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Fall Gusl Mollath: Vor Gutachen bereits von Behörde als "Spinner" bezeichnet

Der Fall Gustav Mollath zieht immer weitere juristische Kreise, denn der Mann wurde wegen seiner Behauptungen, über Schwarzgeldgeschäfte bei der Hypo-Vereinsbank Bescheid zu wissen, in die Psychiatrie zwangseingewiesen. Mittlerweile ist bekannt, dass der Mann Recht hatte (ShortNews berichtete).

Der Fall bleibt weiterhin rätselhaft, denn nun tauchten Dokumente auf, in denen Mollath bereits vor dem ersten psychiatrischen Gutachten überhaupt von einer Behörde als "Spinner" eingestuft wurde.

Es findet sich dazu der Aktenvermerk "M. = Spinner" eines Fahnders des Finanzamtes. Der Dienststellenleiter und der zuständige Richter kannten sich zudem persönlich und telefonierten vorab in der Angelegenheit, bei der Mollath als "Querulant" bezeichnet wurde.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fall, Behörde, Mollath, HypoVereinsbank
Quelle: www.sueddeutsche.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2013 13:06 Uhr von NoPq
 
+14 | -0
 
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Ein Hoch auf unsere Demokratie. Hoffentlich rollen in der Angelegenheit bald Köpfe! Muss für Mollath extrem schwierig gewesen sein.. zu bemitleiden der Mann.
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04.03.2013 13:28 Uhr von EIKATG
 
+5 | -0
 
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Tja, Welcome to Bananenrepublik Deutschland!

Ich bezweifle es mal stark das "Köpfe" rollen werden. Eine Krähe hackt der anderen nun mal kein Auge aus.

Wer auch etwas Ahnung von unserem Strafverfolgungssystem hat wird sicher wissen was ich meine.

Egal ob es Polizei, Finanzamt oder andere Verfolgungsbehörden sind.
Die Staatsanwälte und Richter sind auf diese Personen angewiesen. Sollte nun mal ein Richter bzw. Staatsanwalt einen Beamten der Verfolgung abstrafen... was denkt ihr was diese beim nächsten "Fall" machen werden.

Gleiches gilt für Anzeige gegen Polizisten. Diese bekommt immer der Amtsstellenleiter zur Ermittlung vorgelegt. Und wer macht schon gerne seine Kollegen run...

Sollten sich die Kollegen noch gut kennen ist die Situation perfekt.

Ein Schelm wer böses denk...

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