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USA: Forscher tricksen Heisenbergsche Unschärferelation aus

Einem kanadisch-amerikanischen Forschungsteam ist es gelungen, ein Grundprinzip der Heisenbergschen Unschärferelation zu umgehen. Es besagt, dass bestimmte zusammenhängende Variablen nicht beliebig genau gemessen werden können, weil die Messung selbst den Zustand des Quantensystems beeinflussen würde.

Die Wissenschaftler konnten diese Einschränkung umgehen, indem sie sogenannte schwache und starke Messungen an den Polarisationszuständen von Licht vornahmen. Schwache Messungen beeinflussen das beobachtete Quantensystem nur sehr gering, wodurch eine nachfolgende starke Messung ermöglicht wird.

Das Team um Robert Boyd (University of Ottawa und University of Rochester) nutzte dafür spezielle doppelbrechende Kristalle, die die polarisierten Komponenten des Lichts unterschiedlich stark trennen, je nach Dicke des Kristalls. Die Erkenntnisse könnten zur Umsetzung der Quanteninformationstheorie beitragen.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Experiment, Physik, Messung, Quantenphysik
Quelle: www.astropage.eu

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2013 06:08 Uhr von alphanova
 
+43 | -1
 
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Es ist nicht einfach, solche Themen in 900 Zeichen zusammenzufassen, so dass am Ende eine einigermaßen verständliche News draus wird.

Wer sich näher informieren möchte, kann daher einen Blick in die Quelle werfen oder die englische Originalquelle lesen
http://www.rochester.edu/...
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05.03.2013 08:34 Uhr von Kanga
 
+1 | -40
 
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05.03.2013 08:47 Uhr von jupiter_0815
 
+1 | -16
 
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05.03.2013 08:53 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -4
 
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Wenn das wissenschaftlich haltbar ist, wäre wieder ein Stolperstein zum Beamen weggeräumt. Das wäre dann die Vorstufe zum in der Serie bekannten Heisenberg Kompensator.
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05.03.2013 08:54 Uhr von re1nz
 
+16 | -0
 
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selbst mit hintergrundwissen nicht so einfach zu verstehen. shortnews ist dafür wohl nicht das richtige. nur noch geeignet um einen anreiz auf das thema zu bieten.

aber vielen dank alphanova für die spanenden themen und interessanten news immer wieder.
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05.03.2013 09:04 Uhr von McClear
 
+4 | -0
 
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Kurzgesagt: Der Heisenberg-Kompensator.
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05.03.2013 09:10 Uhr von Marco73230
 
+1 | -7
 
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gut dass das nun geklärt ist, jetzt kann ich wieder ruhig schlafen
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05.03.2013 09:11 Uhr von erw
 
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Ausgetrickst, indem man ein Verfahren nutzt, wodurch man trotzdem Quantenzustände beeinflusst, nur eben... sehr gering. News total sinnlos.
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05.03.2013 09:15 Uhr von Daeros
 
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Aaaaah, endlich darf man sich wieder herrlich dumm fühlen :>
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05.03.2013 09:16 Uhr von Tuvok_
 
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@ThomasHambrecht
Mist du warst Schneller :-)
Bliebe noch das Problem der Materie Energie Umwandlung.
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05.03.2013 09:32 Uhr von jupiter_0815
 
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Wenn da nicht die Varianten der Kopenhagener Interpretation wären.
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05.03.2013 10:29 Uhr von MajoDark
 
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Danke Alphanova für diese interessante News... ;)

Es ist schon in gewisser Maßen traurig für eine Seite, wenn man sich (wie ich) extra auf Shortnews anmeldet, um sich bei guten Newsschreibern zu bedanken, weil der Rest ein unterirdisches Niveau hat.

zum Thema: Man sieht hiermit immer wieder, dass die Wissenschaft noch lang nicht alle Möglichkeiten ausgelotet hat und es immer noch neue Sachen zu entdecken gibt.

[ nachträglich editiert von MajoDark ]
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05.03.2013 10:39 Uhr von maxyking
 
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Und wer hats gewusst ?? Wieder keiner.
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05.03.2013 10:57 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@The_Insaint
Vielleicht ist Beamen viel einfacher und man muss keine Materie zerlegen. Wir verstehen noch nichteinmal Raum, Zeit und dunkle Materie. Vielleicht ist alles in Wirklichkeit an einem Ort gleichzeitig und wir müssen nur den umgebenden Raum um ein Objekt verbiegen um ein Objekt um 100 km zu bewegen.
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05.03.2013 12:26 Uhr von Nebelfrost
 
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wer behauptet, er verstünde die quantenmechanik, der hat sie nicht verstanden. ;-)
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05.03.2013 14:14 Uhr von Mecando
 
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Danke alphanova, ich hab mal wieder nur die Hälfte verstanden. :D

Interessant und macht Lust auf mehr zu dem Thema. Schön noch richtige Neuigkeiten hier zu sehen, neben den ganzen Brüsten, fast nackten Brüsten usw...
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05.03.2013 16:50 Uhr von Leeson
 
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Wieder einmal ein gutes Beispiel dafür,
dass man bestehende Gesetze und Fakten umgehen kann.
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05.03.2013 18:24 Uhr von silent_warior
 
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@ Leeson
So ein Quatsch, die haben da gar nichts umgangen, die News ist totaler Schrott da die Wissenschaftler die Messung damit nur ein wenig verfälscht haben, aber eben doch verfälscht.

Wie "erw" schon sagte, das Messergebnis wird immer falsch sein, vielleicht nahe dran, aber immer noch falsch und daran wird kein kanadisch-amerikanisches Forschungsteam etwas ändern.
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05.03.2013 21:09 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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"Es besagt, dass bestimmte zusammenhängende Variablen nicht beliebig genau gemessen werden können, weil die Messung selbst den Zustand des Quantensystems beeinflussen würde. "

Hö? Die Heissenbergische Unschärferelation besagt, dass das Produkt der Fehlergrößen von Ort und Impuls nicht unter 6,6*10^-34Js fallen kann. Das hat mit der Messung garnichts zu tun. Das ist unter anderem auch der Grund warum Elektronen im Grunde keine fliegenden Kugeln sind sondern eine Zone in der die Ladung eine Aufenthaltswahrscheinlichkeit besitzt.
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05.03.2013 22:37 Uhr von fromdusktilldawn
 
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ahä, ...soso, ...gutgut, ..weiterso
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06.03.2013 00:14 Uhr von McClear
 
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@JulesVentura: Wie passend! Quanten und Deine kleine Mietzekatze!
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06.03.2013 16:29 Uhr von Gorli
 
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@The_Insaint:

Warum denn gleich jedes Atom? Es würde doch reichen, wenn man die DNA des Menschen und den aktuellen Vernetzungszustand des Gehirns überträgt. Da wären wir vielleicht bei einigen Billionen Raumkoordinaten. Ob die Operationsnarbe jetzt noch da ist oder nicht, ist doch Jacke wie Hose. Und noch besser, man kann das Alter am Zielort neu festlegen. :)
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06.03.2013 21:51 Uhr von Gorli
 
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@ The_Insaint:

"Weil es um´s beamen ging ... ? Also der tatsächlichen Übertragung von Materie."

Naja, wenns denn wirklich die gleichen Atome sein müssen, dann muss das wohl.

"Das hat aber nichts mit "beamen" zu tun, eher mit klonen. Und das ist auch keine Wirkliche Lösung auf Dauer, wie wir ja wissen.
Finde ich nicht. Denn gerade sowas macht auch den Menschen aus. Aber wie gesagt, daß entfernt sich schon sehr vom "beamen" und geht in Richtung klonen. "

Inwiefern ist das "Beamen" denn kein Klonen? Man zerlegt den Menschen und baut eine Kopie woanders wieder zusammen.
Warum Klonen in einer Gesellschaft, die offensichtlich das atomare Dekonstruieren beherrscht, nicht dauerhaft gehen soll erschliesst sich mir nicht ganz. ^^

Mir gings ja eigentlich eher nur um die Datenkompression. 10^30 Byte vs ~10^12 Byte sind schonmal etwas realistischer. :)
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07.03.2013 01:33 Uhr von Gorli
 
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Das Beamen haben wir denke ich abgehakt.

Das mit dem Klonen ist aber viel interessanter. In dem Büchern Accellerando und Glashaus wird eine art Mischvorgang aus Beamen und normalem Klonen beschrieben. Der Mensch wird beliebig über Nanomaschinenen Dekonstruiert und in einem anderen Gerät rekonstruiert. Um ihn zu dem Menschen zu machen der er war, wird ein Zustandsvektor in sein Gehirn entladen, wodurch die elektrischen Ströme und Verbindungen den exakt gleichen Zustand erhalten wie bei der Dekonstruktion.

Da kommt dann wohl etwas Theologie vs Wissenschaft ins Spiel. Ich bin ja der Ansicht, dass das, was wir als Bewusstsein erhalten lediglich eine Art Schleife ist. Man sehe sich Simulationen wie Conways Spiel des Lebens an. Es breitet sich aus und lebt, obwohl die grundregeln der Bewegung strunzeinfach sind. Wenn wirklich alle Zellen und Verknüpfungen am gleichen Fleck sind und die Gehirnspannungen den gleichen Zustand wie vor der Zerstörung erhalten agiert der Mensch als ob er einen kurzen Blackout hat und jetzt etwas verwirrt über seine plötzliche neue umgebung hat.

Das eigentliche Dilemma ist der zurückgebliebene (zerstörte). Denn für den hört je nach Religion das Licht auf oder er geht zu einem großen Tor. Den neuen Planeten Metaluna V werden seine Synapsen nie sehen und verarbeiten können.
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16.03.2013 12:11 Uhr von Uhrenknecht
 
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Endlich wieder alphanova!

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