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Sudan: Hand und Fuß amputiert - Ärzte als Strafvollstrecker

Wie erst jetzt bekannt wurde, haben Ärzte vom Al-Ribat University-Krankenhaus am 14. Februar eine Körperstrafe an einem 30-Jährigen vollzogen. Sie amputierten dem Häftling die rechte Hand und den linken Fuß.

Der Verurteilte hatte in mehreren Fällen Autos angehalten und die Fahrer ausgeraubt. Die Verurteilung erfolgte nach dem Scharia-Recht. Der entsprechende Artikel stammt aus dem Jahr 1991. Das Verbrechen wird dort unter "Haraba" zusammengefasst.

Inzwischen sind Diskussionen aufgekommen bezüglich der Durchführung der Strafe durch Ärzte. Mediziner sollen Körper heilen und nicht Menschen in Stücke schneiden, heißt es. Die Strafe wäre entwürdigend und würde den Menschen körperlich und seelisch schaden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arzt, Hand, Fuß, Sudan, Amputation
Quelle: deathpenaltynews.blogspot.de

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