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Stuttgart 21: Aufsichtsrat der Bahn will den Bahn-Vorstand entmachten

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn will dem Vorstand des Unternehmens die Kontrolle über das Projekt "Stuttgart 21" entziehen. Das Aufsichtsgremium hat auch bezüglich der Mehrkosten einen Plan. Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart sollen verklagt werden.

Der Aufsichtsrat will am kommenden Dienstag beschließen, dass man einen Projektausschuss bildet. Aufsichtsratsmitglieder sollen sich in diesem regelmäßig über das Projekt informieren.

Der Aufsichtsrat will außerdem dafür sorgen, dass geklagt wird. Man unterstütze das Projekt nur noch, wenn Stuttgart und das Land Baden-Württemberg die Mehrkosten teilweise mittragen. Beide lehnen bislang eine finanzielle Beteiligung ab.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bahn, Stuttgart, Vorstand, Stuttgart 21, Aufsichtsrat
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2013 14:12 Uhr von Borgir
 
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Klar lehnen die das ab. Die Bahn baut diese Geldvernichtungsmaschine schließlich alleine. Man sollte das einstampfen und fertig. Großprojekte laufen derzeit in Deutschland nicht so gut. Wir machen uns ja lächerlich.
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03.03.2013 15:05 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -4
 
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Der Bau des Bahnhofes würde winwandfrei und ohne nennenswerte Mehrkosten laufen, wenn nicht irgendwelche Spiessbürger ständig daran rummeckern würden. So verschieben sich ständig die Arbeiten, passen im Timing nicht mehr aufeinander.
Das ganze ist ein Prestige-Projekt - war nie was anderes.

Ein Durchgangsbahnhof war immer wieder und schon vor dem zweiten Weltkrieg geplant. Seit 1970 wieder ständig in Diskussion. Obwohl 1000-mal in der Stuttgarter Zeitung über Jahre hinweg Artikel zu S21 erschienen, haben es die "Wutbürger" erst beim ersten Spatenstich realisiert.
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07.03.2013 16:16 Uhr von Slyzer
 
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"wenn nicht irgendwelche Spiessbürger ständig daran rummeckern würden."

bei uns nennt man das Demokratie. Wäre schön, wenn wir das erhalten könnten.

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