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Venezuelas Präsident Hugo Chavez erliegt seinem Krebsleiden

Venezuelas Präsident Hugo Chávez ist seinem Krebsleiden erlegen. Vizepräsident Nicolás Maduro, der den Tod von Chavez am Dienstag bekannt gab, beschuldigte "historische Feinde", hinter Chávez´ Krebserkrankung zu stecken.

Der Luftwaffenattaché der US-Botschaft wurde des Landes verwiesen. Ihm wird vorgeworfen, er habe innerhalb der venezolanischen Armee konspiriert und versucht, Soldaten für "Destabilisierungsprojekte" zu gewinnen.

Chavez hatte sich bereits im Dezember nach Kuba begeben, um sich dort einer Operation zu unterziehen


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WebReporter: JohnnyCyber
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Präsident, Venezuela, Hugo Chavez, Krebsleiden
Quelle: www.focus.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2013 07:35 Uhr von GouJetir
 
+22 | -5
 
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Wieso Tyrann?
Sein Volk hat ihn geliebt und in den Medien wird er auch als guter Mensch dargestellt.
Hab ich irgendwie was verpasst?

R.I.P. Chavez
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06.03.2013 07:39 Uhr von azru-ino
 
+27 | -5
 
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jaja, Tyrann, nur weil er den amis nicht in den arsch kroch und deren Invasionskriege nicht unterstützte oder was? Soviel Rückgrat wird eine Merkel nie zeigen.
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06.03.2013 07:53 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -3
 
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Ein Tyrann im Sinne des Wortes mag er nicht gewesen sein, aber sein Verhältnis zu Grundprinzipien der Demokratie, auch in einem linken Staat, und damit auch der Opposition und freien Wahlen, war durchaus bedenklich.

Viel schlimmer aber ist, dass er mit seiner linken Ausrichtung das gleiche Problem verursacht hat, wie die meisten linken/kommunistischen Staaten. Es gab eine sehr extreme Inflation, gerade in den letzten Jahren, und zuletzt ist auch der Versuch zur Währungskontrolle gescheitert. Dadurch, dass er eben ein solch gespaltenes Verhältnis zum Westen hatte, und Firmen aus privater Hand verstaatlicht hat, sind in hohem Maße die Investitionen ausgeblieben.

Es ist/war also nur noch eine Frage der Zeit, bis Venezuela erhebliche wirtschaftliche Probleme bekommen hätte, bzw. gab es diese ja schon. Wie gut es der Bevölkerung dann gegangen wäre kann man in anderen extrem linken Staaten sehen.

Über Tote soll man nicht schlecht reden heißt es, und mir hat durchaus gefallen, dass er dem Süden Amerikas wieder mehr Selbstvertrauen gegeben hat. Ein starker Pol zu den USA, und mit Brasilien hat man dort durchaus Wirtschaftsmächte, die sich nicht verstecken müssen.

Interessant wird es zu sehen, wie es jetzt weiter geht. Anno 2002 gab es bereits einen, so sagt man, von den USA unterstützten oder gar initiierten Putsch-Versuch. Eventuell nutzen sie nun Versuch 2.
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06.03.2013 08:05 Uhr von GottesBote
 
+17 | -6
 
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Ruhe in Frieden Commandante, Kämpfer der Armen!

Der letzte Präsident der sich den Kapitalistenschweine aus dem Westen in den Weg gestellt hat.

Der Kapitalismus hat gewonnen, möge Gott uns helfen.


RIP Commandante
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06.03.2013 08:14 Uhr von asianlolihunter
 
+4 | -16
 
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06.03.2013 09:18 Uhr von nanny_ogg
 
+12 | -7
 
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Chavez war kein Tyrann! Er war einer der letzten echten Revolutionsführer und hat in Venezuela das geschafft, was die meisten anderen Nachbarn der VSA nicht geschafft haben: sein Land gegen die imperialistische Ausbeutung unf Gängelung bewahrt.
Chavez inverstierte viel in soziale Projekte und Bildungsmassnahmen, er krempelte das Lnad fast komplett um und war gerade in den unteren Bevölkerungsschichten ein viel geliebter Mann. Er hat Bush die Stirn geboten und sich nicht von den VSA einlullen lassen.

Klar das Leute wie BastB und Konsorten hier in das Tyrannenhorn stossen: Chavez passt nicht zu eurer Ja-Sager Mentalität, gelle????

Ich hoffe, das sein Nachfolger die alte Linie rigoros weiter verfolgen wird.

[ nachträglich editiert von nanny_ogg ]
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06.03.2013 09:24 Uhr von Jolly.Roger
 
+10 | -8
 
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Ich bin überrascht, wie viele einen romantisch verklärten Blick auf Chavez haben, nur weil er den Amerikanern die Stirn geboten hat.

Genauso wie bei Che Guevara scheint man auch bei Chavez gerne über seine zweifelhafte Einstellung zu Menschenrechten und der Ermordung von Gegnern hinwegzusehen.
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06.03.2013 09:30 Uhr von ElChefo
 
+7 | -6
 
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GottesBote


Guter Witz.
Der hat sich den fiesen Kapitalisten so derb in den Weg gestellt, das sein grösster Öl-Kunde... na rate mal wer... ist? Und rate mal, wer der grösste Exporteur von Waren aller Art nach Venezuela ist...?


Aber klar. Hat sich total gegen die USA gestellt. Und dem Westen richtig eins ausgewatscht.

Ist im Endeffekt genauso wie mit Nordkorea. Auf dem großen Parkett öffentlichkeitswirksam abledern, aber im Hinterstübchen, da treibt man den großen Handel.
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06.03.2013 11:23 Uhr von Adam_R.
 
+4 | -8
 
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"Du hast so einiges verpasst - und, ja, in den gleichgeschalteten Medien Venezuelas..."

Ein jeder kehr vor seiner Tür
Da hat er Dreck genug dafür.

In unseren Medien werden Bank- und Politbonzen als Heilige dargestellt und alles, was den kapitalistischen Lobbyisten nicht in den Kram passt verteufelt. wartet nur, bis wieder mal so ein Geldsack abkratzt. Ich muss dann immer herzhaft lachen, wenn die Politiker dann wieder Beileid heucheln, was für ein "ach so guter Mensch" doch wieder von uns gegangen wäre. lol
Es wird gelogen und betrogen, dass es nur noch so kracht. Wenn die kapitalistischen Medien über einen wie Hugo Chavez berichten, glaub ich denen soviel wie der BILD. Nämlich gar nichts.

Chavez hat was fürs Volk übrig gehabt und ist den Amis nie in den Arsch gekrochen. RIP

[ nachträglich editiert von Adam_R. ]
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06.03.2013 12:07 Uhr von Kamimaze
 
+2 | -2
 
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Zufall oder nicht, aber Hugo Chávez ist auf den Tag genau 60 Jahre nach Josef Stalin gestorben: http://de.wikipedia.org/...
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06.03.2013 14:04 Uhr von Perisecor
 
+2 | -4
 
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@ Ghost-Rider

"Obama auch."

Du vergleichst Obama mit Hitler und Stalin? Interessant. Obama hat also auch 30-50 Millionen Menschen auf dem Gewissen? Und steht einem totalitären System vor?

Wie wäre es mal, wenn du Argumente bringst?



"Ich sag mur Obamacare "

Für Obamacare wurden keine oppositionellen Medien verboten, keine Oppositionspolitiker getötet usw.



"So ähnlich läuft das in den USA auch nur wird da nichts verstaatlicht sondern im gegenteil Volkseigentum an die Banken verschenkt...."

Unsinn. In den USA wurden Banken und Firmen teilverstaatlicht, zum Beispiel GM. Allerdings aus einer Krise heraus, nicht aus Gewinnmaximierung - wie in Venezuela.



"...Stufenten und Oppositionelle unterdrücken du das Einheitssystem der USA schon lange, siehe Occupy bewegung und die Gewalt gegen die friedlich protestierenden."

Wo werden denn in den USA, dem Land mit den mit Abstand am meisten Universitäts-Studenten, eben jene unterdrückt?

Occupy war und hatte nie die angepeilten 99%. Im Gegenteil, diese Leute waren sogar immer weniger als die 1%, die sie angreifen wollten. In den USA jedenfalls hatte Occupy nie mehr als 3.200.000 Anhänger.


"Siehe Mcdonalds der grösste Arbeitgeber der USA und die Auswirkungen sieht man sehr deutlich."

Unsinn. Der mit Abstand größte Arbeitgeber der USA ist das DoD. Danach kommt Walmart.


"Ja, schrecklich diese ganzen Staaschefs die etwas gutes für ihr Volk tun...."

Chavez hat lediglich für geringe Teile seines Volkes etwas getan. Der Mehrheit hat er geschadet - direkt durch Verschleppung und Unterdrückung, oder indirekt durch Ignoranz.


"...um das ganze Land für ihre Herren der USA zu plündern."

Chavez hat weiterhin sein Öl in die USA exportiert - zu denselben Preisen wie seine Vorgänger. Und er hat weiterhin Produkte aus den USA gekauft - für viel mehr Geld als seine Vorgänger.

War ja ein richtig cleveres Kerlchen.
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06.03.2013 17:49 Uhr von BTLeiter
 
+2 | -3
 
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Man soll ja nichts schlechtes über Tote schreiben, drum: gut, dass er tot ist!
P.S.: ich glaube nicht, dass er vergiftet wurde. Eher: verstrahlt!

[ nachträglich editiert von BTLeiter ]

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