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Düsseldorf: Arbeitsagentur wollte Job als Prostituierte vermitteln

Es ist ein pikanter Fehler, der dem Arbeitsamt unterlaufen ist: In der offiziellen Online-Jobbörse der Arbeitsagentur wurde ein Job als Hure vermittelt.

Gesucht wurde eine "Begleitdame für einen exklusiven Escort-Service" für eine Escort-Agentur in Düsseldorf. Auf der Homepage der Agentur finden sich eindeutige Bilder und Aussagen, die zeigen, dass es nicht nur um nette Begleitung geht, sondern vorrangig um Sex mit zahlungskräftigen Männern.

Die "Bild"-Zeitung hat den Test gemacht: Vier Stunden mit einem Escort-Girl der Agentur kosten 600 Euro, Sex sei dabei ganz klar inklusive. Das Arbeitsamt drückte sein Bedauern darüber aus, dass die Sex-Anzeige durch die Überprüfung gerutscht ist und will die Anzeige löschen.


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WebReporter: ChackZzy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Sex, Job, Fehler, Prostituierte, Arbeitsagentur
Quelle: www.bild.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2013 08:38 Uhr von Tanaja
 
+8 | -0
 
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Hat die Agentur für Arbeit nun den Job direkt an jemanden vermitteln wollen oder nur als Plattform gedient auf der sich jeder erkundigen konnte, was für Jobs zur Zeit gesucht werden?
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05.03.2013 08:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
+9 | -1
 
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Um diese Jobs alle zu überprüfen, müsste sie wohl ein Heer von Leuten einstellen.
In der Online-Börse stehen nämlich ebenso Jobs, die purer Betrug sind, weil man bei der Bewerbung vor Ort überredet wird den Job schein-selbständig ohne Sozialleistungen zu übernehmen - oder zwei Wochen ohne Gehalt auf Probe arbeiten soll. Ebenso Drückerfirmen.
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05.03.2013 09:35 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -1
 
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Welche Überprüfung ? Ich bezweifle,daß wirklich jemand aus Fleisch und Blut die Angebote überprüft. Wahrscheinlich gibts da nur einen Filter in deren Computer, der die "harten" Wörter raussucht (Nutte, Bordell, Prostituierte usw),aber bei sowas wie "Escort" nichts ausspuckt. Denn würde tatsächlich ein Mensch die Angebote prüfen, würden die vielen Angebote auffallen, bei denen Jobbezeichnung und Tätigkeitsbeschriebung zu maximal 5% zueinander passen. Das sind die Angebote, in denen zum Zwecke der Lohndrückerei absichtlich niedere Jobs angeboten werden, die Stellenbeschreibung aber verrät,daß man eigentlich die eierlegende Wollmilchsau mit Uni-Abschluß und Doktortitel erwartet und auch entsprechende Tätigkeiten zu erledigen hat.
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05.03.2013 10:07 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -0
 
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So lange keiner von der Arge auf die Idee kommt, den Job jemandem anzubieten, kann er doch ruhig im System bleiben.

Entweder meldet sich jemand freiwillig dafür, oder das Ding verstaubt im System. Was ist also dabei?
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05.03.2013 10:26 Uhr von Marco Werner
 
+4 | -0
 
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Laut Aussagen der BA gibts derartige Anzeigen in deren Stellenpool zwar, aber es gibt auch so eine Art "freiwillige Selbstverpflichtung" der BA/JC, niemanden in eine solche Tätigkeit zu zwingen. Das heißt in der Praxis,daß das Amt solche Job tatsächlich als Vermittlungsvorschlag rausgeben kann.....nur sanktionieren können sie´s nicht,wenn einer ablehnt.

@ThomasHambrecht
Es gibt verdammt viele Angebote in der Jobbörse, die hart an der Grenze zur Illegalität streifen. Speziell Jobs im Außendienst sind davon oft betroffen,z.B. als freiberuflicher Versicherungsvertreter für nur eine Versicherung. Oder als freiberuflicher "Weinbotschafter" für nur ein Weinhaus.
Aber man muss im Arbeitsleben nicht mal scheinselbstständig sein,um mit einem Bein im Knast oder beim Arbeitsamt zu stehen. Schau dir nur mal an, welche Touren z.B. LKW-Fahrer aufs Auge gedrückt bekommen. Da werden vom Disponenten Touren geplant,die im Rahmen des Erlaubten gar nicht machbar sind. Da ist der Fahrer derjenige, auf den es zurückfällt,wenn er gezwungenermaßen zu schnell fahren muss oder aber zu spät kommt.

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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05.03.2013 10:52 Uhr von Monstrus_Longus
 
+1 | -2
 
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Ach du scheiße, bloß nicht! So könnte man das ganze ja womöglich noch mehr auf die legale Schiene bekommen. Und ja, man drängt Frauen damit in die Prostitution. Hahaha, so ein Unsinn! Die Frauen, die bereit sind das zu machen, machen es von ganz allein. Wenn man es aber direkt vermitteln würde gäbe es nicht so viele Möglichkeiten die Frauen auszubeuten. Da müsste natürlich das grundlegende Interessa da sein, dass die Arbeitsstelle seriös ist.
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05.03.2013 11:04 Uhr von BoltThrower321
 
+3 | -1
 
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Das Amt ist eine Lügenfabrik! Nirgendwo gibt es bei der Jobbörse eine seriöse Funktion um Stellen zu melden.

Diese Plattform ist voll mit Fake Stellen, unseriösen Krautern, Drückerkollonen und sonstigen Gesocks wo jeder Arbeitsrechtler der nur mit ach und krach das Studium geschafft hat sofort weiss es ist nicht rechtens.

In normalen Foren wird so einiges vom Forenbetreiber verlangt, nur dort nicht.


Und wen stellt die BA ein??? Nur Branchenexperten können die schwarzen Schafe erkennen, jedoch nicht unbedingt der normale SB.

Fast jeder kann ungefragt dort inserieren....ein Datenhandel Skandal wogegen die GEZ ein Witz ist....doch es passiert leider nichts.
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05.03.2013 12:56 Uhr von Maedy
 
+2 | -0
 
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Viel Wind um nichts...vor Jahren hat mir eine Dame,die sogenannte Maßnahmen zur Reintegration in den Arbeitsmarkt,weil Mutterschaft,anbot, eine Stelle als Telefonstin aufs Auge gedrückt.Die Anzeige war eindeutig in die Telefonsexsparte einzuordnen.Alle Teilnehmer der Maßnahme verstanden das,nur die Dame nicht-Sie hat tatsächlich dort angerufen,als ich mich weigerte mich da zu bewerben...und wurde eines Besseren belehrt...damit hatte sich das Thema erledigt.Wer arbeitsuchend ist und sich bei diversen Portalen anmeldet muss damit rechnen,solche Angebote rein zu bekommen,also warum nicht auch bei der Arbeitsagentur....
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05.03.2013 13:06 Uhr von radik
 
+2 | -1
 
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Das ist kein Arbeitsamt mehr, sondern ein Verwaltungs-Amt wo nur noch digitale Datenströme durch PC’s fließen vor denen manipulierte Beamte sitzen und mit sich selbstverselbstständigender automatisierter Software, arbeitende Bürger BEWUSST IN KRIMINELLE STELLEN abschieben (z.B. dubiose Call-Center) oder kriminelle Zeitarbeits-Verhältnisse, um IM AUFTRAG DES STAATES DIE ARBEITSLOSENSTATISTIKEN ZU FÄLSCHEN.

http://www.cynomade.de/...
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05.03.2013 13:19 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -1
 
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@BoltThrower
Auf jeder Jobbeschreibung auf den Seiten des rbeitsamtes gibt es den Button "Diese Stelle melden"

Dass es auch schwarze Schafe durch die Filter schaffen lässt sich nicht verhindern, ist aber bei Stepstone, Monsters, jobpilot, etc. nichts anderes, von daher


Viel Wind um nichts
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05.03.2013 16:16 Uhr von Maaaa
 
+3 | -0
 
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Wenn die BA die Zahl der offenen Stellen angibt, zählen die ebenso mit, wie die angeblich tausenden freien Jobs von Zeitarbeitsfirmen.

Das nennt man "geschönte Statistik".
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05.03.2013 18:50 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -0
 
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@Maaaa
Daß es da diverse gar nicht existierende Jobs gibt, kann man sogar selbst durch einfaches Lesen und noch einfachere Kombinationsgabe entnehmen. Einfach mal die angegebenen freien Stellen unter statistik.arbeitsagentur.de mit den Stellenangeboten in der Jobbörse (jobboerse.arbeitsagentur.de) vergleichen. Letztere gibt fast 265000 freie Stellen mehr an. Wo die sich verstecken, merkt man, wenn man mal die Stellenangebote einer einzelnen Region anschaut und dann speziell die Angebote in identischen Berufen vergleicht. Da stehen dann vergleichbare Jobs mit unterschiedlichen Arbeitgeberangaben drin (z.B. 1x die Firma selbst + 2-3 Zeitarbeitsfirmen). Gerade in einem Kuhkaff mit nur einer Firma in dieser Branche dürfte klar sein,daß es sich letztendlich immer um die selbe Stelle handelt. Gezählt wird sie jedoch mehrfach.
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06.03.2013 10:43 Uhr von BoltThrower321
 
+1 | -0
 
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@PeterLustig

Dann zeig mal wo das steht! Das, was Du meinst, gab es mal vor Jahren...wurde jedoch restlos gestrichen!

Bevor man so eine geistige Scheisse hier hin schreibt....einfach mal selbst schauen.


Zum Thema Amt:

Ich hab mich bei einer Firma im Norden beworben...die Sachbearbeiterin meinte da zu mir "wie ich auf die Idee komme, mich da oben zu bewerben"

Hab ich klar gesteckt das sie mich mal kreuzweise kann, und ich mich da bewerbe wo ich es für richtig halte.

Sobald es mehr zu tun gibt als nur einen Antrag annehmen und die Maus zu schubsen....zeigt sich das echte Gesicht des Amtes. Viele "glauben" die seien seriös, ist ja Vater Staat...wer sich nur ein bisschen damit auseinander setzt wird eines besseren belehrt.

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