04.03.13 13:38 Uhr
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Türkei weist Vorwürfe der schlechten Unterbringung deutscher Soldaten zurück

Die Bundeswehr wirft der Türkei vor, für eiskalte Stimmung und schwere Hygieneprobleme im Zuge des Bundeswehreinsatzes in dem Land verantwortlich zu sein. Die Türkei wehrte sich gegen die Vorwürfe und machte die deutschen Soldaten für Schwierigkeiten verantwortlich.

Die türkische Armee sagte, dass an dem Vorwurf man bringe die Patriot-Einheiten der Bundeswehr schlecht unter, nichts wahres dran sei. Auch, dass ein türkischer General handgreiflich gegen deutsche Soldaten geworden sein soll, sei nicht wahr. Allerdings gäbe es deutsche Fahnen betreffend Restriktionen.

Hellmut Königshaus, Wehrbeauftragter des Bundestages von der FDP hatte zuvor berichtet, dass es vor Ort Spannungen und schlechte, hygienische Verhältnisse gäbe. Bestätigt wurde auch, dass die Türkei deutsche Fahnen auf dem Kasernengelände ablehnen würde.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Bundeswehr, Unterbringung, Patriotraketen
Quelle: www.n-tv.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2013 13:38 Uhr von Borgir
 
+24 | -3
 
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Wenn dem so ist gibt es nur eines: Soldaten abziehen und Ende. Sollen sie doch selbst zusehen, wie sie klar kommen.
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04.03.2013 13:43 Uhr von Destkal
 
+16 | -5
 
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die türken kennen da wahrscheinlich auch keine anderen standards.
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04.03.2013 14:20 Uhr von Perisecor
 
+18 | -7
 
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Die glorreiche türkische Armee kann also nicht nur nicht für die eigene Lufthoheit sorgen, nein, nichtmal ordentliche Unterkünfte für ausländische Partner - die man auch noch selbst angefordert hat - gibt es.

Ein Armutszeugnis.


Aber die Türkei hat ja schon 2003 gezeigt, dass sie - wie üblich - gerne nimmt, egal ob von NATO oder EU, aber unter keinen Umständen bereit ist, etwas zu geben.


Bisher hielt ich die Italiener für die größten Bündnisverräter der Neuzeit. Aber die Türkei holt wirklich mit Riesenschritten auf.



Und jetzt sind, wie üblich, natürlich auch noch die anderen schuld.
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04.03.2013 14:32 Uhr von gugge01
 
+18 | -1
 
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Man stelle sich mal vor zu DDR-Zeiten hätte ein Bulgarischer General versucht während eines Manövers eine NVA – MP Streife zu „schupsen“.

Das wäre eine lustige Showeinlage gewesen.

Und zwar weil die MP-Streife in dem Fall aus Soldaten des „Wachregimentes“ bestanden hätte und zweitens weil die Bulgaren nach den ersten Schüssen im Staub gekrochen und ganz zahm währen.

Aber ich darf mal die Sache zusammenfassen:

1. Die Y-Tourer sind knapp 100km von einer Heißen Kampfzone entfernt!
2. Die dürfen keine Waffen innerhalb ihrer Stellungen tragen?
3. Die dürfen keine Streifen zu Vorfeldsicherung unternehmen?
4. Sie haben keine Pionierkompanie dabei die Schutzstellungen oder Feldversorgungsanlagen aufbaut?
5. Sie dürfen keinen eigenen bewaffneten Wachdienst unterhalten?
6. Sie haben keine Ordnungshoheit innerhalb der Gefechtsstellung?
7. Sie haben keine eigene Versorgungseinheit die den Nachschub vom Hafen zu Stellung sicherstellt?
8. Sie dürfen keine eigenen Fahrzeuge außerhalb der Stellungen benutzen?
9. Und das Beste sie lassen zu das die Truppen-POST von jeden örtlichen Dorfdeppen durchwühlt wird?

Dieses Schranzen Pack des „inneren Führungszirkus“ scheint es sich zur Hauptaufgabe zu machen das Leben und Gesundheit der Soldaten möglichst effektiv zu gefährden und sich international komplett zum Kasper zu machen.

Und was die Sache mit der Flagge betrifft die könne die gern behalten und ich würde den Tücken dennoch was husten und in jeder Stellung die Truppen Wimpel und zumindest die Stadtfahne des Heimatstandortes hissen!

Ich weise noch einmal darauf hin die Türken haben um die Raketen gebettelt nicht umgekehrt!

Die Sache mit den Unterkünften ist für mich kein Thema da das Versagen hier voll und ganz auf Seiten des Vorauskommando und der Bunden-Zirkusdirektion liegt. Die hätten ein komplettes Feldlager mit schicken sollen.

[ nachträglich editiert von gugge01 ]
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04.03.2013 14:53 Uhr von silent_warior
 
+7 | -0
 
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@ gugge01
Da sind aber unsere Politiker und die obersten Generäle dran Schuld, keine Regierung einer ordentlichen Armee würde sich auf sowas einlassen.

Ich dachte dass unsere Soldaten dort hin fahren und in eigenen Unterkünften (Containern mit WC und Dusche) schlafen, dass sie ein eigenes Lager aufbauen und dort nur mit den Türken in Berührung kommen wenn die ein Problem haben.
(also dass sie nur sofort vor Ort sein können wenn etwas ist)

Was du dort beschreibst hört sich so an als ob sie dort Gefangene sind denen man nicht traut und das ist in einer Ernstsituation äußerst fatal, das sollte auch ein deutscher Kommandant, Generäle oder sogar ein Politiker wissen.

[ nachträglich editiert von silent_warior ]
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04.03.2013 15:06 Uhr von Faceried
 
+2 | -11
 
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@Perisecor

"Aber die Türkei hat ja schon 2003 gezeigt, dass sie - wie üblich - gerne nimmt, egal ob von NATO oder EU"

2003 war der Irak-Krieg. Ausgelöst durch die USA. Wo durch Spannungen an der Türk.-Irakischen-Grenze herrschten. Außerdem war die Türkei an den Einsätzen in Afghanistan und Irak beteiligt. Also nichts mit "wie üblich - gerne nimmt", sie geben auch.

Außerdem stellt die Türkei seit Jahren ein NATO-Stützpunkt in Incirlik zu Verfügung. Der Stützpunkt dient zur Versorgung der NATO Streitkräfte in Afghanistan und Irak.
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04.03.2013 15:14 Uhr von El-Diablo
 
+1 | -13
 
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04.03.2013 15:44 Uhr von Perisecor
 
+4 | -4
 
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@ Faceried

Die Türkei hat 2003 mehrfach zugesagt, dass US Truppen von Norden in den Irak einmarschieren dürfen. Quasi im letzten Moment wurde diese Einwilling widerrufen, was dazu führte, dass eine große Luftlandeoperation gestartet werden musste.

Dazu kam, dass türkische Flughäfen für die meisten Militärflüge gesperrt wurden - auch die tolle NATO-Basis in Incirlic, deren Hauptzweck es ist, die glorreiche Türkei durch NATO-Jagdflugzeuge, NATO-AWACS und US-Atombomben beschützen zu lassen.


Dieses Verhalten ist in meinen Augen, und in den Augen vieler anderer Amerikaner, verrat. Entsprechend begeistert haben wir auch reagiert, als ihr jetzt nach Patriot gebettelt habt. Zum Glück habt ihr ein paar dumme Deutsche gefunden, die ausgeholfen haben. Wie ihr das denen dankt, kann man dann dieser News entnehmen.
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04.03.2013 15:53 Uhr von gugge01
 
+6 | -1
 
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@silent_warior

Das was ich geschrieben habe ist nicht auf meinen Mist gewachsen sondern am Wochenende durch unsere Qualitätsmedien gekommen. Ich habe das nur noch mal zusammengefasst!

Und ja:
Die Truppen werden von der türkischen Seite als de facto nicht vertrauenswürdig eingestuft weil sie sich bis zum letzten Komma an die stehenden Befehle und das Völkerrecht halten werden. Wenn die deutschen Feuerleitoffiziere sich entscheiden müssen zwischen der Verteidigung der Zivilen Stadt oder einem Staudamms im nirgendwo. Dann werden sie die Stadt schützen. Und genau das ist das Problem das der Türkische Generalstab mit den Truppen hat!

Und noch einmal zum Thema Ausrüstung im Allgemeinen. Man kann auch mit wenig Material vernünftig improvisieren. Aber eines der wesentlichsten Probleme der BW ist das die Garnisonsdisziplinen vollständig verrottet ist!
-Selbständige Schanzarbeiten?
-Selbständig feste feldmäßige Unterkünfte anlegen?
-Hygiene im Feld ?
-Selbständiges Kochen?
-Selbständige Organisation des Wach und Streifendienstes?

Überhaut grundlegende eigenständige Sicherstellung der Truppe?

Ich frage mich was heutzutage noch in der Grundausbildung und bei den Uffz. Lehrgängen gelernt wird?

Ob wohl bei den Truppen in Afghanistan sich das Defizit erheblich verbessert hat.

Und dann gibt es noch die Pest der Quoten-Schlampen (m/w) und 30-Tage-Helden (m/w) die mit ihren Standesdünkel die Situation noch zusätzlich anheizen! Als Ergebnis dieses speziellen Problems hat man dann solche Sachen wie auf den Schnellboot in Beirut wen der Mannschaft die die Arbeit machen muss der Kragen platzt!
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04.03.2013 19:07 Uhr von Faceried
 
+1 | -2
 
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"Die Türkei hat 2003 mehrfach zugesagt, dass US Truppen von Norden in den Irak einmarschieren dürfen. Quasi im letzten Moment wurde diese Einwilling widerrufen, was dazu führte, dass eine große Luftlandeoperation gestartet werden musste."

Nach Afghanistan sollte doch nur der Irak unter westliche Kontrolle gebracht werden um an die umfangreichen Ölreserven heranzukommen.

Die ganze NATO war gegen die Operation Iraqi Freedom und fanden den Krieg gegen Irak nicht nötig. Deutschland wollte sich sogar da raushalten.

Frankreich, Deutschland und Belgien wollten nicht mal was für die Verteidigung eines NATO-Mitgliedes tun.
Die Türkei hat sich dann auf die Artikel des NATO-Vertrages berufen.

UND Dieses Verhalten von Deutschland ist in meinen Augen, und in den Augen vieler anderer Amerikaner, verrat. ;-)
Quelle: http://m.faz.net/...

----------------------

"Dazu kam, dass türkische Flughäfen für die meisten Militärflüge gesperrt wurden - auch die tolle NATO-Basis in Incirlic"

Falsch.
"Mit Beginn der Operation Iraqi Freedom im März 2003 nahmen die Unterstützungseinsätze wieder zu."
http://de.wikipedia.org/...


"Das türkische Parlament hat den Vereinigten Staaten am Donnerstag die Nutzung des Luftraumes für Militäroperationen gegen den Irak gestattet."
http://m.faz.net/...


2005 wurden sogar die Nutzungsrechte verlängert.
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04.03.2013 19:34 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ Facerid

"Nach Afghanistan sollte doch nur der Irak unter westliche Kontrolle gebracht werden um an die umfangreichen Ölreserven heranzukommen."

Wäre dem so, wären die irakischen Öl-Vorräte an westliche Firmen gegangen und nicht vor allem in die VR China.


Deine Links besagen übrigens nur das, was ich bereits sagte:
Incirlic wurde nicht zur Benutzung freigegeben, die Öffnung des Luftraumes war äußerst dürftig in Qualität und Quantität und kam zu spät.
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05.03.2013 00:37 Uhr von Maaaa
 
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Ich möchte an dieser Stelle noch mal an unsere Soldaten erinnern, die die Leidtragenden sind
und sich vom Verteidigungsminister sogar noch
beleidigen lassen müssen.
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05.03.2013 10:19 Uhr von ElChefo
 
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gugge01

Die meisten deiner Fragestellungen bzw. offenen Punkte werden durch die schon vorhandenen HNS-Abkommen innerhalb der NATO abgedeckt. Ein Vorrauskommando geht dann auch nicht mehr durch die einzelnen Stuben und schaut, das überall alles schön ist. "Unterbringung" ist ein Punkt auf der Checkliste, der bei den Konsultationen am Tisch abgehakt wird. Das Einzige, das tatsächlich vor Ort geprüft wird, sind die tatsächlichen Stellungen der Waffensysteme.

...und grundlegend sollte man annehmen können, das bei Bündnisleistungen alle Soldaten auf derselben "Seite" stehen, also der Gastgeber auch für die Sicherheit der angeforderten Kräfte sorgt. Das dort allerdings auch gewisse "Gräben" vorhanden sind, davon kann man erstmal nicht ausgehen.
Als Beispiel:
- Der Flugplatz Deicimomannu in Sardinien. Italienische Wachmannschaft, die multinationale Verbände bewacht.
- Feldlager Kunduz. Deutsche und afghanische Wache, multinationale Lagerbesatzung.
- Übungsplatz Bergen. Wache durch den jeweilig übenden Verband, britische Militärpolizei.
- Übungsplatz Grafenwöhr. Wache durch amerikanische Soldaten.

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