05.03.13 09:06 Uhr
 5.127
 

Tschechien: Schwarzfahrer-App gewinnt den Entwicklerpreis

Der tschechische Entwicklerpreis "AppParade" ging an eine neue App die es Schwarzfahrern ermöglicht sich untereinander vor Fahrkarten-Kontrolleuren zu warnen.

Petr Pechousek, der Entwickler der App, gab bekannt, dass er mit Hilfe dieser App das Schwarzfahren rentabel machen will. Die App berechnet, wie viel man gespart hat und zieht Bußgelder ab.

Der Sprecher der Moldau-Metropole Verkehrsbetriebe Petr Vorlicek sagte: "Die Internet-Nutzung kann man nicht einschränken oder zensieren."


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: misfits94
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Preis, Entwicklung, App, Schwarzfahrer, Öffentliche Verkehrsmittel
Quelle: derstandard.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.03.2013 09:57 Uhr von Jaecko
 
+13 | -4
 
ANZEIGEN
"Die Internet-Nutzung kann man nicht einschränken oder zensieren."

Da kennt er die Chinesen schlecht (Stichwort. "Great Firewall of China")
Kommentar ansehen
05.03.2013 10:11 Uhr von Funkensturm
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
bevor ich dauernd auf das smartphone stare würd ich eher wie in frankreich ne versicherung gegen schwarzfahren einführen
Kommentar ansehen
05.03.2013 11:41 Uhr von DEvB
 
+31 | -4
 
ANZEIGEN
mmmh ich bin da wohl etwas altmodisch... ich bezahl lieber für meine Fahrt...
Kommentar ansehen
05.03.2013 11:48 Uhr von jpanse
 
+13 | -6
 
ANZEIGEN
Und genau sowas führt dazu das am ende immer mehr vom ÖV eingestellt wird weil kein Geld mehr rein kommt...die müssen auch wirtschaften...Treibstoff und Strom wachsen nicht an bäumen.

[ nachträglich editiert von jpanse ]
Kommentar ansehen
05.03.2013 11:54 Uhr von azru-ino
 
+22 | -1
 
ANZEIGEN
die bahn könnte auch die app mit falschmeldungen überfluten und unhrauchbar machen
Kommentar ansehen
05.03.2013 11:58 Uhr von dashandwerk
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
Würden die Verkehrsbetriebe denken wie die Musik.- und die Filmindustrie könnte sie den Macher der App auf 2 Millionen verklagen.

"Mitfahrraub" heißt das dann und nicht mehr Schwarzfahren.
Kommentar ansehen
05.03.2013 13:00 Uhr von VanillaIce
 
+15 | -0
 
ANZEIGEN
Ich würde mir nen Spaß draus machen und immer in der Bahn in der ich mich befinde eine Falschmeldung rausgeben um dann zusehen wieviele panisch ne Fahrkarte kaufen wollen :-D
Kommentar ansehen
05.03.2013 13:08 Uhr von Suffkopp
 
+9 | -8
 
ANZEIGEN
"Das Schwarzfahren rentabel machen"?

Tickt der noch richtig?

Dann würd ich die Strafen erst recht drastisch erhöhen.

Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt.

Regel-Brecher Affen
Kommentar ansehen
05.03.2013 14:31 Uhr von deus.ex.machina
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
wer schwarzfährt, fährt auf meine Kosten!

Und ich lade Euch alle, alle ein!
Kommentar ansehen
05.03.2013 15:12 Uhr von uhrknall
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Eine App für Kriminelle gewinnt, interessant...
Demnächst warnen sich auch Ladendiebe gegenseitig per App vor Kaufhaus-Detektiven. Oder Einbrecher tauschen aus, wenn jemand in den Urlaub fährt, und sie in ruhe die Bude ausräumen können.
Kommentar ansehen
05.03.2013 18:53 Uhr von bigpapa
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Bezahlen ist auch O.K.

Aber kann mir mal einer erklären wieso eine HIN + Rückfahrt Fahrt von ca. 12 KM Länge mit den Busticket(2 x 7.20 Euro) soviel kostet wie eine einfacher Flug von Köln nach Paris.

Gruß

BIGPAPA
Kommentar ansehen
05.03.2013 19:25 Uhr von DEvB
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
@bigpapa,

das liegt dadran, weil du mit einer Verbrechergesellschaft wie Ryanair fliegst und 90% deines Flugtickets durch Subventionen aus Steuergeldern bezahlt wird...
Kommentar ansehen
06.03.2013 01:15 Uhr von bigpapa
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@DEvB

Mag sein. aber ist der Öffentliche Nahverkehr nicht auch nach mein Infos subventioniert.?

Davon abgesehen gibt es das Angebot auch von anderen Fluglinien.

Gruß

BIGPAPA
Kommentar ansehen
06.03.2013 06:14 Uhr von deus.ex.machina
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
von Köln nach Paris fliegen für 7,20 Euro? Wo soll es das geben?
Kommentar ansehen
06.03.2013 09:10 Uhr von alter.mann
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
ich geb mal den erklärbär für all die ehrlichkeitsverfechter:

das schwarzfahren hat in tschechischen grossstädten und gerade in prag unter jugendlichen / studenten seinen ursprung schon seit ende der 70er jahre und war eher sportlich zu sehen, da in den sozilistischen ländern der öffentliche nahverkehr subventioniert und daher preiswert war. so wurden zb von einem aussteigenden die fahrscheine einfach an einen zusteigenden weiter gereicht. als mir das anfang der 80er passierte war ich erst etwas verdutzt, fand das dann aber ziemlich .. ähm .. heute würde man wohl cool sagen.
ganz schnell schwappte diese art der dauernutzung eines einzelnen entwerteten fahrscheines auch in die ddr. (fahrpreis 20 pfennige, im vorverkauf 6 fahrten eine mark)

unter diesem aspekt der "sportlichkeit" aus "tradition" ist wohl auch die app und der entwicklerpreis zu sehen.

nur mal so... ;o)
Kommentar ansehen
06.03.2013 10:13 Uhr von Zerberus76
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Lösung: Um ein Fahrzeug des ÖNV zu betreten muss man einen gültigen Fahrausweis haben.
in der Londoner Ubahn schwarzfahren geht ja auch nur wenn man über eine Absperrung springt.
Es gibst ja auch keine Schwarzseher im Kino...
Kommentar ansehen
06.03.2013 11:46 Uhr von Bloedi
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Das man auf anderer Kosten als Schwarzfahrer eine Dienstleistung in Anspruch nehmen würde, ist eine dümmliche Volksweisheit.

Man fährt generell auf eigene Rechnung. Die Anwesenheit der eigenen Person hat nichts mit der Anwesenheit und Nutzungsgewohnheit anderer Fahrgäste zu tun.
Es verhält sich lediglich so, als ob man garnicht anwesend wäre, wenn man die eigene Fahrt nicht bezahlt und sich daraus für andere Fahrgäste keinerlei Konsequenzen ergeben, wenn jemand gratis mit fährt.

Die Preise würden sich durch eine konsequente Ehrlichkeit beim Fahrgast ebenso nicht reduzieren, weil die Prinzipien des Kapitalismus und der diesem System zuzuschreibenden naturgemäßen Raffgier eine andere Erfahrung lehren.


Im Übrigen impliziert das in-Verantwortung-nehmen der Schwarzfahrer mit Berufung auf einen Bezug zu seinerselbst, also zwischen dem zahlenden Kunden und dem Schwarzfahrer, im Fall einer Fahrscheinkontrolle auch eine Gruppenzugehörigkeit bei der Entrichtung der Geldstrafe.

Denn warum berufen sich die meisten Menschen naturgemäß auf die eigene Betroffenheit, wenn andere Menschen nicht für die Fahrt zahlen (was eine völlig hirnrissige Argumentation ist), aber möchten die selbe Zugehörigkeit nicht anerkennen, wenn der Schwarzfahrer für seine Zahlungsverweigerung eine Strafe zahlen soll?
Auch in diesem Fall würde die Gruppenzugehörigkeit der Logik und den formellen Bewertungsmustern gemäß bestehen, was zur Folge hätte, daß sich die anderen Gäste ebenso an den Kosten des Schwarzfahrers zu beteiligen hätten.
Kommentar ansehen
06.03.2013 11:52 Uhr von Bloedi
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Wer meinen Gedankengängen folgen kann, könnte damit sogar einen Gerichtsprozess gewinnen, wenn er sich gut und nachvollziehbar zu äußern weiß.

Man muß es nur geschickt aufschlüsseln und philosophisch sowie logisch zerlegen.
Kommentar ansehen
07.03.2013 09:52 Uhr von Kanga
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
cool..
da freu ich mich schon drauf...wenn die hier auch richtig groß rauskommt..

da ich ja jeden tag..mehrmals mit der bahn fahre...
und auch in essen und bochum die strassenbahn und busse benutze..werde ich immer brav meldung machen..wenn ein kontrolleur kommt...

und es sind immer welche da...das ist doch klar...
ich hoffe das dann alle..die ein abo ticket haben auch immer schön die augen aufhalten..

ich bin übrigens für eine erhöhung für schwarzfahrer..
500 euro minimum....und beim zweiten mal das doppelte..beim dritten mal das dreifache...naja..usw...

aber bei der app helfe ich natürlich ganz dolle mit

Refresh |<-- <-   1-19/19   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?