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Michigan/USA: Stadt Detroit hat den finanziellen Notstand ausgerufen

Detroit im US-Bundesstaat Michigan war einst eine Vorzeige-Industriemetropole. Denn sie ist der Hauptsitz von General Motors. Doch die etwa 700.000 Einwohner große Stadt erlebt gerade ihren Niedergang. Früher lebten hier zwei Millionen Menschen. Heute stehen Fabriken leer, Läden sind zugenagelt, Häuser verlassen.

Die Stadt ist mit 14 Milliarden US-Dollar verschuldet. Der aktuelle Haushalt hat schon jetzt wieder ein Loch von 100 Millionen US-Dollar und das ohne unvorhergesehene Ausgaben. Weil jetzt auch noch der Sparkompromiss in Washington scheiterte, droht Detroit der finanzielle Kollaps.

Gouverneur Rick Snyder (Michigan) rief nun den finanziellen Notstand aus. Damit kann Detroit unter kommunale Zwangsverwaltung gestellt werden. Es ist ein Signal an die Stadtregierung, dass sie die Entscheidungshoheit verloren hat. Experten glauben aber, dass Detroit trotzdem der Bankrott drohe.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Stadt, Schulden, Detroit, Notstand, Michigan
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2013 16:15 Uhr von jupiter12
 
+5 | -0
 
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Und wo ist da der Unterschied zu Wuppertal. Duisburg oder Bochum?
Due USA haben aber noch den Vorteil das Oel in US$ gehandelt wird und das es keine Gemeinschaftswaehrung hat.
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03.03.2013 20:26 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
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Detroit hat den Niedergang schon hinter sich. Seit ein paar Jahren gibt es einen leichten Aufschwung - das Problem sind hier aber die Altlasten, die in der Hoffnung, die Leute kommen wieder, nicht schon in der Vergangenheit Stück für Stück rückgebaut wurden.


@ dunalop

Das gleiche Rating, wie es auch Deutschland hat. Warum?
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03.03.2013 20:42 Uhr von Perisecor
 
+0 | -4
 
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@ franz.g

Das ist eben der Unterschied zwischen uns, franz. Ich bediene mich keiner dummen Verallgemeinerungen. Dass es in Detroit neben Schatten auch Licht gibt, habe ich in den von dir angesprochenen Kommentaren aufgezeigt.

Dein Weltbild hingegen ist so eng gestrickt, dass es für dich sets nur einen Weg gibt. Deine rassistischen Kommentare bezüglich der deutschen Nationalmannschaft haben auch das wieder aufgezeigt, vgl. hierzu: http://www.shortnews.de/...
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03.03.2013 21:48 Uhr von Perisecor
 
+1 | -4
 
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@ franz.g

Deine Beiträge dort sprechen für sich - da muss man deine substanzlose Hetze gegen die USA noch nichtmal einberechnen.


Zum Thema Detroit;
Ich bin kein Detroit-Fachmann und war dort auch nicht übermäßig oft, aber neben Downtown sind auch Midtown, große Teile von New Center, der Campus der UDM, aber auch Woodbridge oder South West Detroit weder versifft noch von Gangs oder Asis bevölkert.

Natürlich gibt es dort Ausnahmen - die findet man in Frankfurt am Main aber auch, wo der Bankenbezirk direkt in den abgefuckten Bahnhofsbezirk übergeht. So ist das nunmal in Großstädten.

Und selbst in München, der deutschen Vorzeigegroßstadt, gibt es Ecken, die zwar nicht so gewalttätig sind wie Bereiche Detroits, aber dennoch weder zum Verweilen, noch zum Wohnen einladen.



Ecken, in denen man als Weißer nachts (oder auch tagsüber) besser nicht unterwegs ist, sind nicht auf Detroit beschränkt. In Deutschland fallen mir z.B. auf Anhieb mehrere Straßen/Blocks in Duisburg, Mannheim, Ludwigsburg oder Berlin ein.

Aber, franz, du glaubst ja wirklich, dass ihr Deutschen und Deutschland ein in allen Punkten überlegenes Völkchen seid. Und wenn dazu Fakten ignoriert oder umgeändert werden müssen, dann ist das eben so, nicht wahr?
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03.03.2013 22:08 Uhr von Perisecor
 
+0 | -3
 
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@ franz.g

Natürlich kann ich Frankfurt am Main mit Detroit vergleichen - beide Städte haben schöne und weniger schöne Seiten. Bei beiden Städten liegt oft nur eine Straße dazwischen.


Deinen polemischen Müll á la Polizei ignoriert Verbrechen etc. kannst du dir sparen, die Heroinjunkies im FFM Bahnhofsviertel werden auch von der Polizei ignoriert. "Baracken" im Sinne von abgefuckten Häusern findest du auch in Frankfurt genug, inklusive hohem Leerstand.

Letztlich sind das Probleme, die es in jeder Großstadt gibt - egal ob Frankfurt, München, Detroit oder Boston.
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03.03.2013 23:53 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ franz.g

Bremer Nordstadt, Duisburg Marxloh etc.

Aber rede dir nur weiter ein, dass es in Deutschland keine Armut gibt.
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04.03.2013 00:50 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ franz.g

Einfach mal z.B. "verlassenes Haus" o.ä. bei Google eingeben. Dort gibt es dann genug Ergebnisse, die dir aufzeigen, dass es auch in Deutschland so aussieht. Hier ein Auszug:
http://www.dslr-forum.de/...
http://www.muhs.de/...
http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...
http://www.bilderbuch-koeln.de/...
http://www.fotocommunity.de/...


Aber schon klar, Ruinen und abgefuckte Gegenden gibt´s nur in Detroit.




"also sowas hab ich noch nie in deutschland gesehen und in welcher region von deutschland können 50% der wohnungen nicht einmal bezahlt werden? "

Dass du hauptsächlich blind durch´s Leben gehst, hast du ja nun schon oft genug bewiesen. Dass in Detroit 50% der Wohnungen nicht bezahlbar sind, ist auch Schwachsinn - ich z.B. könnte mir dort jede beliebige Wohnung leisten.

Das Problem in Detroit ist, dass sich die Einwohneranzahl mehr als habliert hat. Mit leisten können hat das nun aber garnichts zu tun.



Schade auch, dass du dich nicht weiter zu den von mir genannten Vierteln geäußert hast, in denen man auch in Detroit (sehr) gut wohnen kann.

Wie üblich widerlege ich dich in jedem Post und du rennst wie ein aufgeschrecktes Huhn zu immer neuen Punkten und hoffst, du findest irgendwann einmal etwas. Super.



Dass du dann auch keine Ahnung von foodstamps etc. hast, wundert auch nicht weiter.
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04.03.2013 02:18 Uhr von Perisecor
 
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@ franz.g

Du hast doch auch nur nach verlassenen Gebäuden in Detroit gesucht - und gleichzeitig behauptet, sowas gäbe es in Deutschland nicht.

Ich habe dir das Gegenteil bewiesen.


Wo ist das Äpfel mit Birnen verglichen?




Könnte sich niemand in Detroit Wohnungen leisten, gäbe es Midtown und Downtown nicht, dort sind die Wohnungspreise nämlich richtig hoch. Das Problem ist, wie bereits gesagt, dass die Einwohnerzahl von mehr als 2 Millionen auf unter 700.000 gesunken ist.
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04.03.2013 02:48 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ franz.g

Und was sollen diese Videos nun aussagen?

Ich habe doch nirgendwo bestritten, dass es in Detroit Teile gibt, die abgefuckt sind. Die hat man aber in jeder größeren Stadt.

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