Diskussion um das Sitzenbleiben - Schüler wollen nicht, dass es abgeschafft wird

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa unter Schülern hat ergeben, dass sich diese gegen eine Abschaffung des Sitzenbleibens aussprechen. 85 Prozent der Schüler haben sich gegen diese Abschaffung ausgesprochen, nur 14 Prozent dafür.

"Die Schüler haben ein großes Gerechtigkeitsempfinden, dass derjenige, der sich nicht anstrengt, einfach weiterkommt", so Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Philologenverbandes.

Insgesamt wollen 73 Prozent der Bundesbürger am Sitzenbleiben festhalten. Nur 22 Prozent der Bürger würden es gerne abschaffen. Zuvor hatte die rot-grüne Regierung Niedersachsens die Diskussion um eine Abschaffung des Sitzenbleibens angeschoben.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schüler, Diskussion, Sitzenbleiben
Quelle: www.n-tv.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2013 07:50 Uhr von saber_
 
+8 | -21
 
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06.03.2013 07:59 Uhr von xdamix
 
+29 | -1
 
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Bin selber in der 6. Klasse sitzen geblieben. Ich habe den Stoff - besonders Deutsch Note 5 (Präteritum, Plusquamperfekt, etc.) - überhaupt nicht verstanden und es denen wohl auch egal war (war ein kleiner Problemschüler, den man auch weg haben wollte).

Auf jeden Fall: Als ich die Klasse wiederholt habe, habe ich alles verstanden. Notendurchschnitt 1,X. In der 7. Klasse hatte ich dann einen Durchschnitt von 1,4! Seitdem war ich nie schlechter als 2,4. Mir hat es echt gut getan.
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06.03.2013 08:17 Uhr von brainbug1983
 
+14 | -0
 
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@saber_
Ich denke aber das einigen das zusätzliche Jahr gut tut. Die Entwicklung läuft nunmal nicht bei jedem gleich ab, und nur weil 10 Schüler Problemlos mit 10 durch die 4. Klasse kommen, gibts trotzdem welche die erst mit 11 soweit sind das ganze gut hinzubekommen. Natürlich könnte man diese jetzt Jahrelang mitziehen und dann nach der 9. von der Schule schicken, wesentlich mehr bringts meiner Meinung nach aber wenn man den Schülern einfach die Zeit lässt und ihnen ein zusätzliches Jahr gibt, wodruch evtl. auch höhere Abschlüsse möglich sind als gerade so die Hauptschule zu bestehen.
Das ganze bringt natürlich nix bei faulen Schülern mit Null-Bock einstellung, das dürfte klar sein...
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06.03.2013 08:34 Uhr von saber_
 
+3 | -4
 
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@brainbug1983


du hast natuerlich recht... deswegen steht es jedem selber offen ob er zu den nachpruefungen antritt oder nicht...


ausserdem wird es wohl nichts wenn der schueler noch nicht so weit ist...




aber ich glaube du unterschaetzt die anzahl der schueler die garnicht sitzen bleibt weil sie noch nicht so weit sind oder weil sies nicht koennen, sondern wegen anderen umstaenden....




in mathe und physik hatte ich immer eine note zwischen 4 und 5... ganz schwerer fall meinten die lehrer... und ein jahr kam dann auch noch eine 5 in englisch hinzu....

englisch und mathe 5 und durchgefallen... im naechsten jahr wieder den selben englischlehrer und wieder eine 5...


komischerweise war ich in englisch immer zwischen einer 1 und einer 3 gependelt...nur eben bei diesem lehrer nicht...

und noch komischerweise hatte ich im ingenieursstudium auf einmal nur noch 1er und 2er und manchmal auch eine 3 in allen faechern die mit mathe und physik zu tun hatten...


nicht jeder schueler faellt durch (oder hat schlechte noten) weil er dumm ist oder noch nicht so weit ist...
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06.03.2013 09:18 Uhr von Phyra
 
+9 | -1
 
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"lieber 6 wochen ferien verlieren als ein jahr seines lebens...."

Du meinst wohl ein jahr dazugewinnen...
Ich bin zwar leider nie in den genuss gekommen sitzen zu bleiben, aber prinzipiell ist es wie es immer gesagt wird, die schulzeit ist die entspannenste zeit des lebens, warum sollte man diese nicht verlaengern wolllen?
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06.03.2013 09:21 Uhr von brainbug1983
 
+6 | -0
 
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Natürlich gibts noch etliche andere Gründe, wenns familiäre Probleme gibt wird sich auch durch das wiederholen nix ändern. Genau so bei den von dir beschriebenen Problemen mit bestimmten Lehrern.
Bei einer freiwilligen Nachprüfung in den Ferien seh ich allerdings das Problem das viele Schüler von ihren Eltern dazu verdonnert werden die kompletten Ferien mit lernen zu verbringen, damit sie nicht als Eltern eines sitzenbleibers dastehen, was dann die eigentlichen Gründe sind, spielt für einige leider keine Rolle, da hat man dann eher angst dass das eigene Kind als dumm oder zurückgeblieben angesehen wird. Da könnte man jetzt natürlich die Lehrer mit einbeziehen, was aber dann z.B. in deinem Fall überhaupt nix gebracht hätte.
Wichtiger wäre es die Schülerzahlen innerhalb der Klasse zu reduzieren, so dass der Schüler und dessen Leistung wieder im vordergrund stehen, statt nur stur nach Lehrplan den Stoff durchzuziehen. Bei weniger Schülern bleiben dem Lehrer deutlich mehr Möglichkeiten die Umstände zu erkennen warum jemand schlechte Noten schreibt, bzw auch auf diese einzugehen (motivierte Lehrer denen was an den Schülern liegt natürlich vorrausgesetzt), daher sollte man eher mal dort ansetzen, aber da fehlt wohl leider das Geld...
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06.03.2013 10:01 Uhr von Maedy
 
+3 | -0
 
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Warum der Aufstand,wenn das intern schon seit Jahren so praktiziert wird...in der Schulzeit meiner Kinder gibt es immer Kandidaten,die eigentlich hängen bleiben müssten und dann aus *pädagogischen Gründen* weiter geschliffen werden durch die ganzen Klassen.
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06.03.2013 10:04 Uhr von xj12
 
+1 | -2
 
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@brainbug
Leider liegt es nicht nur am Geld - in Deutschland herrscht akuter Lehrermangel. Der Beruf mit dem meisten Urlaub ist einfach nicht mehr "Hip".
Aber das geld ist halt auch ein Problem - wenn ich mir meine ehemalige Schule so anschauen - wenn da nicht die Lehrer mit viel Eigeninitiative und Ehrgeiz rangehen würden - würde die wohl auseinanderfallen. Stadtliche Schule in Bayern wohlgemerkt.
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06.03.2013 10:11 Uhr von CrazyWolf1981
 
+3 | -0
 
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Es gibt hier klar mehrere Ansichten. Klar wollen es die meisten Schüler nicht abschaffen. Es gibt ja fast in jeder Klasse Störenfriede denen die Schule egal ist, nur stören und dadurch auch die anderen behindern. Da sind die meisten froh wenn sie auf Grund des Notendurchschnitts am Schuljahresende gehen, auch wenn das Problem dann auf ne andere Klasse abgewälzt wird.
Für manche ist es aber auch einfach so dass sie nur den Stof noch nicht kapieren und da tut eine Wiederholung des Jahres sicher gut. Alternative? Weiterkommen lassen, es wird ja nicht besser sondern immer schwerer mit dem Stoff.
Auf der anderen Seite gibts aber auch genügend Lehrer die den Namen nicht verdienen. Einfach stur den Stoff durchziehn, meistens nur was ablesen, pädagogisch nicht die Fähigkeit den Stoff vernünftig zu erklären. Wo dann wieder die Schüler drunter leiden. Kenn ich auch, bei manchen Lehrern war im gleichen Fach mit dem gleichen Stoff die Klasse 2 - 3 Noten schlechter als bei einem anderen, und die Schüler hatten bei anderen Lehrern durchweg gute Noten. War jedem klar, aber gemacht wurde nichts. Ausbaden müssen es dann die Schüler.
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06.03.2013 10:35 Uhr von quade34
 
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Es ist doch eine Scheindebatte. Eine gezielte Förderung, wie sie nach der Abschaffung des Sitzenbleibens eingeführt werden soll, ist doch auch heute so schon möglich. Es gibt dann keine Sitzenbleiber mehr und alles kann bleiben,wie es ist. Nur wenn man jahrelang solche Diskussionen am Laufen hält, spart man sich das Geld für eine Förderung.
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06.03.2013 14:13 Uhr von KingPiKe
 
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Ich habe Freiwillig die 12. Klasse wiederholt. Ich hätte es nicht tun müssen, habe aber festgestellt, dass meine Leistungen wahrscheinlich nciht für die 13. Klasse und für die Abiturprüfungen reichen werden. Daher habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen gehabt.


@Saber_

"man muss den schuelern die moeglichkeit geben ihre fehler schnellstmoeglich aus dem weg zu raeumen"

Es ist ja nicht so, dass der Schüler plötzlich bei der Zeugnisausgabe gesagt bekommt, dass er sitzen bleibt. Das Drama spielt sich ja dann das komplette Jahr lang ab und auch vorher gibt es schon genügend Hinweise der Lehrer, dass es Eng wird. Wenn man da dann schon nicht die Kurve schafft, dann schafft man das auch nicht in 6 Wochen Sommerferien.
Es wird auch nicht besser mit der Zeit. Die Schuljahre bauen aufeinander auf. Wenn du in der 4. nichts verstehst, sieht es in der 5. noch schlimmer aus.

Sitzenbleiben ist ja prinzipiell nicht schlimmes, auch wenn man es als Schüler natürlich anders sieht. Aber letztendlich bin ich schon der Meinung, dass das mehr hilft als schadet.

Und das der Schüler damit aus seinen sozialen Umfeld gerissen wird, was ja ein Hauptargument gegen das Sitzenbleiben ist, spielt für mich da nur eine untergeordnete Rolle und kommt von irgendwelchen Gutmenschen (jaja ich weiß, das Wort liest man hier nicht gerne ^^).
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06.03.2013 14:59 Uhr von Rychveldir
 
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Bei euch in D gibts keine Nachprüfungen im Herbst? Das wusste ich gar nicht...

Bei uns in Ö ist das völlig normal (Skala geht nur von 1-5)

1 x 5, rest alles 1-3 oder gute 4 -> aufstieg, max. einmal hintereinander im selben fach
1 x 5, außerdem schwache 4 dabei -> Nachprüfung im negativen Fach
2 x 5 -> 2 Nachprüfungen
3 x 5 -> Sitzen bleiben ohne wenn und aber

kenne genug Leute, die einmal oder gar öfter zu Nachprüfungen antreten mussten. Viele davon sind völlig ohne Probleme durch ihr Studium gekommen... Numerus Clausus bei euch ist da ein anderes Problem (finde ich übrigens auch dämlich, dann lieber während des frühen Studiums aussieben)

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]

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