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Revolutionäre Wende im Mindestlohn: Bundesrat boxt es durch - Erste Hürde genommen

In den letzten Tagen und Wochen wurden immer öfter Meldungen aus der Politik laut, dass der Mindestlohn in Deutschland eingeführt werden soll. Der Vorschlag war 8,50 Euro brutto pro Stunde. Doch viele vermuteten dahinter nur eine Kampagne für den Stimmenfang (ShortNews berichtete).

Jetzt hat sich jedoch eine revolutionäre Wende angebahnt. Die Mehrheit von der SPD, den Grünen und den Linken hat tatsächlich für den immer wieder verschobenen Mindestlohn gestimmt. Die Länderkammer ging sogar so weit, den Gesetzesentwurf mit dem Vermerk "besonders eilig" zu versehen.

Nun fehlt nur noch ein einziger Schritt: Der Bundestag muss das Gesetz endgültig beschließen. Heiko Maas (SPD) zeigte sich überglücklich. Beim Mindestlohn handele es sich um einen "wichtigen Schritt zur Stärkung des sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalts in unserem Land."


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesetz, Wende, Bundesrat, Mindestlohn
Quelle: www.bild.de

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78 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2013 09:31 Uhr von Djerun
 
+52 | -2
 
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der "ENTWURF" wurde durchgeboxt
mehr nicht

und im bundestag hat schwarz-gelb die mehrheit und wird den entwurf ablehnen


mehr als wahlkampfgetöse ist das nicht
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02.03.2013 09:36 Uhr von FamousK
 
+48 | -3
 
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Ich könnte mir sogar vorstellen, dass der 8,50€ Mindestlohn wirklich bald kommt und sich dann alle Politiker gegenseitig auf die Schuulter klopfen können, während man weiterhin ignoriert, dass dieser Lohn vielen auch bei Vollzeit nicht ausreichen wird.
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02.03.2013 09:49 Uhr von kaysho
 
+50 | -3
 
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Ich schätze dass die 8,50 Euro (brutto!) max. dazu reichen werden, dass die meisten Betroffenen (je nach Steuerklasse) knapp an das Existenzminimum kommen und nicht mehr bei der Arge aufstocken müssen. Im Klartext heißt das, dass die Arge Geld spart, die Betroffenen aber im Grunde nicht viel mehr in der Tasche haben.
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02.03.2013 09:49 Uhr von evildeeds
 
+11 | -4
 
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@FamousK
aber wenn er doch so kommt ist das schonmal ein anfang
wenn man sieht das nach dem mindestlohn die wirtschaft nicht unter geht kann man ihn ja schrittweise anheben.

hoffe das die politik in dem fall wirklich mal die bevölkerung vertritt und den beschließt

[ nachträglich editiert von evildeeds ]
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02.03.2013 09:51 Uhr von PeterLustig2009
 
+6 | -50
 
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02.03.2013 09:59 Uhr von dagi
 
+13 | -4
 
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das geld das die ARGE beim mindestlohn spart wird für die neuen zuwanderer ab 2014 gebraucht damit die neubürger nicht zu arbeiten brauchen und auch ihre miete mit nebenkosten krankenkasse und kindergeld vom dummen michel bezahlt wird !!!!
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02.03.2013 10:07 Uhr von Mankind3
 
+18 | -2
 
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@Peter

Nur reicht überleben alleine nicht...immerhin sollte man Arbeiten um zu Leben und nicht Leben um zu Arbeiten.

8,50 € sind ein Witz...

Hast du mal durchgerechnet was nach Abzug von Steuern und den monatlichen Fixkosten über bleibt? Das ist gerade genug um den ganzen Monat was zu essen zu haben.
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02.03.2013 10:09 Uhr von KingPiKe
 
+21 | -2
 
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"Reicht vielleicht nicht für große Sprünge zum überleben allemal"

Toller Spruch. Zum überleben reichts ja... schöne Aussichten haben wir da.
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02.03.2013 10:12 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+8 | -1
 
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@ kaysho

"Im Klartext heißt das, dass die Arge Geld spart, die Betroffenen aber im Grunde nicht viel mehr in der Tasche haben. "

Ja richtig, dennoch ist es ein riesen Vorteil für die Betroffenen, das diese nicht mehr auf die Arge angewiesen sind.

Das heißt keine Bewerbungen mehr schreiben müssen nach Feierabend.

Keine Kontoauszüge mehr vorführen müssen.

Was bei Ebay verkaufen und das Geld 1:1 behalten dürfen, ohne das der Differenzbetrag entgegengerechnet wird den man von der Arge bekommt.

Das sind nur die Vorteile die mir innerhalb einer einzigen Sekunde eingefallen sind.
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02.03.2013 10:22 Uhr von bdb2212
 
+16 | -4
 
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@ peter

du hast nen mächtigen platten im kopp oder?

mit 8.50 die std schaffst es gerade mal die miete selber zu bezahlen wenn überhaupt...

und man sollte nicht 14-15std arbeiten um über die runden zu kommen, man sollte schon ein leben bestizen

was verstehst du unter lebensstadard?? das geht dir ja wohl nen scheissdreck an
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02.03.2013 10:29 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+10 | -2
 
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@ Peter

"@FamousK
Wer mit 8,50€ die Stunde nicht auskommt sollte seinen Lebensstandard überdenken.

Reicht vielleicht nicht für große Sprünge zum überleben allemal"

Überleben tun die in Afrika, wir hier möchten aber gerne leben.

Und Armut ist nichts was von der Natur kommt, Reichtum und Überfluss allerdings schon.

Armut ist künstlich und kommt vom Menschen. Es gibt genug Unternehmen, die können ihren Angestellten locker das doppelte zahlen und machen an diesem immer noch Gewinne.

Ich habe beruflich viel mit Selbstständigen und Unternehmern zu tun, entweder heucheln die oder sind schlicht und einfach unfähig und werden auch nicht mehr lange am Markt bleiben.
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02.03.2013 10:45 Uhr von Brecher
 
+5 | -23
 
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02.03.2013 11:13 Uhr von grotesK
 
+8 | -3
 
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<<< Mit Vollzeit 8,50 reicht doch sowas von locker, als Student mit 600 im Monat auskommen ist schließlich auch kein Problem. >>>

@Brecher:

Troll? Oder einfach nur selten...?

Für 600 € kannst Du Dir nicht einmal ein WG-Zimmer nehmen, wenn man bedenkt, daß man über die Miete hinaus noch Nahrung, Kleidung, Fahrkarten etc. benötigt. Wie weltfremd kann man denn sein, wenn man kein Troll ist?

[ nachträglich editiert von grotesK ]
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02.03.2013 11:26 Uhr von Mankind3
 
+5 | -1
 
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@grotesk

Was erwartest du denn von Studenten?

[ nachträglich editiert von Mankind3 ]
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02.03.2013 11:30 Uhr von Suffkopp
 
+5 | -10
 
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Also manche hier will und muss man nicht verstehen. Die merken nichtmal das sie Spiralen ohne Ende fabrizieren. Bei manchen hat man wirklich den Eindruck, daß manche meinen man könne von 0 auf 100 oder ohne Abschluss und Ausbildung einen sagenhaften Lebensstandard erreichen.
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02.03.2013 11:39 Uhr von radik
 
+6 | -0
 
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Es soll auch noch eine Geld-NEHM-Höchstgrenze für ALLE Politiker als einzige Einnahmenquelle eingeführt werden: 5 DRACHMEN-Brutto (pro Monat).

Zusätzliche Einkommen werden sofort automatisch in die Sozialkassen des Staates abgeführt.
Kirchensteuer erfolgt freiwillig.

Wem das alles nicht ausreichen sollte, von dem sind Gutschein-Bons für Regenwasser und Grünzeug (von einer mind. 10-mal täglich öko-gedüngten Wiese) mindestens 6 Monate vorher bei den Grünen zu beantragen.

Erwärmungen jeglicher Art erfolgen ausschließlich durch die Sonne.

Zwecks benötigten Schlafplätzen kann man auf der Piraten-Insel um Asyl bitten.

Rechtsansprüche gibt es für die Politiker-Personengruppe nicht mehr.
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02.03.2013 11:44 Uhr von Mankind3
 
+7 | -2
 
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@Suff

Nein ihr versteht es nicht...man will einen Lohn von dem man Leben kann ohne das man jden Euro 3 mal umdrehen muss. Ja auch Hilfsarbeiter verdienen einen Lohn von dem sie normal Leben können.

Niemand will hier für jeden eine Luxuskarre, sondern einen Lebenswerten Lohn. In anderen Ländern gehts doch auch. In Frankreich bekommt ein Leiharbeiter sogar Mehr Geld als ein Festangestellter.
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02.03.2013 11:54 Uhr von grotesK
 
+2 | -0
 
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@ouster:

Ja, diese Länder haben teils schwere Probleme (u.a. AUCH durch die Einführung eines Mindestlohns). Aber andere Länder mit Mindestlohn haben diese nicht.

Wie auch immer, Du hast nicht gänzlich Unrecht; nicht falsch verstehen. Aber Du musst auch bedenken, daß der Mindestlohn nicht die Frage auf alle Antworten/Probleme ist. Wenn der Haufen von Grund her schon stinkt, nützt der Spritzer Parfüm gar nichts.
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02.03.2013 11:55 Uhr von Mankind3
 
+7 | -1
 
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Man man...was hat Deutschland nur vor der Agenta 2010 gemacht, da waren wir ja Wirtschaftlich total am Boden ohne die ganzen Billiglöhner...

Ihr macht gerade so als ob das Ganze System kollabieren würde wenn man den Leuten einen Lohn zahlen würde der ihnen ein normales Leben ermöglicht.

Ich frage mich echt wie ihr so eine Ausbeuterrei auch noch verteidigen könnt...oder sind die ganzen Verfechter von Billiglohn hier etwas selber Nutznießer davon?
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02.03.2013 12:04 Uhr von Perisecor
 
+1 | -15
 
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02.03.2013 12:09 Uhr von grotesK
 
+2 | -2
 
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@ Perisecor:

Fahrgemeinschaften und ÖVM kosten aber auch ´ne Stange Geld, je nach Strecke und Gebiet.

Was verstehst Du unter "teureren" Städten? Für 300-400 bekommst Du hier ´ne Duplexgarage gemietet, eine Wohnung hingegen nicht. Ich zahle z.B. 780€ für eine 60m²-Wohnung. Und da hatte ich noch Glück, wenn man den regionalen Mietspiegel so ansieht. Und ja, ich weiss, daß meine Stadt hier nicht Sinnbild für die Republik ist. Aber auch hier wollen Menschen leben...nicht nur überleben.

Edit: Tippfehler

[ nachträglich editiert von grotesK ]
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02.03.2013 12:23 Uhr von Perisecor
 
+3 | -7
 
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@ grotesK

Städte wie Stuttgart, Heidelberg oder Karlsruhe.

Selbst in München bekommt man für deutlich weniger Geld als 780€ eine ähnliche Wohnung, allerdings etwas außerhalb.

Wenn ich aber wenig Geld habe, muss ich, wie gesagt, Abstriche machen. Möchte ich diese nicht machen, weil ich z.B. weiterhin in guter Lage wohnen möchte, weiterhin immer das neuste Smartphone haben mag oder einfach nur auf meine 150MBit Internetleitung stehe, wird das Geld natürlich knapp bzw. muss anderweitig eingespart werden.



Ich halte es übrigens nicht nur für "überleben", wenn man fließend warmes Wasser und Strom hat - kombiniert mit Fernseher, Computer, Internet, Kühlschrank...
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02.03.2013 12:25 Uhr von radik
 
+5 | -3
 
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Was regt ihr euch alle so über Löhne auf!?

Es gibt doch die Riester-Rente ("vor allem für Wenig-Verdiener gemacht"):

http://www.focus.de/...

CDU (+Koalitionen) hat die Rente an den Abgrund gebracht.
SPD hat euch noch weiter verarscht mit Riester & Co + noch schlechteren Löhnen und/in PREKÄREN Arbeitsverhältnissen.
FDP ist allgemeingefährlich und unzurechnungsfähig!

Da glaubt doch keiner ernsthaft, dass im Wahljahr 2013 dieser billige Mindestlohn-Schrott, selbst wenn er in dem Irrenhaus durchgeht, auch nur eine positive Wirkung zeigt!?

Da kann man sein Letztes auch an der Tanke für „Grünen“-5€/L-Sprit und für überteuerten „Öko-Strom“ hinschmeißen.

Ja, ja, ja man muss ja nicht negativ denken, sondern überleben mit vergiftetem Mais aus kriminellen EU-Hinterländern, weil deutscher Mais in der Bio-Gas-Anlage „verarbeitet“ wird .

Von Wohnungs-Miet-Preisen die so oder so keiner bezahlen kann und (auf einmal) Wahlkampfthema sind, haben hier ja schon einige geschrieben.

[ nachträglich editiert von radik ]
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02.03.2013 12:34 Uhr von KingPiKe
 
+7 | -4
 
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" 50-60m² mit 1,5 Zimmern ist auch in etwas teureren Städten machbar. Damit liegt man dann nur noch bei 300-400€."


HAHAHAHAHAHAHAHAAHHAHA
HHAHAHAHahahahaha
hahahahaAHHAHAHAHAHA
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02.03.2013 12:38 Uhr von Kanga
 
+0 | -5
 
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und wenn es dann auch noch beschlossene sache ist..
dann können alle arbeitgeber auf den mindestlohn..runterschrauben...

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