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Arnsberg: Jäger benutzte seine Schrotflinte um Diebe zu stellen - Jagdschein weg

Ein 40-jähriger Jäger hatte sich mit seinem Schrotgewehr auf die Lauer gelegt um Metalldieben das Handwerk zu legen. Das glückte ihm auch.

Allerdings ist er seinen Jagdschein jetzt los. Der Kreis Soest zog die Jagderlaubnis ein, weil er sein Gewehr zweckentfremdet einsetzte. Dagegen klagte der Mann vor dem Verwaltungsgericht in Arnsberg. Das Gericht wies die Klage zurück.

"Seine Erscheinung in der mündlichen Sitzung zeigt ihn als eine Persönlichkeit, die grundsätzlich bereit ist, das Recht in die eigene Hand zu nehmen", zitierte Gerichtssprecher Buter. Deshalb sein der Entzug durch den Kreis rechtens.


WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jäger, Arnsberg, Schrotflinte, Jagdschein
Quelle: www.westline.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2013 16:57 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+2 | -3
 
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Jagdschein, schön und gut, was ist mit der WBK?
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05.03.2013 17:19 Uhr von Lucianus
 
+10 | -1
 
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F-13

Das töten ist dann Notwendig, wenn natürliche Fressfeinde
nicht mehr vorhanden sind und/oder sich eine Population (eventuell eingeschleppter Arten) so sehr auszubreiten droht, das sie alle anderen Arten bedroht.

Das der Mensch hier dran nicht unschuldig ist, ganz im Gegenteil, darüber braucht man nicht zu Diskutieren aber es ist jetzt nun einmal die Situation da.
Mit dieser Situation muss umgegangen werden. Und eine riesige Sippe Wildschweine ist nun einmal eine Gefahr für Mensch, Tier und Natur.

Es kann sein das es dir nicht passt, das Forstwirte (Ich klammer "hobby" Jäger hier mal ganz deutlich raus) Tiere schiessen müssen, dennoch ist es sinnvoll.

Besagte Hobby-Jäger die aus reiner Freude am Töten jagen gehen sind da allerdings ein anderes Kapitel.



Und zum Thema:

"Seine Erscheinung in der mündlichen Sitzung zeigt ihn als eine Persönlichkeit, die grundsätzlich bereit ist, das Recht in die eigene Hand zu nehmen"

Anscheinend ist er auch in der Lage etwas zu erreichen, wozu die exekutive nicht in der Lage ist?!
Alternativ zu ihm hätten sich da auch Polizisten verstecken können, haben sie aber nicht getan.
Wieso nicht? Weil er nicht gefragt hat?
Eine Möglichkeit. Wahrscheinlicher finde ich:
Weil sie es nicht wollten.
Und an dieser Stelle finde ich das, dass was er getan hat seine völlige Berechtigung hat.

[ nachträglich editiert von Lucianus ]
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05.03.2013 17:43 Uhr von Justus5
 
+12 | -2
 
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In Deutschland vor einem Gericht stehen - der Normalbürger ist da das ärmste Schwein....
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05.03.2013 18:10 Uhr von Chromie
 
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Wäre er schlau gewesen hätte er die Diebe "zufällig" nach der Pirsch auf frischer Tat ertappt. Mit 40 Jahren sollte er eigentlich wissen, dass der Ehrliche immer der Dumme ist.
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05.03.2013 19:47 Uhr von shadow#
 
+1 | -9
 
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Sehr gute Entscheidung.
Solche Typ sind eine weit größere Gefahr für die Allgemeinheit, als irgendwelche Idioten die Altmetall klauen.
Ich hoffe aber mal dass die WBK auch weg ist, sonst wäre das witzlos.
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05.03.2013 21:39 Uhr von ElChefo
 
+7 | -1
 
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F-13


Ich hätte auch gerne mal ein Leben wie deins, gebadet in naiven Halbwahrheiten. Muss sich sehr einfach durch den Tag kommen damit.


shadow#


Hast du auch Gründe dafür, warum du es für gut befindest?


erw


Die Entscheidung ist natürlich Unsinn. Die WBK/Jagdbescheinigung erlaubt ihm den Waffenbesitz. Wenn sich jemand mit einem Jäger anlegt, auf dessen Grund und Boden, muss er damit rechnen, das er bestimmt nicht Halt davor macht, die ihm gegebenen Werkzeuge zu nutzen.

Das wäre ja so, wie wenn man einem Polizisten die Nutzung seiner Faustfeuerwaffe vorwerfen würde, weil sie ja nur für den Warnschuss gedacht ist.

Oh.
Moment mal.
Deutschland.
Verstehe.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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