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Italien: Ehemaliger Industrieminister will den Ausstieg aus dem Euro

Der Euro-Austritt Italiens findet sowohl auf italienischer als auch deutscher Seite hochrangige Zustimmung. Italiens Ex-Industrieminister Paolo Savona sieht sein Land zwei Szenarien gegenüber: Bleibt es im Euro, kommt es zu 20 Prozent Arbeitslosigkeit. Ohne Euro kommt es zu 20 Prozent Inflation.

Doch mit der Inflationslösung habe das Land laut Savona wenigstens eine Chance auf wirtschaftliche Besserung. Savona sieht sein Land derzeit nicht ausreichend gewappnet. Denn wenn man seriöse Politik mache, müsse man zwangsläufig einen Plan B in der Tasche haben. Das werde aber derzeit versäumt.

Auch Anton Börner vom Bundesverband Großhandel plädiert für eine Rückkehr zur Lira. Nordeuropa solle sich über einen Exit Gedanken machen, andernfalls könnten die Italiener Europa erpressen. 60 Prozent der Italiener seien gegen den Euro. Dabei hätten die Bewohner mehr Vermögen als die Deutschen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Italien, Minister, Arbeitslosigkeit, Inflation, Ausstieg
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2013 17:46 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -7
 
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Ich glaube man ist froh, dass man einen Schuldigen benennen kann - den Euro.
Schon vor dem Euro nahm man jedes Jahr noch grössere Kredite auf als im Vorjahr. Irgendwann ist halt mal Schluß, weil man die Zinsen nicht mehr zahlen kann - egal wie die Währung heißt.
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03.03.2013 18:59 Uhr von deus.ex.machina
 
+7 | -0
 
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Italien will zurück zu seiner stabilen und inflationssicheren Währung, wo man schon für ein T-Shirt 6 stellige Beträge hinlegen musste.
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03.03.2013 20:31 Uhr von Perisecor
 
+3 | -5
 
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Und ich dachte, es liegt an der schlechten Produktivität, der miesen Produkte und der altertümlichen Produktionsweise.

Aber klar, es liegt am Euro, denn vor dem Euro war Italien ja sowieso die größte Industrienation der Welt.
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03.03.2013 22:13 Uhr von Borgir
 
+4 | -0
 
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Sehr vernünftiger Vorschlag. Würde uns auf jeden Fall billiger kommen.
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03.03.2013 22:39 Uhr von baselogo
 
+0 | -4
 
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also ich versteh dass nicht das immer wieder menschen ob finanz experten oder staatsoberhäupter aus den euro austreten wollen ich geh mal davon die würden ihre alte währung wieder annehmen wollen aber die alten währungen sollten doch nichtsmehr wert sein oder irre ich mich da ? bin ja kein experte^^
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03.03.2013 23:40 Uhr von Floetistin
 
+2 | -0
 
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Jawoll. Wie ich es gesagt hatte. Erst "drohen" einige Wenige mit dem Ausstieg um ihre Ziele durchzusetzen, dann werden die Stimmen in einzelnen Ländern immer lauter und irgendwann tritt wirklich jemand aus.
Und das wars dann mit dem Euro. Denn tritt ein Land aus, ist der Weg wie das geht vorgegeben und nicht mehr ganz so mühsam. Immerhin war jemand anderes der "böse Erste".

Auch einige andere EU-Staaten und einige der Euro-Länder sehen den Euro kritisch.

Eines der größsten Probleme ist, dass die Wirtschaftskraft der Teilnehmerstaaten zu weit von einander entfernt ist.
Man hätte niemals ein Griechenland, Spanien oder Italien mit Deutschland, Frankreich oder Niederlande in ein Boot setzen dürfen.
Ist ja fast so als ob man einen Arbeitslosen, einen Mittelständler und einen Milliardär in eine WG sperrt und sie sich um das Wohnzimmer, Küche und Bad streiten dürfen.

Staaten auf ähnlichem Niveau - ok, das könnte klappen. Aber mit so extremen Unterschieden? Niemals!

Was man erreicht hat, bzw. erreichen wird ist, dass die stärkeren Staaten unzufrieden sind weil ihr Standard sinkt, die schwächeren Staaten sind unzufrieden weil sie für einen nur wenig höheren Lebensstandard unrealistisch starke Einsparungen diktiert bekommen. Und die Staaten in der Mitte ärgern sich weil sie nicht die Hilfen bekommen um sich selbst aufzuschwingen aber dennoch an die schwächeren zahlen dürfen.

Am Ende ist keiner zufrieden und jeder schaut wieder auf seinen eigenen Vorteil.

Das es so kommt ist aber nun wirklich keine Überraschung.
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03.03.2013 23:47 Uhr von Perisecor
 
+1 | -4
 
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@ Floetistin

Dieser Argumentation folgend dürfte man auch kein NRW, Hessen, Bayern oder Baden-Württemberg mit Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg oder Thüringen zusammenbringen.

Genau das hat aber die Bundesrepublik Deutschland getan - und während Bayern früher ein armer Agrarstaat war, ist es heute das wirtschaftlich stärkste Bundesland.



Wer Europa und den Euro nicht will, der muss letztlich auch die Bundesrepublik Deutschland in Frage stellen.
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04.03.2013 00:18 Uhr von radik
 
+0 | -1
 
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04.03.2013 00:19 Uhr von radik
 
+0 | -1
 
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04.03.2013 07:19 Uhr von baselogo
 
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ey deine schwester ist ne fiese sau man ^^

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