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Kolumbien: 147 Soldaten inhaftiert - sie unterschlugen einen gefundenen Schatz

Soldaten fanden 2003 in Caquetá (Kolumbien) einen Partisanenschatz. 40 Milliarden Pesos (entspricht 17 Millionen Euro) ist der Fund wert. Die Militärbediensteten entschieden, das Geld einfach für sich zu behalten.

Ein Militärgericht in Bogota verurteilte dafür 147 Soldaten zu mehrjährigen Haftstrafen. Sie alle seien der Unterschlagung schuldig. Die Anwälte forderten im Prozess Freispruch. Denn das Geld sei nicht Staatseigentum. Weil sonst kein Eigentümer aufzufinden sei, gehöre das Geld den Findern.

Die ganze Angelegenheit wurde sogar verfilmt in "Soñar no cuesta nada" ("Träumen kostet nichts"). 2006 war dies der meistgesehene Film Kolumbiens und sogar für den spanischen Filmpreis "Goya" nominiert.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Fund, Kolumbien, Schatz, Geheimhaltung
Quelle: www.n-tv.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2013 16:42 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -0
 
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Wenn so viele an der Sache beteiligt sind, muss es doch irgendwann ans Licht kommen...
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03.03.2013 21:48 Uhr von fallobst
 
+4 | -0
 
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@ bleissy

jedes geheimnis kommt raus, wenn es mehr als eine person kennt.

aber im ernst, die iran-contra-affäre ist auch rausgekommen, obwohl nur sehr wenige personen (also militärs und hardcore-republikaner) dran beteiligt waren.

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