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Internet: "WLAN to go" ab dem Sommer soll Mobilfunknetz entlasten

Eine Kooperation zwischen der Deutschen Telekom und der spanischen Firma Fon soll das Mobilfunknetz entlasten. Unter der Marke "WLAN to go" sollen bis 2016 rund 2,5 Millionen neue Hotspots in Deutschland entstehen. Für einen Internetzugang von unterwegs soll dies dann die idealere Lösung sein.

Genutzt werden bei dieser Technik die privaten Festnetz-Internetanschlüsse. Die Firma Fon ist mit dieser Technik schon in anderen europäischen Ländern wie Großbritannien und Frankreich erfolgreich mit rund acht Millionen Hotspots vertreten.

Den in den letzten Jahren massiv angestiegenen Datenverkehr über Smartphones und Tablets (mobile Internetverbindung) möchte man mit der "WLAN to go"-Technik entgegenwirken und das Mobilfunknetz entlasten. Konkurrenten wie Vodafone äußerten, dass man weiterhin auf die LTE-Technik setze.


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WebReporter: yiggi
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Telekom, Sommer, WLAN, Entlastung, Mobilfunknetz
Quelle: www.test-und-preisvergleich.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2013 10:22 Uhr von yiggi
 
+8 | -1
 
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Na da kann man ja gespannt sein. Zumal die Telekom ja dadurch ein wenig Netzkontrolle abgibt und das auch noch mit einem Fremdanbieter. Mal sehen wohin die Reise geht.
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05.03.2013 10:25 Uhr von RainerLenz
 
+2 | -7
 
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ok, zum coffee to go gibts wlan to go ;)
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05.03.2013 10:57 Uhr von vmaxxer
 
+12 | -4
 
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Na da bin ich mal gespannt.
Kann Wlan Verbindungen von unterschiedlichen Basisstationen weitervermitteln? Beim Mobilfunknetz ist das ja normal, man bewegt sich ja. Ein Wlan dagegen ist ja eigendlich etwas stationäres.
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05.03.2013 11:18 Uhr von EvilMoe523
 
+16 | -3
 
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Ich habe grundsätzlich nichts gegen Ausbau des öffentlichen Internets in Form von W-LAN überall und nirgends, aber ich behaupte mal, dass wird dann auch ein Fest für die Hacker.

Sollte man im öffentlichen W-Lan eigentlich keine brisanten Prozesse tätigen wie Facebook nutzen oder gar Einkäufe, so verleitet es sicher sehr viele ahnungslose Leute.
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05.03.2013 11:19 Uhr von mcdar
 
+8 | -9
 
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Malschaun wann die Strahlungsintensität anfängt, Löcher in Klamotten zu brennen ;) denn Insekten wie Fliegen vermag es schon aus der Luft zu holen.
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05.03.2013 11:59 Uhr von The Roadrunner
 
+19 | -0
 
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Die Idee ist so alt, aber unser Gesetzgeber hat ja die Mitstörerhaftung noch immer nicht klar geregelt; sonst gäbe es viel mehr solcher freien Internetangebote - aber selbst Kaffees müssen mit dem Risiko von Abmahnungen leben, wenn sie Internet anbieten.

Die Idee mit den Foneras ist im uebrigen schon gut 8 Jahre alt - und ichhabe meinen hier auch noch rumliegen; würde ihn gern wieder ans Fenster stellen, fals mal jemand Internet unterwegs braucht - und gut.
Freut einem ja schliesslich, wenn man irgendwo hin kommt und jemand offenes Netz anbietet - zum Mails lesen.
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05.03.2013 12:09 Uhr von Kanga
 
+5 | -11
 
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warum muss man eigentlich immer und überall erreichbar sein..und dann auch noch internet haben??

reicht doch wenn man zu hause sein internet hat...

ich finde es eh erschreckend..das alle menschen denen ich in bus und bahnen begegne...nur noch auf ihr handy starren..
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05.03.2013 12:50 Uhr von jens3001
 
+9 | -0
 
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was ist denn bitte eine "idealere Lösung"?

Entweder sie ist ideal oder sie ist es nicht.

Brrr...
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05.03.2013 13:36 Uhr von Petaa
 
+3 | -0
 
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Störerhaftung!

Solange die das über ein extra VLAN abwickeln und eine IP die nicht dem DSL Anschluss zuzuordnen ist, würde ich auch einen Teil meiner Bandbreite dafür zur Verfügung stellen. Diesen Anteil und das QOS möchte ich aber selber bestimmen können und nicht vom Provider vorgesetzt bekommen. Sprich die maximale Bandbreite, nutzbare Ports und die Anzahl der gleichzeitigen Verbindungen unterliegen meiner Kontrolle.

Sobald aber irgendwie zu verfolgen ist, was über meinen AP im WLAN to go so passiert ist, ist dies wegen der tollen deutschen Gesetze leider inakzeptabel!

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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05.03.2013 14:35 Uhr von STN
 
+3 | -1
 
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Da freu ich mich ja schon mal.... ich komme nach hause und die Staatsanwaltschaft steht vor meiner Tür, weil jemand eine Straftat mit meinen Internetanschluss begangen hat...
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05.03.2013 15:01 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -0
 
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Es wird so, wie in den meisten Hotels ablaufen.
Man verbindet sich mit dem WLAN und gibt dort (wie an einem WLAN-Hotspot auch) seine Zugangsdaten ein.
Man hat sich quasi authentifiziert gegenüber dem Betreiber. Wenn diese Kommunikation mitgeloggt wird, dann hab ich damit kein Problem.
Viele denken, dass schlichtweg das offene WLAN angeboten wird, wo sich jeder damit verbinden kann. Das ist aber nicht der Fall.
Du kommst zwar in das WLAN rein, aber ohne die Zugangsdaten gehts nicht weiter.

Sollte das Prinzip so aussehen, hätte ich prinzipiell nichts dagegen, meinen Anschluss zur Verfügung zu stellen.

Wenn ich dann noch QoS einstellen darf, passt alles soweit.
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05.03.2013 18:03 Uhr von Rychveldir
 
+2 | -1
 
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"ich finde es eh erschreckend..das alle menschen denen ich in bus und bahnen begegne...nur noch auf ihr handy starren.."

Grundsätzlich hast du ja recht. Aber wenn du die Wahl hast zwischen Internet surfen und zum Fenster rausstarren, wo du im Jahr ca 500x vorbeifährst, was machst DU dann?
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05.03.2013 18:10 Uhr von Zuvo
 
+1 | -0
 
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ja gut wir werden hier wenigstens nicht zu versuchs objekten da es in anderen ländern ja auch klappt.
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05.03.2013 20:03 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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@kanga
"das alle menschen denen ich in bus und bahnen begegne...nur noch auf ihr handy starren.."

Soll ich aus dem Fenster starren? Ist auch nicht besser.


b2t
Wenn sie die Störerhauftung kicken, gibt es auf einmal ne menge offener Hotspots in den Städten. Das wäre ein Segen.
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05.03.2013 21:05 Uhr von smogm
 
+2 | -0
 
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WPA2 Enterprise mit SSL abgesichert, und dann loggt da auch keiner die Zugangsdaten mit.
Und die WLAN Verbindung ist für JEDE Teilnehmer mit einem ANDEREN individuellen Key verschlüsselt, also ANDERS als bei WEP oder WPA PSK, wo alle den gleichen Key haben und man somit den Traffic der anderen Teilnehmer abhören könnte wenn man den Key kennt.

Wenn der public WLAN Hotspot dann auch noch per VLAN vom eigentlichen privaten DSL Anschluss getrennt wird, haben auch über diesen Hotspot begangene Straftaten nichts mit dem Eigentümer des DSL Anschlusses zu tun.

[ nachträglich editiert von smogm ]
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05.03.2013 23:10 Uhr von sigillaria
 
+1 | -0
 
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Die Fon-Router bauen zwei WLAN-Netze auf, ein verschlüsseltes Privates und ein Freies, für dessen Nutzung man Fon-Mitglied sein muss.
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06.03.2013 00:52 Uhr von visnoctis
 
+2 | -1
 
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also wehe jmd versucht meinen anschluß nutzen Oo
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06.03.2013 07:24 Uhr von opheltes
 
+1 | -0
 
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naja beim Flughafen in Hamburg oder London darf man 10 min Euro zahlen.

Toller Hotspot!
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06.03.2013 23:44 Uhr von h.schupp
 
+0 | -0
 
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Das ist bei der deutschen Gesetzgebung aber ein Risiko. Ich werde mein WLAN jedenfalls FON nicht zur Verfügung stellen, damit ich mir Abmahnungen einfange hinsichtlich der Störerhaftung.

Damit schießt sich die Telekom ein riesiges Eigentor, wenn genau das mit den Abmahnungen dann passiert.
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12.03.2013 02:41 Uhr von schlumpfi1201
 
+0 | -0
 
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wenn die Trödelkom die Finger mit im spiel hat, dann Finger weg
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19.03.2013 18:21 Uhr von Slyzer
 
+0 | -0
 
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Letztenendes werden die Kunden doch das nehmen, was am billigsten ist und die wichtigsten Funktionen unterstützt.

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