05.03.13 18:21 Uhr
 933
 

Griechenland: Übernachten auf der Straße, hungernde Leute, viel Prostitution

Der soziale Abstieg der griechischen Bevölkerung nimmt in dramatischem Ausmaß zu. In der Hauptstadt Athen mit seinen 650.000 Einwohnern ist das Leben für ehemals Bürgerliche Angestellte kaum noch erträglich. Die ehemals als Sekretärin arbeitende Theanó M. berichtet von ihrem neuen Alltag.

Sie war bei einem Scheidungsanwalt angestellt. Doch Scheidungen können sich Griechen heute nicht mehr leisten. Sie verlor ihren Job und damit ihre ganze Existenz. In der Sofokelous-Straße holt sie in der Suppenküche ihre Mahlzeit ab. Hier kann man zur Not auch Schlafen oder Duschen.

Wer arbeitslos wird, bekommt ein Jahr lang Arbeitslosengeld, danach nichts mehr. Das Sozialsystem ist zerstört, die Prostitution stieg um 1.500 Prozent. Personen wie Theanó M. jubeln nicht, dass Griechenland im Euro bleibt. Denn damit muss der Staat sparen. Sie bekommen das am Heftigsten zu spüren.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Griechenland, Straße, Leute, Prostitution, Übernachten
Quelle: diestandard.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Mann attackiert Ehefrau und verletzt diese lebensgefährlich
Birmingham: 101-Jähriger steht wegen Kindesmissbrauch vor Gericht
Köln: Anklage gegen syrischen Flüchtling wegen Terrorverdachts

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.03.2013 18:21 Uhr von no_trespassing
 
+21 | -8
 
ANZEIGEN
Es ist - man kann es nicht anders sagen - Euro-Faschismus. Faschismus wird immer als etwas Rechtsradikales bezeichnet. Das Wort stammt aber von „fasci di combattimento“ (Kampfbünde). Die Eurozone ist zu einem Kampfbund geworden. Niemand darf austreten. Wissenschaftler werden mundtot gemacht.

Wenn Prof. Sinn oder Hankel mahnen und warnen, dann werden sie stigmatisiert.
Dem Land ging es mit der Drachme besser.
Kommentar ansehen
05.03.2013 19:02 Uhr von kaysho
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
Ich will nicht wissen in welchen gierigen Schlund die ganzen hunderte Milliarden an EU-Hilfe verschwunden sind, die noch nicht mal annähernd effektiv was genützt haben.

Europa spart sich wegen dem Euro noch tot, die Leidtragenden sind die einfachen Leute, bis hin zur Mittelschicht. Das betrifft z.zt. am härtesten Griechenland, Spanien, in Italien herrschen schlimmere Zustände als man zugibt und Frankreich wackelt auch.

Massenarbeitslosigkeit, Hilfe durch Tafeln und karitative Einrichtungen, immer mehr Obdachlose, die vorher mitten im Leben standen: Willkommen im Europa des 21. Jahrhunderts! :/
Kommentar ansehen
05.03.2013 19:38 Uhr von FamousK
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Preiset den Zins und Zinseszins.
Kommentar ansehen
05.03.2013 20:06 Uhr von Maaaa
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Wann wird die " Bombe hochgehen" ?

Wenn die Griechen, Spanier, Portugiesen auf die Idee kommen nach Brüssel zu wandern, wieviele würden das EU-Parlament belagern?
Kommentar ansehen
05.03.2013 20:12 Uhr von Ah.Ess
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ Maaa: Warum belagern? Die sollen mal kurz durch Frankreich ziehen und sich da ein paar Kniffe zeigen lassen ;)
Kommentar ansehen
06.03.2013 23:54 Uhr von Maaaa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Ah.Ess
Ich bin gegen Gewalt - aber wenn sich noch etliche
Franzosen anschliessen, wäre nicht schlecht.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Mann attackiert Ehefrau und verletzt diese lebensgefährlich
Bushido oder Kay One sind weder King noch Prince
Birmingham: 101-Jähriger steht wegen Kindesmissbrauch vor Gericht


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?